Partner von:

"Wir erstellen keine Standardlösungen"

Meike arbeitet als Prozessingenieurin bei Roche [© Roche]

© Roche

Als Prozessingenieurin bei Roche beschäftigt sich Meike Treu vor allem mit Kamerasystemen und Bildverarbeitung. Wo diese Techniken zum Einsatz kommen und was sie an ihrem Beruf besonders schätzt, erzählt sie im Interview.

In welchem Bereich sind Sie bei Roche tätig? 

Bei Roche bin ich als Prozessingenieurin im Bereich der Automatisierungstechnik tätig. 

Was sind Ihre Aufgaben als Prozessingenieurin bei einem Gesundheitsunternehmen wie Roche? 

Ich bin Prozessingenieurin für den Bereich Visual System. Unser Team befasst sich mit der Bildverarbeitung und ist für die Kamerasysteme innerhalb eines Produktes verantwortlich. Die Kameras befinden sich beispielsweise in den Produktionsanlagen und dienen der Qualitätssicherung.  

Welchen Studiengang haben Sie für diese Qualifizierung absolviert?  

Mein Studium hatte eigentlich einen anderen Fokus, denn ich habe medizinische Informatik mit dem Schwerpunkt der Bildverarbeitung studiert. Der Studiengang der medizinischen Informatik bezieht sich hauptsächlich auf die Forschung. Bei Roche verantworten wir in unserem kleinen Team die Kameratechnik für die Produktionsanlagen. 

Wie kommt es, dass Sie jetzt nicht in der Forschung tätig sind? 

Im ersten Moment scheint das ein bisschen weit hergeholt, dass ich nach meinem Studium in der Automatisierungstechnik tätig bin. Nur weil ich nicht direkt mit der Medizin oder am Patienten arbeite, heißt das nicht, dass ich wenige Berührungspunkte mit diesen Aspekten habe. Das wäre zu kurz gedacht, denn am langen Ende arbeiten wir ebenfalls dafür, unseren Patienten das Leben einfacher zu gestalten. 

Welche Qualifizierungen sollten neue Kollegen mitbringen?

In der Automatisierungseinheit ist es von Vorteil, einen technischen Abschluss vorzuweisen. Vor allem sollte man teamfähig sein und offen sein sowie gerne auch mit anderen Kollegen zusammenarbeiten. 

Gab es in der Vergangenheit ein Projekt, was Sie besonders fasziniert hat?

Ja, das ist unser aktuelles Projekt. Wir arbeiten mit unserem Team an der Bildverarbeitung innerhalb der Plasma Separation Card (PSC). Sie fragen sich sicher, was das ist. Die Karte verändert grundlegend die Art und Weise, wie Plasmaproben entnommen und verarbeitet werden, und ermöglicht zuverlässige quantitative Tests von HIV-Patienten in entlegenen Gebieten – sogar in Gebieten mit extremer Hitze und Feuchtigkeit. In der Produktionsanlage der PSC wurden mehrere Kamerasysteme, die im Grunde den Prozess des Gesamtlebens der Karte kontrollieren, installiert. Wir kontrollieren mit Hilfe unserer Systeme den Produktionsprozess und stellen so die Qualität der Karten sicher. 

War Ihnen schon immer klar, dass Sie mal bei Roche arbeiten möchten? 

Schon während des Studiums gab es in Form von Projektarbeiten Berührungspunkte mit Roche. Obwohl ich nie direkt involviert war, ist mir das Unternehmen positiv in Erinnerung geblieben. Dennoch war ich nach meinem Abschluss erst einmal bei einem anderen großen Unternehmen angestellt und bin danach zu Roche. 

Was macht Roche als Arbeitgeber für Sie interessant? 

Vor allem die Aufgabengebiete und die Möglichkeiten sich bei Roche weiterzuentwickeln. Hier warten jede Menge spannende Projekte auf mich. Das war auch ausschlaggebend für den Wechsel. Vielen Informatikern ist wahrscheinlich nicht bewusst, dass Roche für sie ebenfalls ein attraktiver Arbeitgeber sein kann. Dabei ist Roche ein Unternehmen, dass niemals stillsteht und sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Wie empfinden Sie die Hierarchien und den Teamgeist bei Roche? 

Wir sind ein dreiköpfiges Team, das an der Bildverarbeitung innerhalb eines großen Teams arbeitet. Der Zusammenhalt ist wirklich grandios und das habe ich in dieser Form so auch noch nicht erlebt. Wir verstehen uns auch privat sehr gut und treffen uns außerhalb des Unternehmens in unserer Freizeit. Meine Kollegen sind sehr offen und kommunikativ. Jeder kann sich und seine Ideen einbringen. Auch unsere Vorgesetzten sind für uns immer greifbar. Unser Teamleiter sitzt uns gegenüber und hat jederzeit ein offenes Ohr. 

Würden Sie sagen, dass Sie viel Entscheidungsfreiheit haben? 

Wir unterliegen ganz strikten Vorgaben und Regeln, die gesetzlich festgelegt sind. An diese müssen wir uns halten. Aber das ist ja auch klar. Die Produkte, die von uns hergestellt werden, gehen an Patienten und müssen somit mindestens der Norm entsprechen. 

Was ist für Sie das Besondere an Ihrem Beruf bei Roche? 

Vor allem die Vielfalt. Jeden Tag wartet eine neue Aufgabe auf mich. Wir erstellen keine Standardlösungen und somit ist es immer etwas Neues, an dem wir arbeiten und man weiß nie, was als nächstes Projekt auf einen zukommt. Manchmal stellt uns das auch vor schwierigere Herausforderungen, aber das ist auch das spannende an meinem Beruf. Genau deswegen komme ich jeden Tag gerne hier her. Das Arbeitsumfeld ist sehr schön und jeder ist immer gut drauf. Roche legt sehr viel Wert darauf, dass wir uns wohl fühlen und bietet den Mitarbeitern sehr viel. Wir haben viele Freiheiten und werden nicht in ein starres System gedrückt.

Was ist für Sie Roche?  

Innovativ. Ein guter Arbeitgeber. Herausfordernd. 

Dieser Artikel ist ursprünglich im Karriere-Blog von Roche erschienen.

nach oben

Willst du mehr über unseren Partner Roche erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren