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Ein Maschinenbauer in der Gesundheitsbranche

Maschinenbau studieren (© girodjl - fotolia.com)

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Eigentlich hatte sich Holger Haag auf die Automobilbranche spezialisiert – und landete dann doch bei Roche. Wie ihm der Quereinstieg gelang und was Ingenieure bei Roche machen, erzählt er im Interview.

Gesundheitsunternehmen stehen bei technischen Ingenieuren eher nicht im Fokus. Herr Haag, was haben Sie studiert und wie sind Sie auf Roche aufmerksam geworden?

Ich habe Maschinenbau an der Universität Karlsruhe mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik studiert. Daraufhin entschied ich mich noch für eine Promotion an der Universität in Stuttgart am Institut für industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb sowie am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung. Durch meine berufliche Spezifizierung war ich sehr stark in die Maschinenbau- und Automobilbranche involviert. Aus familiären Gründen suchte ich nach dem Abschluss meiner Promotion eine neue Herausforderung in der Rhein-Neckar-Region und bin dabei glücklicherweise auf Roche gestoßen – rein zufällig durch ein Onlinestellenportal.

Als was sind Sie eingestiegen? Und was waren Ihre Aufgaben?

Ich bin als Projektinitiierungsmanager im Site Engineering eingestiegen. Dabei kümmerten wir uns in erster Linie um strategische Angelegenheiten, betrieben Stakeholder Management und förderten Konzeptarbeiten. Spannend daran fand ich, dass man ab den frühen Phasen eines Projekts dabei ist. Später wechselte ich die Abteilung und wurde Projekt Control Manager für Großprojekte. Darauf aufbauend hat sich die tolle Chance ergeben, als verantwortlicher Projektleiter ein Großprojekt zu übernehmen.

Was steckt hinter dem Begriff "Site Engineering"?

Das Site Engineering ist zuständig für alle großen Bau- und Anlagenprojekte. Das beinhaltet nicht nur den Bau von Gebäuden und Anlagen, sondern auch das Management der frühen Designphasen eines Projekts. Wir vom Site Engineering betreuen hierbei sowohl Maschinenprojekte als den Bau neuer Produktionsfabriken und Gebäuden. Das Site Engineering ist somit ein interner Dienstleister für den jeweiligen Standort.

Was war Ihr bisher spannendstes Projekt?

Mein größtes und zugleich spannendstes Projekt war der Bau eines neuen Laborgebäudes in Mannheim. Hierbei handelt es sich um ein hochflexibles Qualitätskontrollgebäude mit einem Investitionsequipment von über 130 Millionen Euro und Raum für 500 Kollegen, die 2018 in dieses Gebäude einziehen werden. Der besondere Reiz bei diesem Projekt stellt für mich die Umsetzung unterschiedlicher Anforderungen dar. Diese gehen unter anderem damit einher, dass in diesem Gebäude sowohl der Geschäftsbereich Diagnostics als auch Pharma ihren Platz erhalten werden.

Welchen Herausforderungen müssen Sie sich täglich bei Ihrer Arbeit stellen? 

Entscheidend für einen Maschinenbauingenieur bei Roche ist das Verständnis für die Produkte und Prozesse eines globalen Health-Care-Unternehmens. Der intensive Austausch zum Beispiel zwischen Pharmazeuten und Ingenieuren bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und diese erweitern den Horizont aller Beteiligten. Das macht das Aufgabenfeld vielseitig und spannend. Denn wir verfolgen ein Ziel: wir möchten innovative und sichere Produkte für unsere Patienten in einem attraktiven Arbeitsumfeld entwickeln und produzieren.

Was macht Ihnen besonders Spaß?

Über den Tellerrand hinauszuschauen ist für mich unglaublich erfüllend und macht mir viel Spaß. Und vor allem auch Mut mitzubringen, etwas Neues zu wagen. Wir entwickeln und bauen hier keine Standardmaschinen oder -gebäude, jedes Projekt ist unterschiedlich. Hinzu kommt die Vielfalt der Projekte, die wir am Standort betreuen. Diese individuellen Herausforderungen motivieren mich jeden Tag und dies gibt mir unglaublich viel Energie.

Wie sah Ihre Weiterentwicklung bei Roche aus und inwiefern werden Weiterentwicklungsmöglichkeiten von Roche unterstützt?

Ich wurde durch meine Vorgesetzten sowie durch meine sehr erfahrenen Kollegen intensiv und individuell gefördert. Dieses persönliche Coaching war sehr wichtig, da ich aus einer fremden Branche kam. Neben internen und externen Seminaren hatte ich auch die Möglichkeit, mehrere strategische Projekte zu übernehmen. Die Chance über den Tellerrand hinauszublicken, um unter anderem ein Verständnis für die Branche zu entwickeln, ist für mich keine Selbstverständlichkeit.

Was bietet Ihnen das Unternehmen? Was kann man bei Roche Besonderes finden?

Als Ingenieur ist es möglich, bei Roche die ganze Vielfalt von der Forschung über die Produktentwicklung und Produktion bis hin zum Management von Investitionsprojekten zu erleben. Zudem ist Roche ein Global Player, die internationale Vernetzung und der weltweite Erfahrungsaustausch werden explizit gefördert.

Roche hat eine erstklassige Stellung auf dem Markt und ist in vielen Bereichen Marktführer. Durch unsere innovativen Produkte helfen wir, Menschenleben zu retten. Hierin sehe ich den größten Mehrwert meiner Arbeit und bin froh, mich für Roche entschieden zu haben.

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Willst du mehr über unseren Partner Roche erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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