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Auf zum Roche-Rundflug!

Ein Trainee-Programm bei Roche ist wie ein Rundflug übers Unternehmen [Quelle: unsplash.com, Autor: Konrad Wojciechowski]

Quelle: unsplash.com, Autor: Konrad Wojciechowski

Stephanie ist schon seit einem Jahr auf Roche-Rundreise: Sie absolviert das Trainee-Programm in Finance. Gemeinsam mit ihrem Mentor berichtet sie im Interview von Arbeitsalltag, Überraschungen und persönlicher Entwicklung.

Warum haben Sie sich für das Trainee-Programm entschieden und nicht für einen Direkteinstieg?

Ein Kollege hat das Trainee-Programm einmal als einen Rundflug in 3.000 Meter Höhe über ein Unternehmen beschrieben: Das trifft es meiner Meinung nach sehr gut. Man bekommt einen super Überblick der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche innerhalb eines Unternehmens. Ich habe mich mithilfe des e-fellows.net-Ratgebers "Perspektive Trainee" informiert und festgestellt, dass Roche ein sehr gutes Programm anbietet. Zum Beispiel absolvieren wir hier vergleichsweise mehr Stationen, was ich sehr positiv finde. Ich arbeite in verschiedenen Teams und lerne dadurch sehr viele Menschen kennen. Außerdem bin ich immer wieder mit unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert, was die Arbeit spannend macht. Man lernt sehr viel in kurzer Zeit. Und ich habe das Gefühl, dass ich auch als Person wachse, zum Beispiel, weil ich mich immer wieder in neue Teams einfinden muss.

Welche Stationen haben Sie bereits absolviert?

Ich war im Cross-Functional Controlling, anschließend im Marketing, im Pricing, und aktuell arbeite ich im Business Controlling. Mit Marketing und Pricing habe ich auch Bereiche kennengelernt, die nicht zu meinem Schwerpunkt Finance gehören – das ist Teil des Konzepts, um das Verständnis für andere Abteilungen zu schärfen.

Im Business Controlling übernehme ich gerade zu 100 Prozent eine Controller-Stelle in der Onkologie und kann mich richtig ins Thema vertiefen. Wir haben zum Beispiel zusammen mit den Kollegen aus dem entsprechenden Fachbereich das Budget für das gesamte Jahr geplant – eine sehr spannende Aufgabe, denn an diesen Zielen wird später auch der Unternehmenserfolg gemessen. Jeder aus diesem Fachbereich kann mit seinen Budgetfragen zu mir kommen. Außerdem sehen wir uns natürlich genau an, wie das Gesamtjahr 2017 verlaufen ist, wie gut das Budget ausgeschöpft wurde, ob die Verkäufe so kamen wie geplant und falls nicht, woran das lag. Diese Aufgaben machen mir richtig viel Spaß.

Als nächstes steht dann mein Auslandsaufenthalt an: Dafür ist Basel im Gespräch. Dort ist ja der Hauptsitz der Roche-Gruppe und es gibt sehr viele Finance-Jobs – ich freue mich schon darauf.

Gab es etwas, das Sie während des Trainee-Programms überrascht hat?

Dass man sich so schnell ein großes Netzwerk aufbaut. Grund dafür sind einerseits die Rotationen, andererseits die Tatsache, dass man in Finance sehr viele Ansprechpartner auch außerhalb der eigenen Abteilung hat. Wir Trainees tauschen uns auch untereinander viel aus. Außerdem war ich überrascht davon, wie vielen ehemaligen Trainees man bei Roche begegnet: Das Start-Up-Programm ist offensichtlich ein guter Ausgangspunkt für die Karriere.

Wie unterstützt Ihr Mentor Sie?

Mein Mentor Martin Hartmann bespricht mit mir meine Entwicklungsfelder: Wo sind meine Stärken und Schwächen? Wie kann ich mich verbessern? Ich finde das Mentoring gut und wichtig, weil es uns Trainees sehr hilft und absolut vertraulich ist. Zu Beginn habe ich Martin viele Fragen zur Organisation und zum Aufbau von Roche gestellt; mittlerweile unterhalten wir uns über meinen Arbeitsalltag und darüber, wie die einzelnen Stationen gelaufen sind. Falls es Konflikte bei meinen Rotationen gegeben hätte, hätte ich die auch mit Martin besprechen können – das war aber glücklicherweise nicht der Fall. Ich nutze die Gelegenheit auch, um zu erfahren, was eine Führungskraft beschäftigt.

Teil des Trainee-Programms ist auch ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm. Was hat Ihnen dabei besonders gefallen?

Das absolute Highlight ist für mich das C³- Seminar, das bedeutet "Core Competencies Curriculum" und ist ein Soft-Skill-Seminar nur für die Trainees. Wir erarbeiten uns dort Themen wie zum Beispiel Change Management: Wie gehen Menschen mit Veränderungen um? Oder auch: Entscheidungsfindung in Gruppen – wie moderiere ich das? Das Tolle ist, dass wir auch direkt an unseren persönlichen Zielen arbeiten. Jeder bringt ein Thema mit, mit dem er persönlich zu kämpfen hat, zum Beispiel: Wie lerne ich, "nein" zu sagen? Oder: Wie werde ich gehört? Wie komme ich weniger kühl rüber? Darauf gehen wir dann im Kurs ganz detailliert ein. Ich habe noch nie ein so gutes Seminar erlebt. Die Trainerin ist super und ich verlasse den Kurs immer mit ganz viel Elan. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele weitere Bausteine, zum Beispiel Trainee-Projekte, das "Roche-Diplom in Accounting" und zusätzliche Trainings.

Was gefällt Ihnen am besten an Ihrer derzeitigen Arbeit?

An meiner momentanen Station gefällt mir, dass ich voll ins Thema Business Controlling eintauchen kann und mitbekomme, wie der Arbeitsalltag abläuft. Außerdem ist im Trainee-Programm die Lernkurve sehr steil.

Was planen Sie für die Zeit nach dem Trainee-Programm?

Bei Roche hat man als Trainee einen unbefristeten Vertrag, man muss sich also am Ende des Programms keine Sorgen machen, ob man übernommen wird. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, voll ins Business Controlling einzusteigen. Aber ich habe ja noch nicht einmal die Hälfte meines Trainee-Programms absolviert, daher kann ich noch nicht sagen, was da noch kommt.

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