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Mit Beiersdorf nach Barcelona

Award Ceremony der International Internship Challenge von Beiersdorf über den Dächern von Hamburg © Beiersdorf

© Beiersdorf

Die International Internship Challenge ist seit 2013 ein etabliertes, jährliches Event im Hamburger Headquarter von Beiersdorf. Internationale Studierende haben die Chance, Beiersdorf und Hamburg kennenzulernen und mit voll finanzierten Auslandspraktika nach Hause zu gehen. e-fellows.net-Stipendiat Felix berichtet, wie er das Event erlebt hat.

Felix, wie bist du auf die International Internship Challenge aufmerksam geworden und warum hast du dich beworben?

Ich bin über einen Newsletter von e-fellows.net auf die Veranstaltung aufmerksam geworden. Zu dem Zeitpunkt war die Klausurphase bereits voll im Gange, und ich habe begonnen zu träumen, als plötzlich "international" im Betreff stand.

Außerdem waren zuvor einige meiner Freunde bei Beiersdorf im Praktikum, sie haben alle nur Gutes erzählt. Deswegen war ich neugierig, die Menschen hinter Marken wie NIVEA, Eucerin oder Hansaplast kennenzulernen und wollte natürlich das Auslandspraktikum gewinnen.

Wie können wir uns die zwei Tage bei der International Internship Challenge bei Beiersdorf vorstellen?

Am ersten Tag haben wir Hamburg in einer Tour mit dem VW Bulli entdeckt und die anderen internationale Teilnehmer in entspannter Atmosphäre kennengelernt.

Anschließend ging es zu Beiersdorf. Wir bekamen die Gelegenheit, mit zahlreichen Managern zu networken. Dabei haben wir gelernt, wie das Unternehmen Beiersdorf und die Marke NIVEA funktioniert. Wir konnten auch den Arbeitsalltag von Managern aus unserem gewählten Track besser verstehen. Der Tag endete mit einem Abendessen, bei dem auch aktuelle Trainees aus dem "BEYOND BORDERS"-Programm uns aus ihrem Alltag erzählt haben. Der erste Tag hat uns meiner Meinung nach Zeit gegeben, anzukommen – ein guter Grundstein für den intensiven zweiten Tag.

Am zweiten Tag standen klassische Recruiting Aufgaben an: Wir haben in Gruppen eine aktuelle Case Study bearbeitet. Meine Gruppe sollte Empfehlungen treffen, welchen Zulieferer wir für eine neue NIVEA-Kategorie verwenden würden. Dabei mussten wir zwischen Lead Time und Kosten abwägen. Auch die politische Situation im Land des Unterlieferers war relevant – denn wollten wir wirklich während der Krim-Krise einen ukrainischen Zulieferer auswählen?

Am Nachmittag folgte ein "Speed Recruiting". Hier wurden wir innerhalb kürzester Zeit von unterschiedlichen Managern interviewt. Alle Teilnehmer haben außerdem die Produktion von Beiersdorf im Herzen von Hamburg besichtigt. Gerade für mich und den Supply-Chain-Track war dies sehr interessant.

Bei der Award Ceremony am Abend des zweiten Tages bekamen nicht nur wir vier Gewinner das Auslandspraktikum, sondern auch zahlreiche weitere Teilnehmer erhielten Praktikumsangebote. Das hat mich sehr gefreut, denn dadurch war der Abend umso ausgelassener.

Eine der Managerinnen, die meinen Track begleitet hat, kam direkt am Abend auf mich zu. Sie hat mich für ein Praktikum im Hansaplast Werk in Argentona, bei Barcelona, begeistert. Besser hätte das Event für mich nicht laufen können! So habe ich im letzten Jahr mein Auslandspraktikum in der spanischen Produktion im Bereich Materials Management absolviert.  

Wie hat dir die International Internship Challenge in Hamburg gefallen? Würdest du dich wieder bewerben?

Am Tag vor dem Event hat uns Beiersdorf alle in einem Hotel an der Hamburger Reeperbahn untergebracht. Dadurch konnten wir uns entspannt vorab ohne die Beiersdorfer kennenlernen. Diese Grundlage hat mir im Verlauf der beiden folgenden Tage extrem geholfen.

Am ersten Abend habe ich Teilnehmer getroffen, die extra aus Brasilien, Malaysia und Kenia für das Event eingeflogen sind. Spätestens jetzt war mir bewusst, dass der Name "International Internship Challenge" Programm ist und welchen Umfang das Event haben würde. Als auch noch Vorstandsmitglied Zhengrong Liu uns begrüßt hat, war ich komplett beeindruckt.

In der Vergangenheit habe ich Recruiting Events häufig als anstrengend erlebt, weil alle Teilnehmer miteinander im Konkurrenzkampf standen. Bei der International Internship Challenge habe ich die Atmosphäre wesentlich harmonischer empfunden – gefördert hat dies neben dem netten Auftakt sicher auch, dass nur acht Teilnehmer pro Track um das voll finanzierte Auslandspraktikum konkurrierten.

Ein Beispiel, das die Kultur von Beiersdorf und den Umgang miteinander zeigt: Am Morgen des ersten Tages war strömender Regen angekündigt, sodass die für das verantwortliche Recruiterin Imke Junk uns allen Regenschirme mitgebracht hat, damit wir bei der Hamburgtour trocken blieben.

Außerdem fand ich es sehr gut, dass sich zahlreiche erfahrene Beiersdorf-Manager die Zeit genommen haben, um zwei Tage bei der International Internship Challenge dabei zu sein und unsere Fragen in persönlichen Gesprächen zu beantworten. Auf zwei Teilnehmer kam ein Mitarbeiter. Das heißt: Es gab zu keinem Zeitpunkt eine große Gruppe, in der jeder darauf warten musste, sprechen zu können.

Ich würde jederzeit wieder teilnehmen und ermutige andere e-fellows.net-Stipendiaten, die Interesse an der Konsumgüterindustrie und einem Auslandspraktikum haben, sich für die 6. International Internship Challenge zu bewerben. 

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