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Von der Spielwiese auf den Markt

Luftblase, Roche, Forschung, Entwicklung, Quelle: sxc.hu, Autor: milan6

Luftblase, Roche, Forschung, Entwicklung, Quelle: sxc.hu, Autor: milan6

 

 

In Ihren Abteilungen gibt es viele verschiedene Forschungs- und Entwicklungsteams. Wie eng ist die Zusammenarbeit?

Dirk Voelkel: Das kommt ganz auf die Aufgabe und die Personen an. Ich persönlich arbeite als Leiter der Gruppe immer wieder mit anderen Abteilungen zusammen, vor allem aber mit dem Globalen Marketing oder Medical Affairs. Der Austausch mit diesen Kollegen ist wichtig für uns, damit wir nicht nur auf der fachlichen Schiene unterwegs sind, sondern auch wissen, was die Kunden wollen. Hin und wieder arbeite ich auch mit dem Vertrieb zusammen. Meine Mitarbeiter tauschen sich vor allem mit ihren Kollegen aus der Entwicklung aus - und natürlich untereinander und sehr viel mit externen Instituten und Firmen. Wir arbeiten schließlich alle mit dem gleichen Ziel.
 Bernd Schneidinger: Das gilt auch für uns, wir arbeiten häufig mit den Kollegen aus Research & Technology zusammen. Dazu kommt, dass wir im Development ja in verschiedene Sparten aufgeteilt sind. Unter den Kollegen besteht ein reger Austausch. Das ist nötig, um Entwicklungen anzupassen und das Ziel im Auge zu behalten.

Bernd Schneidinger: Das gilt auch für uns, wir arbeiten häufig mit den Kollegen aus Research & Technology zusammen. Dazu kommt, dass wir im Development ja in verschiedene Sparten aufgeteilt sind. Aus diesem Grund besteht unter den Kollegen aus den verschiedenen Fachabteilungen ein reger Austausch. Das ist nötig, um Entwicklungen anzupassen und das gemeinsame Ziel im Auge zu behalten.
 

Wodurch unterscheidet sich denn die Arbeit von Entwicklung und Research & Technology? Gibt es auch Überschneidungen?

B.S.: Ich würde sagen, ein großer Unterschied besteht in der Ergebnissicherheit. Research & Technology ist wie eine Spielwiese. Dort bewegen sich die Mitarbeiter tastend, spielerisch, probieren viel aus. Es ist nicht sicher, welcher Test nun zum Erfolg führt und welche Arbeit umsonst war. In der Entwicklung ist das genau umgekehrt. Wir wissen im Prinzip, dass eine Sache machbar ist und bringen sie nun zur Produktreife. Unser Ziel ist klar.

D.V.: Wobei man allerdings betonen muss, dass das eine nicht schlechter als das andere ist. In welcher Abteilung man arbeiten möchte, ist typabhängig. Wer eher viele Dinge ausprobieren möchte, dafür aber selten das wirkliche Endergebnis seiner Forschung sieht, ist bei uns gut aufgehoben. Wer aber gerne konkret arbeitet, dabei jedoch weniger frei ist, sollte im Development arbeiten. Und Überschneidungen gibt es immer wieder, weil ja die eine Sparte die Aufgaben für die andere quasi vorbereitet.
 

Welche Qualifikationen braucht man für die Arbeit bei Ihnen?

D.V.: Eine gute Basis ist schon mal, wenn der Bewerber sehr gutes ingenieur- oder naturwissenschaftliches Fachwissen mitbringt. Eine Promotion ist nicht immer nötig. Darüber hinaus müssen unsere Mitarbeiter mit Neugier an ihre tägliche Arbeit herangehen. Sie müssen sich an einem Thema festbeißen können und auch mal Rückschläge einstecken. Eigenständigkeit ist auch wichtig; unsere Kollegen bekommen wenig Ansagen, was zu tun ist. Und wenn Bewerber schon mal ein Industriepraktikum gemacht haben, ist das immer von Vorteil. So wissen beide Seiten, auf was sie sich einlassen.

B.S.: Bei uns in der Chemieentwicklung sind natürlich ausgeprägte chemische Fachkenntnisse ein Muss. Dazu gehören organische, physikalische und Bio-Chemie. Da wir uns speziell mit dem Messfeld beschäftigen, sind Kenntnisse in Verfahrenstechnik gewünscht. Zudem müssen unsere Mitarbeiter kommunikationsstark sein und sich auf andere Disziplinen einlassen können. Wir arbeiten viel und eng mit den Kollegen aus den anderen Abteilungen zusammen, da muss der Ingenieur auch den Chemiker verstehen, und der Mathematiker den Biologen. Sonst reden alle aneinander vorbei, und das Produkt leidet darunter.
 

Wie finden Forschungs- und Entwicklungsabteilungen denn heraus, was den Diabetikern wirklich nützt?

D.V.: Das ist eine Frage, die wir uns auch immer wieder stellen und auch stellen müssen. Schließlich sollte man nicht am Markt vorbeiproduzieren. Um die Bedürfnisse der Kunden zu kennen, befragen wir sie direkt oder führen Studien durch. Manche Mitarbeiter haben auch Diabetiker in der Familie und erleben so hautnah, wo Verbesserungen möglich sind.

B.S.: Zusätzlich arbeiten wir auch noch mit dem Marketing von Roche zusammen. Darüber können wir Kontakt zu Verbänden und Organisationen herstellen.

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