Partner von:

Medienmanagement und Beratung vereint

Mann hält Präsentation [Quelle: pexels.com, Fauxels]

Quelle: pexels.com, Fauxels

Nach seinem Master in internationalem Marketing ist e-fellows.net-Alumnus Christoph Eikmeier bei der Managementberatung Detecon gelandet. Er kümmert sich dort vor allem um Firmen der Medien- und Telekommunikationsbranche. Was ihm daran besonders gut gefällt, verrät er im Erfahrungsbericht.

Social Networks, Blogs und Handyapplikationen – mein tägliches Brot

Noch mal kurz die Nachrichten im Social Network checken, dann die neueste Applikation aufs Handy laden und ein paar Blogs überfliegen, um die letzten Webtrends zu erfassen – was sich wie der lockere Nachmittag eines Studenten anhört, der versucht, sich ums Lernen zu drücken, ist in Wirklichkeit harte Arbeit. Denn seit ich für die Unternehmensberatung Detecon International einen Telekommunikationskonzern bei der Ausweitung seiner Internetstrategie berate, gehören solche Tätigkeiten zu meinem Alltag. Seit fast einem Jahr arbeite ich als Unternehmensberater für Produktinnovationen im Strategiebereich. Wir helfen Medien- und Telekommunikationsfirmen dabei, ihr Innovationspotenzial systematisch auszuschöpfen und gezielt die richtigen Innovationsideen voranzutreiben.

Herausforderungen und Arbeitsalltag

Der besondere Reiz meiner Tätigkeit liegt darin, dass ich stets im Spannungsfeld von Technologie und Wirtschaft arbeite. Es gilt, die technologische Entwicklung im Auge zu behalten und daraus Möglichkeiten zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle für unsere Kunden abzuleiten. Mein typischer Tagesablauf ist gespickt mit Kundenmeetings, Telefonkonferenzen und dem Erstellen von Präsentationen. Meiner Erfahrung nach ist es für die Storyline einer Präsentation hilfreich, die Struktur zunächst auf Papier oder am Flipchart zu entwickeln, anstatt sich gleich auf PowerPoint zu stürzen.

In meinem aktuellen Projekt unterstütze ich den Produktmanager eines Telekommunikationskonzerns bei der Einführung eines neuen Internetservices. Dabei müssen viele Abstimmungsmeetings vorbereitet, durchgeführt und nachbearbeitet werden. Oft ist es gar nicht so einfach, im Dschungel der vielen Stellenbezeichnungen und Hierarchieebenen die passenden Gesprächspartner an einen Tisch zu bekommen. Das Projekt ist sehr spannend, da ich die Entwicklung des neuen Services von A bis Z begleite und an vielen Stellen mitarbeite: sei es bei der Entwicklung eines Business Cases, der Abstimmung des Lastenheftes oder der Koordination einer Marktforschung.

Vom Medienmanager zum Unternehmensberater

Nach meinem Bachelor-Studiengang Medienmanagement habe ich noch ein Master-Studium im internationalen Marketing angehängt. Mit Medien und dem Internet habe ich mich schon lange beschäftigt, zuletzt als selbstständiger Projektmanager für Internetauftritte. In diesem Zusammenhang wurde ich auf die Detecon aufmerksam: Die von dieser Unternehmensberatung durchgeführten Projekte in den miteinander verschmelzenden TIME-Branchen (Telekommunikation, Information, Medien, Entertainment) haben mich gereizt. Die Möglichkeit, bei einer Beratung Einblicke in viele verschiedene Unternehmen zu bekommen, war eine zusätzliche Motivation für mich. Auch die Aussicht auf mögliche Auslandseinsätze, z. B. in den boomenden Mobilfunkmärkten des afrikanischen Kontinents, war verlockend. Nach einem Praktikum und meiner Master-Thesis war ich schließlich überzeugt, fest bei der Detecon einsteigen zu wollen.

Angstschweiß und Nervenflattern: Der Bewerbungsprozess

Zum Zeitpunkt meiner Bewerbung für eine Festeinstellung kannte ich die Detecon schon ein halbes Jahr – und die Angestellten dort kannten mich. Das hat mir bei der Bewerbung sicherlich einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern verschafft. Der Bewerbungsprozess bei der Detecon sieht nach einer schriftlichen Bewerbung zwei persönliche Interviews vor, bei denen der zukünftige Vorgesetzte, ein Vertreter der Personalabteilung und ein weiterer Mitarbeiter anwesend sind. Erwartet wird eine Selbstpräsentation des Bewerbers, üblicherweise in PowerPoint.

Mein Tipp: Nicht so sehr auf Noten herumreiten, sondern lieber Zusatzengagement hervorheben, z. B. ein Ehrenamt, die Teilnahme an einem Wettbewerb oder die Mitgliedschaft in einer studentischen Unternehmensberatung. Im Gespräch werden auch die Fremdsprachenkenntnisse des Bewerbers getestet.

Wie bei den meisten Unternehmensberatungen, spielen auch bei der Detecon Case Studies eine Rolle. Auf die kann man sich sehr gut mithilfe von frei verfügbaren Beispielen aus dem Internet oder speziellen Büchern (wie diesem) vorbereiten. Wichtiger als das perfekte Auswendiglernen sind dabei das Erlernen von Methoden und systematischem Denken. Neben dem reinen Inhalt zählen im Bewerbungsgespräch auch die rhetorischen Stärken: Souveränes Auftreten und eine unverkrampfte, sympathische Art kommen immer gut an. Und dabei das Lächeln nicht vergessen!

Teamgeist statt Ellbogenmentalität

Das Unternehmensklima empfinde ich als sehr angenehm. Zwischen den Kollegen ist eher Teamspirit als Ellbogeneinsatz angesagt. "Haifischbecken", "Up-or-Out", "Hire and Fire" – diese im Zusammenhang mit Unternehmensberatungen häufig genannten Denkweisen finde ich bei der Detecon kaum. Obwohl Projekte selbstverständlich auch Stressphasen aufweisen, finde ich noch genug Freiraum für eine ausgewogene Work-Life-Balance.

Meine Tipps für Studienabgänger

Ein idealer Bewerber sollte eine gesunde Mischung aus wirtschaftlichem Background und technischem Know-how mitbringen. Eine gewisse Reisebereitschaft, z. B. für Auslandsprojekte, wird erwartet. Da wir ständigen Kundenkontakt haben, sind im Job ein selbstbewusstes (aber nicht arrogantes) Auftreten, Präsentationstalent und rhetorisches Geschick gefordert – und nicht zuletzt ein gutes Stück Gelassenheit. 

nach oben

Willst du mehr über unseren Partner Detecon erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren