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Entscheide, welche Produkte Amazon verkauft

Gruppe von Menschen, Kollegen, Spaß [Quelle: Pexels.com, Autor: fauxels]

Quelle: Pexels.com, fauxels

Katrin arbeitet als Vendor Managerin bei Amazon am Standort München. Im Interview erzählt sie von ihren vielfältigen Aufgaben und verrät, was du mitbringen solltest, um als Vendor Manager:in bei Amazon Karriere zu machen. 

Katrin, du arbeitest als Vendor Managerin bei Amazon. Wie erklärst du Freund:innen oder Bekannten außerhalb der Branche deine Tätigkeit?

Jedes Mal, wenn du auf Amazon etwas kaufst, das mit dem Hinweis "Verkauf und Versand durch Amazon" gekennzeichnet ist, besteht die Chance, dass ich diese Marke an Bord geholt habe. Denn als Vendor Managerin bin ich dafür zuständig, High-Potential-Marken als neue Lieferanten für Amazon zu gewinnen und ein Jahr lang gemeinsam mit ihnen ihr Geschäft auszubauen.

Mein Job ist sehr vielfältig: Zum einen bin ich Verkäuferin, da ich Unternehmen die Idee verkaufe, mit Amazon zusammenzuarbeiten. Zum anderen agiere ich als Einkäuferin, wenn ich die Produkte einkaufe, die später auf Amazon zu finden sind. Außerdem gehören Aufgaben aus dem Key Account Management und Business Development zur Rolle des Vendor Managers.

Wie bist du bei Amazon gelandet?

Kurz vor meinem Masterabschluss war ich noch unsicher, was ich beruflich machen wollte. Ich wusste nur, dass ich in Richtung Business Development gehen und lieber in einem modernen Unternehmen oder einem Start-up arbeiten wollte, als in einem traditionellen Konzern. Auf LinkedIn bin ich dann auf die Stellenausschreibung zum Vendor Manager bei Amazon gestoßen, die mich sofort angesprochen hat. Danach ging alles ganz schnell: Innerhalb weniger Wochen stand fest, dass ich nach München ziehe und ein Teil von Amazon werde.

Mein Tipp für alle potenziellen Bewerber:innen: Frag dich vor deiner Bewerbung, ob du dich mit den Führungsprinzipien von Amazon identifizieren kannst. Wenn die Antwort "Ja" lautet, solltest du dich bewerben. 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Bei uns ist jeder Tag anders: An manchen Tagen nehme ich an vielen Videokonferenzen mit potenziellen oder bestehenden Lieferanten teil und tausche mich mit Amazonians aus verschiedenen Ländern zu gemeinsamen Projekten aus. An anderen Tagen habe ich mehr Zeit, um mich um operative Dinge zu kümmern. Dann analysiere ich zum Beispiel bestehende Probleme und definiere Entwicklungsmöglichkeiten für Lieferanten, die ich betreue.

Von Zeit zu Zeit haben wir auch ganztägige Sprints mit dem gesamten Team, bei denen wir einen Tag lang gemeinsam an unterschiedlichen Themen arbeiten. Diese Tage enden meist mit einem gemeinsamen Pizzaessen oder einem Getränk.  

Was gefällt dir an deinem Job am meisten?

Am meisten gefällt mir, dass ich mit vielen verschiedenen Marken in Kontakt komme. Es gibt viele Unternehmen auf dem Markt, die wirklich coole und inspirierende Produkte herstellen, die ich mir manchmal sogar selbst kaufe, sobald ich von ihnen erfahre. Aber nicht nur die Arbeit mit externen Stakeholdern ist interessant. Ich mag auch die internen Projekte, bei denen wir in der Regel in Projektteams mit Mitarbeiter:innen aus allen europäischen Standorten zusammenarbeiten. 

Und was ist die größte Herausforderung in deinem Job?

Am Anfang fand ich es besonders herausfordernd, vom ersten Tag an so viel Verantwortung zu übernehmen. Ich war ein bisschen eingeschüchtert, weil ich frisch von der Uni kam und direkt neue Marken für Amazon gewinnen und diese dabei unterstützen sollte, ihr Geschäft auszubauen. Mittlerweile bin ich sehr dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Das hat mir wirklich geholfen, beruflich zu wachsen.

