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Von Herausforderungen und Erfolgen

Welche Stellung haben Sie als Trainee im Unternehmen?

Obermann: Ich habe den Eindruck, dass unser Input und Feedback sehr wertgeschätzt wird. Wir haben einen anderen Blick auf viele Dinge als jemand, der lange im Unternehmen ist. Bisher haben sich die Teams über die Unterstützung gefreut und wir haben die Projekte gemeinsam angepackt.

Herr Kalfhaus, welche Eigenschaften schätzen Sie am meisten an jungen Mitarbeitern, besonders an Trainees?

Kalfhaus: Frische, Unvoreingenommenheit, Eigeninitiative und Interesse daran, das Unternehmen und den Markt zu verändern. In der Gesundheitsbranche ziehen wir überproportional viele Leute an, die sowohl unternehmerisch-betriebswirtschaftlich arbeiten, als auch die Gesellschaft und das Gesundheitssystem mitgestalten wollen. Das schlägt sich in einem unglaublichen Engagement nieder.

Welchen Rat würden Sie Ihrem jüngeren Ich für den Einstieg bei Roche mit auf den Weg geben?

Kalfhaus: Sich das Unternehmen und dessen Paradigmen, anzuschauen und offen zu hinterfragen. Im Trainee-Programm geht es auch darum, einen eigenen Blick und eigene Ideen zu entwickeln.

Und: Sich besonders auf die erste Phase des Traineeprogramms einzulassen und sie zu genießen. Diese Phase – im Außendienst - ist für die meisten Trainees die prägendste. Außendienst heißt bei uns nämlich nicht Schnupperkurs mit einem erfahrenen Kollegen. Man bekommt ein initiales Training und dann ein Gebiet, eine Kundenkartei und ein Auto und ist sechs Monate lang dafür verantwortlich, dieses Gebiet mit unseren Produkten zu betreuen. Das ist für viele Absolventen nicht einfach, weil sie vorher nie so gearbeitet haben. Aber es lohnt sich, denn man lernt unglaublich viel über unseren Markt und unsere Kunden.

Obermann: Ich hatte auch großen Respekt vor dem Außendiensteinsatz. Zum Kunden zu gehen, ihm Produkte und Lösungen vorzustellen und herauszufinden, was er braucht und was ich anbieten könnte – so etwas hatte ich vorher noch nie gemacht. Diese Arbeitsweise musste ich erst lernen.

Frau Obermann, was war für Sie der größte Erfolg in den letzten zwölf Monaten?

Obermann: Im Projektmanagement war es eine meiner Aufgaben, mir Gedanken darüber zu machen, wie wir uns Zonen für kreative Arbeit schaffen können. Dazu haben wir eine Ecke eingerichtet mit beschreibbaren Wänden, Stehtischen für Stand-up-Meetings, ein Sofa … Gleichzeitig habe ich eine agile Projektmanagement-Methode eingeführt, die wir derzeit in verschiedenen Projekten ausprobieren. Die Kollegen gaben mir das Feedback, dass sie durch die neue Methode und die neue Arbeitsumgebung schneller und kommunikativer geworden sind. Darüber habe ich mich schon sehr gefreut.

Sie haben noch ein Jahr Trainee-Programm vor sich. Wissen Sie schon, was danach kommt?

Obermann: Da ist noch nichts spruchreif und so viele Stationen habe ich noch nicht gesehen. Aber generell ist es das Ziel des Programms, Führungskräfte von morgen auszubilden. Deshalb erhalten wir während des Programms Workshops und Trainings zu Themen wie Konfliktmanagement, Umgang mit Mitarbeitern, Führen in schwierigen Situationen und so weiter.

Man wird aber nicht als Führungskraft zwangsverpflichtet: Wenn jemand lieber erst einmal fachlich arbeiten möchte, dann kann er sich auch zum Experten für eins der vielen spannenden fachlichen Themen entwickeln.

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