Partner von:

Fachlaufbahn mit System

Ingenieurin bei der Arbeit [Quelle: Bosch Rexroth]

Quelle: Bosch Rexroth

Ein Trainee-Programm für Ingenieure mit fachlichem Schwerpunkt? Gar nicht so leicht zu finden, musste Marie Hertel feststellen und wurde schließlich bei Bosch Rexroth doch noch fündig. Was ihr am Graduate Specialist Program gefiel und warum sie ausgerechnet nach Rumänien ins Ausland ging, verrät sie im Interview.

Wie kamen Sie zu Bosch Rexroth?

Bosch Rexroth war mir schon meine ganze Studienzeit über ein Begriff. Auf der Hannover Messe bekam ich dann eine Infobroschüre über das sogenannte Graduate Specialist Program in die Hand gedrückt. Das Trainee-Programm sprach mich sofort an, und ich bewarb mich - mit Erfolg.

Was genau sprach Sie am Graduate Specialist Program an?

Endlich hatte ich ein Trainee-Programm gefunden, das gerade nicht den Management-Aspekt in den Vordergrund stellte, sondern systematisch auf eine Fachlaufbahn ausgerichtet war. Das sah ich als echtes Alleinstellungsmerkmal und perfekt auf mich zugeschnitten, zumal eine spätere Führungsaufgabe damit noch lange nicht kategorisch ausgeschlossen ist. Außerdem war klar, dass ich ein großes Unternehmen aus vielen verschiedenen Perspektiven kennenlernen würde. Das hilft mir auch bei meinem aktuellen Job ungemein, weil ich die Zusammenhänge kenne und weiß, was für andere Abteilungen wichtig ist. Zu guter Letzt war der Austausch mit den anderen Trainees eine tolle Erfahrung: Neben der jährlichen offiziellen Veranstaltung für die Teilnehmer fanden zahlreiche privat organisierte Treffen statt.

Wie lange dauerte das Programm?

Mein Trainee-Programm ging wie üblich 24 Monate lang. Wie alle Teilnehmer wählte ich einen bestimmten Fachbereich - bei anderen war das zum Beispiel der technische Vertrieb oder die Produktion, bei mir die Fertigung - und arbeitete dann in verschiedenen Abteilungen. Die ganze Zeit über stand mir ein persönlicher Mentor zur Seite, bei mir war das der technische Werkleiter. Mit ihm besprach ich auch, an welchen Schulungen ich am besten teilnehmen sollte, um mich optimal fortzubilden. 

Waren Sie während des Trainee-Programms auch im Ausland?

Ein Auslandsaufenthalt ist im Graduate Specialist Program zwar nicht obligatorisch, wird aber in fast allen Fällen durchgeführt. Ich nahm die Möglichkeit sehr gerne wahr und ging nach Blaj in Rumänien.

Warum ausgerechnet Rumänien?

Wie andere Unternehmen hat Bosch Rexroth in Rumänien viele noch sehr junge Werke. Das Schöne ist, dass die Strukturen dort noch nicht so etabliert sind, darum konnte ich viel selbst gestalten und mitentscheiden.

Nach dem Trainee-Programm haben Sie Ihre aktuelle Stelle in der Fertigung angetreten. Können Sie ein Beispiel für Ihre Aufgaben nennen?

Sehr spannend ist immer, wenn ein neues Produkt eingeführt wird. Da sitze ich unter anderem mit der Entwicklungsabteilung zusammen und bespreche, welche Anforderungen die Fertigungsanlagen erfüllen müssen und welche neuen Maschinen wir brauchen. Dafür sind insbesondere kommunikative Fähigkeiten gefragt, um die hohen Qualitätsstandards von Bosch Rexroth einzuhalten und gleichzeitig die Fertigung so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.

In Kürze wartet ein neues Projekt auf Sie: Ihr Baby kommt zur Welt. Planen Sie eine baldige Rückkehr in den Beruf?

Demnächst verabschiede ich mich für acht Monate in Elternzeit, im Anschluss daran übernimmt mein Mann, bis unser Kind in die Kita gehen wird. Im Frühsommer nächsten Jahres plane ich aber, wieder einzusteigen – voraussichtlich in Teilzeit. Glücklicherweise verträgt sich das mit meinem Job sehr gut: Bosch Rexroth bietet eine ganze Reihe sinnvoller Teilzeitmodelle an.

nach oben
Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren