Partner von:

Das Gegenteil eines Sachbearbeiters

Fellow Intern McKinsey (Autor: scusi, Quelle: Fotolia.com)

© scusi - Fotolia.com

Am Freitag das Assessment-Center, am Montag die Zusage für die Traineestelle. Und dann wurde Lukas Schilling auch noch vorzeitig übernommen. Das kommt davon, wenn man in ein dynamisches Unternehmen will.

Herr Schilling, was machen Sie so als Sales-Trainee bei Sixt?

Eigentlich bin ich nur noch heute Trainee. Ab morgen arbeite ich schon in meiner Zielabteilung als Business Development Manager.

Heißt das, Sie wurden vorzeitig aus dem Traineeprogramm übernommen?

Genau. Meine neue Abteilung heißt Sales International und entwickelt den Vertrieb im Ausland. Ich habe in den letzten beiden Monaten des Traineeprogramms bereits an Themen dieses Bereichs mitgearbeitet. Als mein Vorgesetzter dann eine neue Abteilung schuf, hat er mir angeboten, mich ins Boot zu holen. Dafür musste ich zwar auf die letzten beiden Stationen des eigentlich zwölfmonatigen Traineeprogramms verzichten. Angesichts der spannenden Herausforderung habe ich das aber gerne in Kauf genommen.

Gehen wir einen Schritt zurück: Wir war Ihr Traineeprogramm aufgebaut?

Es bestand aus einer Tätigkeit in verschiedenen Bereichen, die alle für eine Tätigkeit im Vertrieb relevant sind: Die ersten drei Wochen arbeitete ich in der Filiale München-Pasing am Counter, vermietete also die Fahrzeuge, bot Zusatzleistungen an und fuhr Zustellungen und Abholungen. Danach war ich drei Wochen in Rostock im Innendienst tätig, wo ich die wichtigen Aufgaben des Vertriebsinnendienstes kennenlernte. Danach ging es für 3 Monate in die Corporate SalesForce, den Sixt Außendienst für das Firmenkundengeschäft.

Und was haben Sie im Außendienst gemacht?

Ich war bei Firmenkunden in ganz Süddeutschland unterwegs, also bei Unternehmen, die Bedarf an Mietwagen haben. Dort habe ich unheimlich viel gelernt, zum Beispiel, was Verhandlungsgeschick, Termin-Vor- und Nachbereitung aber auch Kenntnis von Produkten und Prozessen betrifft. Danach war ich im Team Sales Performance tätig, wo ich die für den Kunden unsichtbare IT- und Zahlenwelt im Hintergrund des Vertriebs kennenlernte.

Warum hatten Sie sich für ein Traineeprogramm im Vertrieb entschieden?

Im Vertrieb wird über Wohl und Wehe jedes Unternehmens entschieden und es kommt auf die Fähigkeiten des einzelnen Mitarbeiters an. Das hat mich schon immer am Vertrieb gereizt und mir bei vergangenen Tätigkeiten gefehlt. Ich merkte, dass ich am Kerngeschäft des Unternehmens aktiv beteiligt sein will. Damit meine ich die Produkte mitzugestalten, diese zu verkaufen, Kunden zu beraten - am liebsten verbunden mit einer intensiven Reisetätigkeit. Diese Anforderungen an einen spannenden Job sind im Vertrieb, ebenso wie jetzt im Business Development voll erfüllt.

Und warum Sixt?

Sixt hat ein tolles Image, nicht zuletzt wegen der attraktiven Produkte und kreativen Werbekampagnen. Außerdem hat Sixt genau die richtige Größe: Groß genug, dass es vielfältige Produkte und internationale Herausforderungen gibt, aber noch klein genug für flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege. Mein Chef berichtet beispielsweise direkt an den Vorstand. Nicht zuletzt ist Sixt ein sehr jugendliches Unternehmen: Auf vielen entscheidenden Positionen sitzen junge Leute, sodass man bereits als Berufseinsteiger über alle Hierarchieebenen hinweg auf der gleichen Wellenlänge kommuniziert. Auch die hervorragende Organisation des Bewerbungsverfahrens hat mich überzeugt.

Inwiefern? Woraus bestand das Bewerbungsverfahren?

Es gab ein Telefoninterview und wenig später ein Assessment-Center, das wiederum aus einem persönlichen Gespräch und einigen Übungen bestand. Am Freitag war das Assessement-Center, am Montag hatte ich die Zusage für die Traineestelle – auch das hat mich überzeugt.

Für wen ist das Sales-Traineeprogramm geeignet?

Man sollte das Gegenteil eines Sachbearbeiters sein. Sixt sucht den Unternehmertyp, eigenverantwortlich, motiviert und selbstbewusst. Genau das sollte man auch im Bewerbungsverfahren zeigen. Es reicht aber nicht, eine einnehmende Art zu haben und gut mit Kunden umgehen zu können. Man braucht auch ein fundiertes analytisches Verständnis, um mit professionellen Einkäufern auf einer Ebene zu kommunizieren. Ein Sixt-Vertriebler versteht sich nicht in erster Linie als Verkäufer, sondern als Mobilitätsberater.

nach oben
Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren