Berufseinstieg in der Großkanzlei: Meine ersten 100 Tage bei Hengeler Mueller

Eine Hand hält den Daumen hoch.

Du träumst von einem Karrierestart in der Großkanzlei? Sechs junge Berufseinsteiger haben diesen Traum in die Realität umgesetzt. Hier berichten sie, wie sie ihre ersten 100 Tagen bei Hengeler Mueller erlebt haben.

Hannah Steigert, Hengeler Mueller

Hannah Steigert, Associate in London

Vor meinem Start bei Hengeler Mueller war ich gespannt, was mich erwarten würde. Mein Einstieg war in doppelter Hinsicht ein Neuanfang: Ich begann nicht nur meine Tätigkeit als Associate in der Kanzlei, sondern startete zugleich unter dem Motto "London Calling" meinen Berufseinstieg im Ausland.

Im Londoner Büro wurde ich von Beginn an sehr herzlich aufgenommen und unterstützt. Regelmäßig stattfindende Teamlunches bieten einen informellen Rahmen für den Austausch und fördern eine offene und kollegiale Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist zudem, dass sich Partnerkanzleien gegenseitig zu Networking-Events einladen. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein internationales Netzwerk aufzubauen und den fachlichen wie persönlichen Horizont zu erweitern – eine Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.

Gerade weil London ein kleinerer Standort ist, spielt die HM Akademie für mich eine zentrale Rolle bei der Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen. Im Rahmen der Weiterbildungsveranstaltungen konnte ich die Associates meines Jahrgangs standortübergreifend kennenlernen und mich mit ihnen austauschen. Besonders ermutigend war dabei die Erkenntnis, dass viele von uns zu Beginn vor ähnlichen Herausforderungen standen.

Von Anfang an war ich in die Arbeit an komplexen Mandaten eingebunden. Die Tätigkeit ist fachlich anspruchsvoll und zugleich äußerst spannend. Schon früh wurde ich ermutigt, Verantwortung zu übernehmen – ein deutliches Zeichen für das große Vertrauen, das neuen Associates von Beginn an entgegengebracht wird.

Maximilian Kurdow, Associate in München

Hengeler Mueller hieß mich in meinen ersten 100 Tagen mit einem bunten Strauß an Eindrücken willkommen. Von Beginn an wurde mir Verantwortung übertragen und großes Vertrauen entgegengebracht – eine Rolle, in die ich erst hineinwachsen musste. Dabei war ich jedoch nie auf mich allein gestellt: Sowohl meine anwaltlichen Mitstreiter als auch alle anderen Kolleginnen und Kollegen in der Kanzlei standen mir jederzeit unterstützend zur Seite. Auf sie ist dabei nicht nur fachlich, sondern auch persönlich stets Verlass. Gemeinsame Abendessen und Ausflüge, die standortübergreifende Zusammenarbeit sowie das gemeinsame Weiterbildungsprogramm der HM Akademie haben sehr schnell ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit geschaffen. Gerade in intensiven Phasen hat mir dieses Miteinander enormen Rückhalt gegeben.

Fachlich wie persönlich waren bereits meine ersten 100 Tage als Associate unschätzbar bereichernd. Die oft beschriebene steile Lernkurve habe auch ich von Anfang an deutlich gespürt. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn Aufgaben, die zu Beginn noch unüberwindbar schienen, schon nach wenigen Wochen routiniert von der Hand gehen. Diese kontinuierliche Weiterentwicklung – gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, die diesen Weg begleiten – macht Lust auf viele weitere Tage bei Hengeler Mueller.

Sophie Miller-Blumenberg, Associate in München

Meine ersten 100 Tage bei Hengeler waren eine perfekte Mischung aus Förderung und Herausforderung. Von Beginn an konnte ich als vollwertiges Teammitglied an spannenden, anspruchsvollen und abwechslungsreichen Mandaten mitwirken. Mir wurde schnell großes Vertrauen entgegengebracht - gleichzeitig aber auch erwartet, dass ich Verantwortung übernehme. Das war zwar im ersten Moment oft herausfordernd, fühlte sich für mich aber vor allem als Ausdruck großer Wertschätzung an.

