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"Für mich war das Trainee-Programm ein Jackpot"

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Sie ist seit elf Monaten bei Roche, er seit 15 Jahren. Sie ist Biotechnologin, er BWLer. Sie ist noch am Anfang ihrer Karriere, er leitet die größte Ländergesellschaft der Geschäftseinheit Diabetes Care. Was beide verbindet: das Management Start Up Programm Marketing & Sales bei Roche. Jara Obermann, Trainee, und Lars Kalfhaus, Geschäftsführer und ehemaliger Trainee, im Gespräch mit e-fellows.net.

Frau Obermann, Sie haben in Biotechnologie promoviert. Jetzt absolvieren Sie ein Trainee-Programm in Marketing & Sales. Wie passt das zusammen?

Jara Obermann: Sehr gut! Ich hatte schon im Studium gemerkt, dass mich wissenschaftliche Themen natürlich interessieren, dass aber auch kommunikative Aspekte, Fragen der Präsentation und der Darstellung sehr spannend sind. Vor meiner Masterarbeit habe ich deshalb ein Praktikum im Produktmanagement bei Roche Diagnostics absolviert. Das war etwas komplett Neues für mich, weil ich bislang nur im Labor gestanden und Experimente durchgeführt hatte. Doch es war perfekt, da ich trotz des völlig anderen Umfelds meine naturwissenschaftlichen Kenntnisse anwenden konnte.

Um mir alle Optionen offenzuhalten und weil ich nochmals mehrere Jahre wissenschaftlich arbeiten wollte, entschied ich mich nach dem Studium zunächst einmal für eine Promotion. Danach stand jedoch fest: Ich möchte in der Industrie und bevorzugt in einem kommunikativen Umfeld arbeiten.

Als ehemalige Praktikantin lag die Rückkehr zu Roche nahe, oder?

Obermann: Ich hatte Roche immer als sehr gute Option gesehen, weil ich das Unternehmen als einen tollen Arbeitgeber kennengelernt hatte. Der Kontakt war nie abgerissen: Nach meinem Praktikum wurde ich in das Nachwuchsförderungsprogramm "Roche Evolution" aufgenommen. Dadurch konnte ich mein Netzwerk innerhalb von Roche ausweiten, an verschiedenen Workshops sowie Events teilnehmen und bekam weiter mit, was im Unternehmen passiert.

Warum haben Sie den Einstieg als Trainee gewählt?

Obermann: Für mich ist das Start Up Programm ein Jackpot, weil ich so die Möglichkeit habe, in kurzer Zeit viele unterschiedliche Bereiche kennenzulernen. Ich wusste noch nicht im Detail, was beispielsweise hinter den Bereichen Außendienst, Marketing und Produktmanagement steckt und was mir davon liegt. Als Trainee kann man super verschiedene Stellen austesten und herausfinden, was einem Spaß macht und was eher nicht für die Zukunft in Frage kommt.

Herr Kalfhaus, Sie sind 2002 als Trainee bei Roche eingestiegen. Zuvor hatten Sie bereits ein Start-up in der Textilbranche gegründet und aufgebaut. Warum haben Sie sich zum Wechsel in die Gesundheitsbranche und zum Einstieg in einen Konzern entschieden?

Lars Kalfhaus: Bei der Gründung des Start-ups ging es weniger darum, dass ich in der Textilbranche einsteigen wollte, sondern darum, etwas Neues und Innovatives auszuprobieren und unternehmerisch tätig zu sein. Durch die Gründung habe ich sehr viel gelernt, aber letztendlich ist das Start-up gescheitert und ich musste neue Pläne schmieden.

Mir war auf der einen Seite klar, dass ich weiter unternehmerisch arbeiten will, aber andererseits auch, dass ich dorthin gehen möchte, wo ich auch die Ressourcen habe, meine Ideen umzusetzen – also in die Industrie. Infrage kam für mich nur die Gesundheitsbranche, weil ich sie spannender und sinnstiftender finde als alle anderen Branchen. Ich habe in Richtung Pharma geschaut, bin dann aber bei Diagnostics gelandet, weil mich die Kombination aus Technologie und Innovation fasziniert.

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