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"Accenture" als Uni-Modul

Accenture als Studienmodul an der Uni [Quelle: Accenture]

Quelle: Accenture

Als Consultant ein Modul an der Uni leiten? Genau das hat Patrick an seiner ehemaligen Universität gemacht und ist damit auf viel positive Resonanz gestoßen. Wie so ein Accenture-Studienmodul aussehen kann und wie du selbst eines an deiner Hochschule umsetzt, erfährst du im Interview.

Hallo, Patrick! Bevor wir zu deiner Idee des Accenture-Studienmoduls kommen: Erzähl uns doch ein bisschen was über dich und deinen Karriereweg. Wie bist du auf Accenture aufmerksam geworden?

Nach meinem Realschulabschluss habe ich zunächst eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme abgeschlossen und nebenbei in einer Samstagsschule für mein Fachabitur gebüffelt. Als das in trockenen Tüchern war, habe ich ein Bachelorstudium in BWL begonnen. Dank meines technischen Hintergrunds konnte ich während des Studiums am internationalen Konstruktionswettbewerb "Formula Student Germany" teilnehmen, bei dem wir im Team einen Formel-Rennwagen konstruiert haben.

Außerdem habe ein Semester in Peking verbracht und ein einjähriges Auslandspraktikum in Tokio absolviert. Später startete ich als Consultant/Trainings Planner bei der Lufthansa im Aviation Training Center. Eine Kollegin meinte dann, ich solle mir doch Accenture mal näher anschauen. Das habe ich dann auch getan und bin so zu Accenture gekommen.

Wie kam es zu der Idee ein Studienmodul an deiner ehemaligen Uni anzubieten? Wie hast du es geschafft, es dort zu platzieren und umzusetzen?

Ich habe selbst den entsprechenden Studiengang absolviert und wusste, dass die Hochschule Darmstadt bei der Gestaltung ihrer Projektmodule freie Hand hat. Daher bin ich mit meiner Idee und dem Campus Catalogue direkt auf meinen Professor zugegangen, mit dem ich auch nach meinem Abschluss in Kontakt geblieben bin.

Wie war die Resonanz an der Uni? Haben sich viele Studierende für das Modul eingeschrieben?

Das Modul kam wirklich gut an, denn es bot interessante Einblicke ins agile Projektmanagement, was ein wichtiges Skill in der zukünftigen Arbeitswelt ist. Insgesamt meldeten sich 17 Studierende an und auch der Professor war begeistert. Mittlerweile habe ich auch die Zusage erhalten, das Projekt in kommenden Semestern erneut anbieten zu können, möglicherweise sogar in Kooperation mit anderen Fachbereichen.

Was habt ihr in dem Modul gemacht? Gib uns doch mal einen kurzen Einblick!

Im Grunde ging es in dem Projekt um die Neugestaltung einer Website für den Kunden "Accenture", der als Auftraggeber und Betreiber der Seite auftrat. Dabei konnten die Studierenden wahlweise in eine von drei Rollen schlüpfen: in die der Projektleitung, des Projektmanagement-Offices oder des UI/UX-Designs.

Für jede Rolle gab es zu Beginn einen eigenen Workshop. Die Projektleitung sollte das Projekt koordinieren und das Projektteam leiten sowie vor allem das Budget planen und überwachen. Das Projektmanagement-Office übernahm die Rechnungstellung an den "Kunden", unterstützte das Projekt methodisch und fachlich, vereinbarte Meetings mit dem Kunden und bot auch sonst vielseitigen Support. Die Teilnehmenden, die sich im UI/UX-Design engagierten, erarbeiteten die Web-Konzepte unter Berücksichtigung von Usability, Funktionalität, Layout etc.

Hatten die teilnehmenden Studierenden bereits Vorkenntnisse? Waren diese erforderlich?

Nein, Vorkenntnisse waren nicht notwendig. Alle Aufgaben konnten mit dem Wissen aus dem bisherigen Studium und unter Anleitung der Trainer gut gelöst werden. Die meisten Studierenden waren im vierten Semester.

Hast du schon Feedback von Studierenden zum Studienmodul erhalten?

Für die, mit denen ich gesprochen habe, war das Projekt eine sehr interessante, neue und vor allem coole Erfahrung. Viele der Teilnehmenden interessieren sich jetzt auch für ein Praktikum bei Accenture.

Was kann man als Studierende:r machen, wenn man das Modul auch an der eigenen Uni etablieren möchte?

Da das Konzept leicht adaptierbar ist, kann es theoretisch auch an anderen Unis umgesetzt werden. Gute Kontakte zum Professor des Fachbereichs sind dafür natürlich Gold wert. Wenn sich dieser für das Projekt begeistert, können Interessenten gerne auf die Kolleginnen und Kollegen vom jeweiligen Campus Team oder auch auf mich zukommen.

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