Besonders beeindruckt hat mich das offene Miteinander: Ob Associate oder Partner – für fachliche wie persönliche Fragen haben immer alle ein offenes Ohr. So habe ich mich auch bei schwierigen Aufgaben nie allein gelassen gefühlt. Hervorheben möchte ich das tolle kollegiale Umfeld. Kolleginnen und Kollegen aus allen Praxisgruppen haben mich herzlich aufgenommen, sodass ich mich von Anfang an wohlgefühlt habe.

Die viel zitierte "steile Lernkurve" mag wie ein Klischee klingen – für mich hat sie sich aber voll und ganz bestätigt. Wenn ich auf meine ersten Monate bei Hengeler zurückblicke, habe ich nicht nur als Anwältin, sondern auch für meine persönliche Entwicklung enorm viel gelernt. Jetzt freue ich mich auf meinen ersten Besuch der HM Akademie in St. Gallen und darauf, alle Kolleginnen und Kollegen aus meinem Jahrgang standortübergreifend persönlich kennen zu lernen."

Du möchtest bei Hengeler Mueller einsteigen? Informier dich hier!

Marc-Gordon Wild, Associate in Berlin

Vor meinem Start bei Hengeler Mueller wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Die Kanzlei kannte ich nur vom Hörensagen, während viele meiner jetzigen Kolleginnen und Kollegen bereits eine oder mehrere Stationen hier absolviert hatten. Doch dieser Umstand erwies sich nicht als Nachteil – ich wurde von Beginn an offen und herzlich aufgenommen. Besonders beeindruckt hat mich der freundliche und hilfsbereite Umgang unter den Associates. Diese Kollegialität zeigt sich insbesondere auch bei den regelmäßigen gemeinsamen Abendessen, bei denen man sich in entspannter Atmosphäre austauschen und besser kennenlernen kann.

Von Anfang an durfte ich an spannenden, aber zugleich komplexen und fordernden Mandaten arbeiten. Schon früh wurde mir Verantwortung übertragen – oft bei Aufgaben, die ich mir zunächst selbst nicht zugetraut hätte. Allerdings wächst man sehr schnell an diesen Herausforderungen. Dabei war es besonders wertvoll, jederzeit auf die Unterstützung erfahrener Kolleginnen und Kollegen zählen zu können, die sich die Zeit nahmen, Fragen zu beantworten und mit Rat zur Seite zu stehen.

Rückblickend auf meine ersten 100 Tage kann ich daher sagen: Die Arbeit bei Hengeler Mueller ist anspruchsvoll, aber ebenso lehrreich und motivierend. Wer offen auf Menschen zugeht, Fragen stellt und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, wird hier nicht nur fachlich, sondern auch persönlich schnell wachsen.

Justus Brühl, Associate in Düsseldorf

Wer an Großkanzleien denkt, hat oft ein Bild von Ellenbogenmentalität und Konkurrenzdenken vor Augen. Genau das habe ich aber bei Hengeler Mueller nicht erlebt – im Gegenteil. Mich hat überrascht, wie bodenständig, aufgeschlossen und einfach nett die Kolleginnen und Kollegen hier sind. Es klingt wie eine Floskel, aber es gibt wahrscheinlich nicht viele Arbeitgeber, bei denen so viele so smarte, aber auch gleichzeitig nette und kollegiale Menschen arbeiten. Gerade als noch junger Rechtsanwalt, der vieles zum ersten Mal macht, hilft es enorm, in einem Umfeld zu starten, in dem man jederzeit Fragen stellen kann, ohne sich dabei unwohl zu fühlen.

Der Einstieg als Associate war fordernd, aber vor allem spannend. Das wirklich Tolle an dem Job: Man arbeitet direkt an sehr renommierten Mandaten mit und bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie Welt, Wirtschaft und Recht in der Wirtschaftswelt tatsächlich funktionieren. Und man lernt nicht nur fachlich sehr viel, sondern auch im Team zu arbeiten und was echte Kollegialität bedeutet. Natürlich gibt es auch mal stressige Phasen. Aber was man in kurzer Zeit alles lernen kann, macht das mehr als wett. Ich hätte nie gedacht, dass man nach acht Jahren juristischer Ausbildung in so kurzer Zeit so viel Hilfreiches lernen kann. Das liegt aber auch daran, dass man hier direkt angeleitet wird eigenständig mit den Mandanten zusammenzuarbeiten, ohne dass die eigene Arbeit mehrere Hierarchien durchlaufen muss. Für mich ist diese Kombination aus Förderung und Eigenverantwortung ideal.

Bewertung: 2,5/5 (5 Stimmen)