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Aus Berufung zum Beruf

Patientenmanagement bei Roche [Quelle: Roche]

Quelle: Roche

Eine Aufgabe mit Sinn und ein Umgang auf Augenhöhe – diese Kriterien waren Kristina Gelblin bei ihrer Jobwahl besonders wichtig. Warum sie bei Roche ihren Traumjob gefunden hat und weshalb schwere Schicksalsschläge manchmal der Türöffner für ganz neue Wege sein können, berichtet sie im Gespräch mit e-fellows.net.

Mein Weg zu Roche

Seit ungefähr drei Jahren arbeite ich im Patientenmanagement bei Roche: Es war mein Wunsch, da zu sein, wo ich heute bin. Ich habe das Unternehmen vor ein paar Jahren kennengelernt – im Kontext eines schweren Krankheitsfalls innerhalb meines nahen Umfelds. Damals habe ich mich in meiner Freizeit in einer Stiftung engagiert, die Patienten und deren Angehörige mit schweren Erkrankungen wie zum Beispiel der Spinalen Muskelatrophie (SMA) unterstützt.

Innerhalb dieser Stiftung habe ich auch mit Roche zusammengearbeitet. Die Mitarbeitenden bei Roche haben gerne mit uns kooperiert. Auch wenn es damals noch kein Medikament zur Behandlung von SMA gab, hat sich Roche sehr bemüht, den Patienten anderweitig Unterstützung zu bieten. Roche wollte mehr über die Krankheit und das Leben der Betroffenen erfahren und diese besser verstehen. Es war immer ein offener Dialog und ein herzliches Miteinander.

Mehr als nur ein Job

Bevor ich zu Roche kam, habe ich bei einem deutschen Mittelständler im Innendienst gearbeitet. Der Kontakt zu meinen Kunden hat mir damals schon viel Spaß gemacht. Die Freiwilligenarbeit in der Stiftung war mir aber auch wichtig. Daher entschied ich mich dazu, einen Job zu finden, der eine Mischung aus diesen beiden Aufgaben sein sollte. Genau das habe ich bei Roche gefunden. Meine Arbeit ist für mich mehr als nur ein Job – sie ist eine Herzensangelegenheit.

Ich habe bei Roche auf dem SMA-Projekt angefangen. Zu diesem Zeitpunkt ging es darum, umsetzbare klinische Studien zu planen und durchzuführen. Meine Aufgabe war es, den Kontakt zu den SMA-Patientenorganisationen auszubauen und Projekte und Themen zu identifizieren, bei denen wir gut zusammenarbeiten können und die Patientenperspektive in unser Entwicklungsprogramm einfließen zu lassen. Das Team hat die gewonnenen Patientenperspektive einschließlich der Bedürfnisse wertgeschätzt und in wichtige Entscheidungsprozesse aufgenommen – das ermöglichte uns, dass wir die Patienten von Anfang an mit ins Boot holen konnten.

Mit Herz und Verstand

Mir ist es wichtig, dass wir in all unseren Schritten immer auch die Patientenperspektiven berücksichtigen, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie großartig es ist, bei wichtigen Entscheidungsträgern Gehör zu finden. Dazu gehört in meinem Arbeitsalltag unter anderem, dass ich intern Vorschläge auch mal bremse, welche unbeabsichtigt nicht im Sinne der Patienten sind und stattdessen Lösungen erarbeite, welche für beide Seiten sinnvoll sind. Wir bei Roche wollen erfolgreich sein – und daher ist für uns ganz klar, dass die Patientenperspektiven besonders wichtig sind. Ich finde es toll, diejenige sein zu können, die herausfinden darf, was wichtig für die Patienten ist. 

Beide Seiten sind Gewinner

Dass wir bereits eine gute Beziehung zu Patienten und Patientenorganisationen pflegen, hilft zu jedem Zeitpunkt. Wir können auf eine lange und gut funktionierende Partnerschaft zurückblicken und treiben gemeinsam die nächsten Entwicklungsschritte voran – gemäß unserem Leitsatz: Doing now what patients need next.

Schritt für Schritt zum Erfolg

Derzeit befinden wir uns in einer Phase, in der wir die Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen, der Ärzte sowie auch den Markt besser verstehen möchten. Auch in dieser Phase gilt es viele Entscheidungen zu treffen. Deshalb wollen wir auch in diesem Stadium eng mit der Patienten-Community zusammenarbeiten. Wir von Roche möchten verstehen, was sich die Patienten zusätzlich zum Medikament wünschen: Sind es bestimmte Services, eine Support-Hotline oder Info-Materialen? All diese Entscheidungen wollen wir mit der Patienten-Community erarbeiten und gemeinsam treffen.

Für uns zählt jeder Einzelne

Ich lerne durch meinen Job jeden Tag aufs Neue unglaubliche Menschen und die berührendsten Schicksale und Geschichten kennen. Ich habe schon so viel mit ihnen erlebt, gefiebert, geweint und auch gefeiert, wenn wir Erfolge erzielen konnten. Zu wissen, dass wir durch zugelassene Medikamente Menschenleben verbessern können, ist für mich ein unfassbar schöner Gedanke. Denn auch wenn die Spinalen Muskelatrophie eine sehr seltene Krankheit ist, steckt hinter jeder einzelnen Patientennummer ein Mensch – und mir wird immer wieder bewusst, was für eine große Verantwortung wir haben.

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Willst du mehr über unseren Partner Roche erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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