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Warum man als Betriebswirtin perfekt in die Pharmabranche passt

Start Up Traineeprogramm bei Roche [Quelle: Roche]

Quelle: Roche

Lisa Hartenstein (26) hat General Management mit Spezialisierung in Marketing und Sales an der Privaten Hochschule Göttingen (PFH) studiert. Über den e-fellows.net-Newsletter ist sie auf das Campus-Event von Roche in Grenzach-Wyhlen für an der Pharmabranche interessierte Wirtschaftswissenschaftler aufmerksam geworden. Dieser gemeinsame Tag mit den Unternehmensvertretern und die vielen guten Eindrücke haben sie überzeugt, sich zu bewerben. Seit April 2017 ist sie Marketing-Trainee und erzählt von ihrem Einstieg, ihrer Arbeit und davon was sie am Leben im Dreiländereck besonders mag.

Alles andere als steile Hierarchien

Ein Tag mitten im Geschehen. Durch das Campus-Event für an der Pharmabranche interessierte Wirtschaftswissenschaftler hatte ich die Möglichkeit, nicht nur die Arbeit, sondern auch die Mitarbeiter vor Ort kennenzulernen, und erhielt so einen guten Eindruck vom Unternehmen. Meine Bedenken, dass die Pharmabranche und das Unternehmen Roche als Schweizer Traditionsunternehmen weniger modern und eher hierarchisch strukturiert sein könnte, haben sich an diesem Tag als unbegründet herausgestellt. Ich bin nach wie vor begeistert davon, wie offen und auf Augenhöhe man sich bei Roche begegnet – sowohl beim Campus-Event, beim Assessment Center als auch jetzt im Arbeitsalltag. Wir duzen uns untereinander und die Bereitschaft meiner Kollegen und Vorgesetzten, jederzeit weiterzuhelfen, ist wirklich groß.

Entspannt ins Assessment Center starten, geht nicht? Geht doch!

Dieses Event überzeugte mich – Roche passt zu mir! Deshalb habe ich mich direkt für die Stelle als Trainee im Marketing beworben. Im ersten Schritt wurde ich von Roche zu einem Telefoninterview eingeladen, danach fand ein Assessment Center (AC) statt, bei dem wir auch Führungskräfte kennenlernen konnten. Besonders gut finde ich, dass man am Tag vor dem AC eine Führung über den Campus von aktuellen Trainees bekommt und ihnen offen Fragen stellen kann. Der Tag klingt mit einem entspannten gemeinsamen Abendessen aus. Das habe ich als sehr angenehm empfunden, da uns Bewerbern durch das offene Miteinander die Anspannung genommen und die Motivation für den kommenden Tag gestärkt wurde. Direkt im Anschluss an das AC erhält man zudem konstruktives Feedback. Normalerweise sucht Roche für jedes Halbjahr zwei neue Trainees, die entweder im April oder im Oktober beginnen. Nach meinem AC konnten sogar gleich vier Bewerber überzeugen und haben ein Angebot erhalten. An diesem Tag sein Bestes zu geben, zahlt sich definitiv aus.

Der Job zuerst – die Wohnungssuche kann warten

Neue Mitarbeiter können in den ersten fünfeinhalb Monaten in einem sogenannten Boardinghaus mit modernen Einzimmerapartments wohnen. Dadurch konnte ich erst einmal ankommen, mich einleben, Kontakte knüpfen und mir vor allem ganz in Ruhe vor Ort eine eigene Wohnung suchen. Außerdem gibt es eine Startwoche, die mir den beruflichen Einstieg erleichtert hat, da wir eine Einführung in alle Systeme und Geschäftsbereiche bekamen. Demzufolge konnte ich mir einen guten Überblick über die vielfältigen Bereiche verschaffen, die mich erwarteten. Denn im Laufe meines dreieinhalbjährigen Trainee-Programms durchlaufe ich insgesamt fünf Geschäftsbereiche, davon zwei Jahre im Innen- und eineinhalb Jahre im Außendienst. Dadurch sammle ich wertvolle Berufserfahrung in zwei verschiedenen Marketingabteilungen, im Bereich Medical Affairs und Market Access, bevor es mit der Außendienst-Rotation weitergeht.

Ein Blick über den BWL-Tellerrand

Zusätzlich beinhaltet das Start Up Traineeprogramm bei Roche eine einjährige berufsbegleitende Ausbildung zum geprüften Pharmareferenten. Das Wissen erarbeitet man sich im Selbststudium mit Material, das online zur Verfügung gestellt wird. Mir hat die Ausbildung geholfen, ein besseres Verständnis für die medizinischen Inhalte, mit denen wir uns hier tagtäglich beschäftigen, zu bekommen und mir die Arbeit dadurch erleichtert. Eben dieses pharmazeutische Wissen hilft mir als Betriebswirtin dabei, Gesprächen und Meetings besser zu folgen, die Fachbegriffe korrekt einzusetzen und mich in die Thematiken schneller einzuarbeiten. Umgekehrt ist es auch für die Naturwissenschaftler hilfreich, mit Wirtschaftswissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Ich glaube, dass es Betriebswirten manchmal besser gelingt, den Gesamtüberblick zu behalten und das große Ganze zu sehen. Letztlich ist unsere Zusammenarbeit also eine Win-win-Situation, würde ich sagen.

Einfach mal abschalten

Nicht nur die Arbeit macht mir großen Spaß – auch die Freizeit kommt hier nicht zu kurz: Am meisten schätze ich am Leben im Dreiländereck, dass die Umgebung so vielfältig ist. Basel liegt direkt vor der Haustür, man hat die Schweiz mit ihrer schönen Natur, um Ski zu fahren und wandern zu gehen, oder kann im Elsass bei einer Kanufahrt entspannen. Durch die gute Infrastruktur kommt man von hier aus auch mit der Bahn oder dem Flugzeug schnell von A nach B. Dadurch kann ich mir den perfekten Ausgleich zum Arbeitsalltag schaffen und habe die Auswahl zwischen Großstadtfeeling und Outdoorprogramm.

Interesse an naturwissenschaftlichen Themen?

Ich ermutige gerne andere Betriebswirte, die Interesse an naturwissenschaftlichen Themen haben, in die Pharmabranche zu wechseln. Auch wenn die Einarbeitung in die medizinischen Inhalte manchmal schon eine Herausforderung war, konnte ich mithilfe meiner tollen Kollegen alle Aufgaben meistern. Während meines Traineeprogramms bei Roche habe ich mich sowohl fachlich als auch methodisch stark weiterentwickelt.

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Willst du mehr über unseren Partner Roche erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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