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Shopping à la Sixt

Sixt Hauptverwaltung, München

Quelle: Sixt

Einkaufen im Auftrag eines ganzen Unternehmens: Als Praktikant bei Sixt kümmert sich Christian um die Beschaffung aller möglichen Waren - ob Merchandising-Artikel, IT-Dienstleistungen oder die Geschäftsausstattungen der Sixt-Stationen. Im Interview erzählt er, was ihn an dieser Aufgabe begeistert und warum im Einkauf viel strategisches Denken gefragt ist.

Zwischen Münster und München liegen fast 700 Kilometer. Warum hast du dich trotzdem bei Sixt beworben?

Ich begeistere mich sehr für Autos und habe nach dem Abitur schon bei einer Autovermietung gearbeitet – damals allerdings als Fahrer. Außerdem fand ich Sixt als Marke schon immer cool und kann mich sehr gut mit dem Unternehmen identifizieren, einfach weil es mit dem Geist der Zeit geht. Bester Beleg dafür sind die auffälligen, kreativen und auch mal provokanten Werbekampagnen.

Du arbeitest im Zentraleinkauf. Wofür ist der zuständig?

Der Einkauf bei Sixt ist in zwei Bereiche geteilt: den Fahrzeugeinkauf und den Zentraleinkauf. Im Zentraleinkauf werden sämtliche Warengruppen betreut, die in den Sixt-Stationen oder in den anderen Abteilungen der Hauptverwaltung benötigt werden. Darunter fällt alles Mögliche – von Kfz-Zubehör über Erklär-Videos für Marketing-Kampagnen bis hin zu Übersetzungsdienstleistungen. Eben alles außer Fahrzeuge.

Und was sind deine Aufgaben dabei?

Der Zentraleinkauf wird von einem kleinen Team gemanagt. Deshalb durfte ich schon von Anfang an sehr wichtige Aufgaben übernehmen. Eines meiner ersten Projekte war es zum Beispiel, einen neuen Getränkelieferanten für die Sixt-Zentrale zu finden und die kaufmännischen Konditionen zu verhandeln, einen Vertrag zu konzipieren und zum Abschluss zu bringen. Generell gesprochen, ermittle und spezifiziere ich in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen den jeweiligen Bedarf, identifiziere Potenziale zur Kostensenkung, mache elektronische Ausschreibungen, führe Preisverhandlungen durch und erstelle Entscheidungsvorlagen für das Management. Einige Verträge, in deren Verhandlung ich stark involviert war, gingen zur Zeichnung sogar bis an den Vorstand – das hat mich schon stolz gemacht.

Was reizt dich an der Arbeit im Einkauf?

Ich habe ständig Kontakt zu anderen Abteilungen im Unternehmen und dadurch viel Abwechslung. Oft komme ich morgens ins Büro und weiß noch nicht, was mich den ganzen Tag über erwartet. Außerdem benötigt man im Einkauf ein ausgeprägtes strategisches Denkvermögen. Man verhandelt Einkaufskonditionen für Produkte und Dienstleistungen aus ganz verschiedenen Branchen und benötigt da natürlich jedes Mal eine passende Strategie. Häufig werde ich dabei auch mit neuen Themen konfrontiert, von denen ich bislang noch keine Ahnung hatte. Ein gutes Beispiel dafür sind Suchmaschinenoptimierung oder IT-Entwicklungsdienstleistungen. Dann muss ich mir das nötige Wissen schnell aneignen, um Sixt gegenüber den Lieferanten optimal zu vertreten.

Was gefällt dir besonders an der Arbeit bei Sixt?

Das Praktikum bei Sixt ist mein erstes großes Praktikum, vorher war ich nur bei einem kleinen Start-up in Berlin. Das ist natürlich nicht vergleichbar. Was mich überrascht hat: Obwohl Sixt so groß ist, sind die Strukturen nicht festgefahren – gerade im Einkauf ist vieles noch im Aufbau. Zum Beispiel führen wir gerade eine E-Procurement-Plattform als konzernweites Einkaufssystem ein, also eine Art Online-Shop für alle Sixt-Mitarbeiter. Außerdem sind meine Kollegen alle erst um die 30, die Stimmung ist locker und man begegnet auch den Vorgesetzten auf Augenhöhe, so dass man sich von Zeit zu Zeit einen Scherz erlauben kann.  

Neben der Arbeitsatmosphäre stimmt auch das Drumherum. Sixt hat zum Beispiel keine Kantine, sondern ein richtiges Restaurant mit hochwertigem Essensangebot und ansprechendem Interior Design. Allgemein kann sich unsere Hauptverwaltung echt sehen lassen, sie bietet zum Beispiel eine Nespresso-Lounge und eine Dachterrasse. Und kurz nachdem mein Praktikum begonnen hatte, gab es für alle Mitarbeiter eine Kickoff-Veranstaltung im Deutschen Theater. Außerdem profitiere ich auch als Praktikant von den Corporate Benefits und kann zum Beispiel Mietwagen zu günstigeren Konditionen bekommen. So habe ich mir für meine Fahrten nach Hause schon einige schicke Autos ausgeliehen, die ich mir sonst nicht leisten könnte.

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