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Cloud Computing auf hohem Niveau

IT, Binärcode, Computer, Internet [Quelle: freeimages.com, Autor: flaivoloka]

Quelle: freeimages.com, flaivoloka

Stephan und Michael haben schon als Hiwis am Rechenzentrum ihrer Uni an eigenen Cloud-Lösungen gearbeitet. Beim OpenStack-Workshop der Telekom konnten sie ihr Wissen zu Cloud Computing vertiefen. Außerdem erfuhren sie vom 'Flexikum', einem Praktikumsangebot mit flexiblen Arbeitszeiten.

Titel und Thema der Veranstaltung

"Build your own Cloud with OpenStack"

Zeit und Ort der Veranstaltung

6. März 2013, Cebit Hannover

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

28 Teilnehmer und acht Unternehmensvertreter der Telekom

Über den e-fellows.net-Newsletter sind wir auf den Telekom-Workshop zum Thema "Build your own Cloud with OpenStack" aufmerksam geworden. Schon an der Uni haben wir verschiedene Cloud-Lösungen eingerichtet und auf deren Eignung für unsere Zwecke geprüft. Dabei sind wir auch schon kurz mit OpenStack in Kontakt gekommen. Deshalb hat der Workshop bei der Telekom auch sofort unser Interesse geweckt. Außerdem waren wir gespannt darauf, die Cebit zu besuchen.

Neue Software als Anstoß

Beim "Telekom Business Marketplace" handelt es sich um eine neue Software, die die Telekom für mittelständische Unternehmen entwickelt hat. Die dort angebotenen Business-Applikationen kann der Kunde On-Demand deployen. Bei dem Workshop zum Thema "Cloud Computing" haben wir mit OpenStack gearbeitet, da es die Grundlage für die "Telekom Business Marketplace"-Software bildet.

Kurt Garloff vom Expertenteam "Product and Innovations" deutete gleich zu Beginn an, dass die Veranstaltung auch dazu dienen soll, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Er und sein Team sind auf die beiden Standorte Berlin und Bonn verteilt und verantwortlich für die Entwicklung und Einführung der "Business Marketplace"-Software.

Rechner-Infrastruktur bei Bedarf anmieten

OpenStack ist eine Open-Source-Software, mit der man "Infrastructure as a Service" – Plattformen realisieren kann. Das bedeutet, dass man Rechner-Infrastruktur bei Bedarf anmieten kann und diese nicht mehr komplett selbst besitzen muss. Kurt Garloff betonte, dass sich OpenStack mittlerweile zum Quasi-Standard auf dem Markt entwickelt hat.  Nachdem die Telekom sich auch mit den Konkurrenzprodukten beschäftigt und sie auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft hatte, entschied man sich für diese Software.

Build your own cloud

Im praktischen Teil des Workshops konnten wir zunächst unsere eigene OpenStack-Cloud auf einem Notebook installieren. Zu diesem Zweck erklärte uns ein Telekom-Mitarbeiter, wie die Installation funktioniert, und gab uns Tipps für die Umsetzung. Anschließend teilte er USB-Sticks aus, auf denen alle zur Installation nötigen Infos und Dateien abgespeichert waren. Wir mussten die richtigen Befehle heraussuchen, um die Installation anzustoßen, die dann vollautomatisch von einem Skript ausgeführt wurde. Am Ende des Workshops hatte jeder seine eigene Cloud auf dem Computer.

Wir fanden es sehr gut, dass viele Entwickler vor Ort waren, denen wir fachspezifische Fragen stellen konnten. Mit ihnen konnten wir auch die Probleme lösen, die wir beim Arbeiten mit OpenStack hatten. Obwohl wir schon Grundwissen zum Thema hatten, konnten wir beim Workshop Neues dazulernen, zum Beispiel wie OpenStack in der Praxis eingesetzt wird.

Hoher technischer Anspruch und gute Betreuung

In der zweiten praktischen Übung lernten wir eine Anwendung der Cloud kennen. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und sollten einen WordPress-Blog auf einer virtuellen Ubuntu-Maschine installieren. Wir fanden es schade, dass sich dieser Teil so stark um die Linux-Konsole drehte. Davor hatten wir über Clouds gesprochen, die über mehrere Hosts verteilt sind – inklusive Storage und Netzwerkkonfiguration. Leider kamen wir nicht dazu, das auch in der Praxis auszuprobieren.

Ein flexibles Praktikum

In der Pause haben wir uns mit Marike Mehlmann, HR-Verantwortliche bei der Telekom, über die Möglichkeit eines Praktikums unterhalten. Besonders interessant fanden wir das "Flexikum". Es handelt sich dabei um ein Praktikum, das auf einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren ausgedehnt werden kann. Der entscheidende Unterschied zum normalen Praktikum liegt in der Flexibilität der Arbeitszeit, die man nach seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen kann: So kann man sich zum Beispiel dafür entscheiden, während der Prüfungszeit nur einen Tag in der Woche zu arbeiten und das Pensum in der vorlesungsfreien Zeit steigern.

Am Ende des Workshops konnten wir noch an einer Standführung teilnehmen. Dort stellten uns Telekom-Mitarbeiter Produkte vor, zum Beispiel Lösungen, um das Auto mit dem Internet zu verbinden und "WLAN to go".
Der Workshop war insgesamt sehr technisch ausgelegt – das hat uns sehr gut gefallen. Den routinierten Umgang mit der Linux-Konsole setzen die Organisatoren voraus. Bei Problemen und Fragen standen uns acht kompetente Mitarbeiter zur Seite. Außerdem gab es keine allgemeine Einführung zu Cloud Computing, was wir sehr positiv fanden, weil wir uns schon im Studium ausreichend mit diesem Thema beschäftigen hatten.

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