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Erfahrungsbericht

Nach meinem inhaltlich eher breit angelegten VWL-Studium war ich mir nicht sicher, was ich genau beruflich machen wollte. Da die Bundesbank viele für Volkswirte interessante Aufgabengebiete abdeckt, war das Traineeprogramm für mich der ideale Einstieg. Das einjährige Programm besteht aus Lehrgängen zu verschiedenen Themen (zum Beispiel Geldpolitik oder Bankenaufsicht), die sich mit Praxisphasen abwechseln. Die Themen der Praxisphasen kann man frei aus einer sehr umfangreichen Projektbörse wählen. Von der Vorbereitung von Reden für den Bundesbankpräsidenten über Analysen zur Finanzstabilität bis zur Mitarbeit im Pressereferat ist wirklich für alle etwas dabei.

Der große Vorteil am Traineeprogramm ist, dass man während der Praxisphasen einen guten Einblick in die tatsächliche Arbeitsweise der Abteilungen bekommt. Dabei habe ich unter anderem festgestellt, dass bestimmte Bereiche, die ich vorher sehr spannend fand, mir doch nicht so gut gefallen und umgekehrt. Besonders positiv fand ich, dass man die meisten Themen unabhängig davon auswählen kann, ob man schon Vorkenntnisse mitbringt. So kann man sich ein bisschen ausprobieren, was später im Berufsleben ja nicht immer so einfach funktioniert.

Sehr angenehm war auch das Klima der ungefähr 20 Trainees und Referendare untereinander. Die an langen Abenden im Tagungszentrum der Bundesbank geschmiedeten Netzwerke sind in einer so großen Organisation sehr wertvoll und machen den Einstieg deutlich leichter.

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Das Buch "Perspektive Investment Banking & Asset Management" gibt einen Überblick über beide Branchen und enthält viele nützliche Tipps für den Berufseinstieg.

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