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Ersten Jobwechsel und Sprung in die Beratung kombinieren

 

Für Young Professionals mit ein paar Jahren Erfahrung auf einem speziellen Fachgebiet kann der erste Jobwechsel auch zum Sprungbrett in die Beratung werden. Markus Kirchner beispielsweise wollte nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre zunächst Industrieluft schnuppern und wurde Bereichsleiter bei einem Lebensmittel-Discounter. Dort arbeitete er zwar schnell selbstständig und übernahm Personalverantwortung für über 60 Mitarbeiter. Obwohl auch das Geld stimmte, stellte Kirchner nach einiger Zeit fest, dass sich die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen nicht mit seinen Zukunftsvorstellungen deckten. "Mein Tätigkeitsfeld empfand ich bald als eingeschränkt. Die Arbeit wirkte standardisiert und mein Arbeitsalltag bestand hauptsächlich aus Routine." 

Internationale Erfahrung ohne Alltagstrott

Über die Empfehlung eines Bekannten kam er auf den Management- und Technologieberater Accenture – und entschied sich beim ersten Jobwechsel für den Sprung in die Beratungsbranche. Im Münchner Büro von Accenture stieg Kirchner im Geschäftsfeld "Products" ein.  Zu diesem Bereich zählt unter anderem die Automobil-, Pharma-, Touristik-, Transport-, Investitions- und Konsumgüterindustrie sowie der Groß- und Einzelhandel.

Am neuen Arbeitgeber überzeugten Kirchner neben den guten Entwicklungsmöglichkeiten die ständige fachliche Weiterbildung, die bei der Arbeit für verschiedene Kunden ganz automatisch erfolgt: "Die Problemstellungen unterscheiden sich von Kunde zu Kunde. Alltagsroutine gibt es nicht. Beispielsweise habe ich in einem Projekt beim Zusammenschluss zweier großer Tankstellenketten mitgewirkt. In einem anderen Projekt war ich für einen globalen Getränkehersteller tätig, bei dem wir kurzfristige Optimierungspotenziale innerhalb der Supply-Chain identifizierten und mit Hilfe von Initiativen umgesetzt haben." 

Trotzdem bereut Kirchner seinen Einstiegsjob nicht, da er hier viele operative Erfahrungen sammelte, die ihm später zugutekamen. Bei der Suche nach dem neuen Job ließ sich der Berater viel Zeit: "Es ist wichtig, nichts zu überstürzen. Man sollte sich auch mit Hilfe der Erfahrungen aus dem ersten Job ein klares Bild von sich selbst und seinen beruflichen Wünschen machen." Vor allem rät Kirchner, sich nicht von kurzfristigen Perspektiven wie dem schnellen Geld verlocken zu lassen. Wichtiger seien die langfristigen Karrierechancen, die ein Unternehmen bietet.

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