Partnerentwicklungsprogramm PEP: Der Weg in die Partnerschaft bei Gleiss Lutz
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Welche Fähigkeiten und Verhaltensweisen sind besonders wichtig für den erfolgreichen Weg in die Partnerschaft? Wie wird die Entwicklung erfahrener Anwältinnen und Anwälte bei Gleiss Lutz gezielt gefördert?
Im Kurzinterview mit den Partnern Vera Rothenburg, David Quinke und Martin Viciano Gofferje, die zusätzlich zu ihrer Mandatsarbeit Personalentwicklungsthemen betreuen, sprechen wir über das Partnerentwicklungsprogramm (kurz PEP) bei Gleiss Lutz. In ihrem Verantwortungsbereich begleiten und fördern sie erfahrenere Anwältinnen und Anwälte in ihrer Karriereentwicklung.
Liebe Vera, lieber David, lieber Martin, wofür steht das "PEP" und warum bietet Gleiss Lutz dieses Programm an?
Wir möchten unsere erfahreneren Anwältinnen und Anwälte frühzeitig und kontinuierlich während ihrer Zeit in der Assoziierten Partnerschaft darin unterstützen, die Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu entwickeln, die sie brauchen, um erfolgreiche Partner zu werden.
Das Partnerentwicklungsprogramm ist auf insgesamt drei Jahre mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten angelegt und ermöglicht eine transparente und enge Karrierebegleitung unserer Top-Talente auf ihrem Weg bis zur potenziellen Partnerschaft.
Welche Schwerpunktthemen sollen mit dem Programm vertieft werden?
Im ersten PEP-Jahr konzentrieren wir uns auf praxisnahe Projekte zur Weiterentwicklung der Sozietät. Die Assoziierten Partnerinnen und Assoziierten Partner bearbeiten in Kleingruppen eigens entwickelte Projektthemen. Sie können so frühzeitig Verantwortung für die Zukunft der Kanzlei übernehmen und stärken ihre unternehmerischen Qualitäten. Im zweiten PEP-Jahr werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei unterstützt, Geschäftschancen zu erkennen und für ihre weitere Karriere zu nutzen. Sie werden durch ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes "Business Development"-Training begleitet. Im dritten PEP-Jahr, kurz vor der potenziellen Aufnahme in die Partnerschaft, stehen die Themen Führung und professioneller Auftritt im Fokus.
Was erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wie läuft das Programm genau ab?
Wir setzen auf eine Mischung unterschiedlicher Formate, um das Programm spannend und zielgerichtet zu gestalten. Neben mehreren Gruppentreffen und Projektarbeiten umfasst das PEP regelmäßige Feedbackgespräche, unterschiedliche Trainings, Erfahrungsberichte unserer Partner und Strategiegespräche mit dem Management. Abgerundet wird das Programm durch Networking-Veranstaltungen mit Partnern verschiedener Standorte, um die interne Vernetzung und Visibilität der Assoziierten Partnerinnen und Assoziierten Partner innerhalb der Sozietät zu stärken.
Wie ist das Feedback zum PEP, das ihr von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erhaltet?
Mit dem ersten PEP-Jahrgang haben wir bereits im Jahr 2022 gestartet. Die Beteiligung der Assoziierten Partnerinnen und Assoziierten Partnern pro Jahrgang ist konstant sehr hoch. Wir erhalten regelmäßig sehr positives Feedback – einerseits zu den inhaltlichen Programmpunkten, andererseits schätzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das individuelle und transparente Feedback sowie die Austauschmöglichkeiten untereinander sowie mit den Partnern. Im Jahr 2024 haben wir das Programm um die PEP-Jahre 2 und 3 erweitert. Die langfristige Ausrichtung des Programms erweist sich bereits jetzt als sehr gewinnbringend und erfolgreich.
Welche Tipps habt ihr für Anwältinnen und Anwälte, die ihre Karriere in einer Großkanzlei gezielt voranbringen wollen?
Besonders der frühzeitige Aufbau eines eigenen Netzwerkes, sowohl innerhalb der Sozietät als auch im Markt, ist sehr wichtig und wird teilweise erst recht spät angegangen. Der Austausch untereinander kann dabei helfen und wertvolle Tipps liefern.
Gemeinsam macht die Entwicklung neuer Fähigkeiten und Verhaltensweisen auch einfach mehr Spaß.