Derzeit würde ich sagen, dass meine größte Herausforderung das Zeitmanagement ist, da ich Besprechungen und Projekte mit Amazonians und externen Unternehmen koordinieren muss. Das ist zwar herausfordernd, ermöglicht mir aber gleichzeitig, jeden Tag etwas über Prioritäten, Zeitmanagement und effizientes Arbeiten zu lernen.

Auf welche drei Dinge könntest du in deinem Job niemals verzichten?

Abgesehen von Kaffee könnte ich nie ohne meinen Outlook-Kalender, OneNote und mein Team arbeiten. Ohne einen gut organisierten Kalender mit farblich markierten Terminen könnte ich mir unmöglich alle Besprechungen merken, die ich jeden Tag wahrnehme. Außerdem verwende ich OneNote, um alle relevanten Informationen aus Terminen, offene Themen meiner Lieferanten und wichtige To-dos festzuhalten. 

Doch das wichtigste ist die Zusammenarbeit im Team. Die gemeinsame Arbeit an Projekten, Hilfe bei Fragen und Problemen oder einfach nur ein gemeinsames Mittagessen: Ohne Teamkollegen:innen, mit denen man regelmäßig Zeit verbringt, würde kein Job Spaß machen. 

Welche Voraussetzungen sollte ein:e Bewerber:in für die Stelle des Vendor Managers erfüllen?

Neben den in der Stellenausschreibung genannten Grundvoraussetzungen ist es meiner Meinung nach wichtig, dass Bewerber:innen keine Angst davor haben, mit Menschen zu kommunizieren, die sie noch nicht kennen. Als Vendor Managerin komme ich jede Woche mit Mitarbeiter:innen verschiedener internationaler Marken in Kontakt. Deshalb ist es wichtig, dass Bewerber:innen aufgeschlossen sind und sich zutrauen, mit fremden Personen zu telefonieren. Außerdem sollte man ein Teamplayer sein, Spaß daran haben, jeden Tag etwas Neues zu lernen, und über ein gutes Zeitmanagement verfügen. 

Wie sieht das Bewerbungsverfahren aus?

Wenn unsere Personalverantwortlichen aufgrund deines Lebenslaufs der Meinung sind, dass du gut zu uns passen könntest, wirst du zu einem 45-minütigen Telefongespräch eingeladen. Wenn du diese Runde bestehst, folgen drei bis vier virtuelle 60-minütige Gespräche.

Dort wirst du gefragt, inwiefern du die Amazon-Führungsprinzipien auf deinem bisherigen Karriere- und Lebensweg angewandt hast. Diese solltest du dir also vorher unbedingt genauer ansehen und dir einige passende Beispiele überlegen. Außerdem werden deine Excel- und Analysefähigkeiten in einem Test überprüft und du kannst dein Verhandlungsgeschick in einem kurzen Rollenspiel unter Beweis stellen. Natürlich bleibt auch genügend Zeit für deine individuellen Fragen. 

Angenommen, ich steige bei Amazon als Vendor Manager:in ein. Wie sieht ein möglicher weiterer Karriereweg aus? In welche Richtung kann ich mich entwickeln?

Als Vendor Manager:in bei Amazon kannst du dich in viele verschiedene Richtungen entwickeln. Ich zum Beispiel habe mittlerweile die Verantwortung für eine eigene Kategorie übernommen – in meinem Fall Bier, Wein und Spirituosen.

Zu einem späteren Zeitpunkt ist es auch möglich, Personalverantwortung zu bekommen. Ich habe schon einige Vendor Manager:innen gesehen, die sich zu Teamleiter:innen weiterentwickelt haben. Bei Amazon gibt es aber auch eine Menge anderer interessanter Arbeitsmöglichkeiten. Ehemalige Teammitglieder von mir haben zum Beispiel den nächsten Karriereschritt in den Bereichen Nachhaltigkeit oder technischer Vertrieb gemacht.

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