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Aufregender Einstieg in besonderen Zeiten

Digitales Onboarding bei Roche [Quelle: Roche]

Quelle: Roche Pharma

Im Frühjahr 2020 schickte Corona halb Deutschland ins Homeoffice. Für die angehenden Trainees Johannes und Lilith war ein Start vor Ort nicht mehr möglich. Dass das nicht nur Herausforderungen, sondern auch Vorteile mit sich bringt, merkten sie schnell. Wie sie ihr digitales Onboarding bei Roche erlebt haben, erfährst du hier.

Am 1. April habe ich als Trainee bei Roche begonnen – und das in meinen eigenen vier Wänden. Zum Glück hat mich meine Chefin vorher über diesen ungewohnten Start informiert, auch wenn ich ohnehin darauf eingestellt war. Ich wusste, dass viele Konzerne in dieser Zeit auf Heimarbeit umgestellt haben.

Trotzdem war es komisch, einen Job auf diese Weise zu starten. Besonders, weil es meine erste Stelle in der Pharmaindustrie ist. Aber: Es funktioniert gut! Man braucht nur eine gute Struktur und hilfsbereite Kollegen. Hier habe ich zum Glück beides.

Alles neu

Es war ein seltsames Gefühl, in einem Team zu arbeiten, das ich nur aus Video-Konferenzen kannte. Daher fiel es mir anfänglich etwas schwer, mich gut ins Team zu integrieren. Zunächst musste ich die Abläufe kennenlernen und einige Online-Schulungen absolvieren. Nach dieser Zeit war ich bereit, in den Arbeitsalltag und die Aufgaben einzutauchen.

Da zuvor bei Roche niemand rein digital eingearbeitet wurde, war es nicht nur für mich, sondern auch für mein gesamtes Team eine neue Situation. Meine Chefin hat mich ermutigt, meinen Kollegen Calls einzustellen, damit wir uns kennenlernen und austauschen können. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn ab dem Moment, in dem ich mit jedem persönlich gesprochen habe, habe ich gemerkt, dass mich meine Kollegen besser auf dem Schirm hatten.

Es war toll, dass meine Kollegen offen auf mich zugegangen sind, mich eingebunden und gefragt haben, ob ich bei etwas mitarbeiten möchte. Dadurch habe ich – trotz Homeoffice – sehr schnell ins Team gefunden.

Der Digitalisierung sei Dank

Vor ein paar Jahren wäre die Einarbeitung so nicht möglich gewesen. Durch die Möglichkeiten von Video-Konferenzen hört man sich nicht nur, sondern sieht sich und hat einen persönlichen Austausch. Man kommt sich schneller vertraut vor.

Obwohl ich kleinere Aufgaben übernehmen konnte und gut eingeführt wurde, tat ich mir beim Verstehen von Abläufen und Prozesse anfänglich schwer. Durch das Homeoffice habe ich oft nur Bruchteile kennengelernt. Um Prozesse jedoch ganzheitlich verstehen zu können, muss man ein Projekt vom Anfang bis zum Ende begleiten.

Zum Glück konnte ich nach einem Monat an einzelnen Tagen vom Büro aus arbeiten, an denen ich einen Ansprechpartner vor Ort hatte.

Herausfordernd – aber gut

Mein Start war für mich ein Sprung ins kalte Wasser und hat ein hohes Maß an Selbstständigkeit erfordert. Dadurch habe ich gelernt, mich eigenständig in Aufgaben einzuarbeiten.

Jetzt weiß ich, wie wichtig es ist, auf andere zuzugehen. Im Büro ist man automatisch involviert. Im Homeoffice ist das anders. Ich war gezwungen, Leute aktiv anzusprechen und mir Informationen einzuholen. Das hat mir unmittelbar geholfen und ich habe mir ein Netzwerk aufgebaut. Das Homeoffice nimmt die Hürde: Ich habe Kollegen einfach angeschrieben.

Das möchte ich anderen Startern mitgeben

Sitzt nicht zuhause und wartet, bis jemand auf euch zukommt. Selbst in einem tollen Team werdet ihr in der Onboarding-Zeit im Homeoffice nur selten so viele Informationen bekommen, dass ihr den ganzen Tag beschäftigt seid. Im Büro würdet ihr euch neben einen Kollegen setzen und ihm bei seiner Arbeit zuschauen. Das müsst ihr auch Im Homeoffice tun – nur eben digital. Geht proaktiv auf euer Team zu, schreibt euren Kollegen, bittet sie, euch etwas zu zeigen und signalisiert, dass ihr Prozesse und Aufgaben kennenlernen möchtet.

Wie es weitergeht?

Mittlerweile habe ich meinen Platz im Team gefunden und genieße die Homeoffice-Zeit. Der Arbeitsweg fällt weg, man hat eine Kantine, in der es so schmeckt, wie man es mag – nämlich die eigene Küche. In der Regel werde ich auch weiterhin im Homeoffice bleiben und an einzelnen Tagen ins Büro gehen. Das ist für mich eine tolle Abwechslung.

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