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Quereinsteiger willkommen

Mit ihren Master-Studiengängen Corporate Management & Economics und European Business bieten die Zeppelin Universität in Friedrichshafen und die ESCP Europe in Berlin Wirtschaftsmaster für Fachfremde. An beiden Unis sind die fachlichen Hintergründe der Studenten daher ganz verschieden und reichen von Jura über Politikwissenschaften bis hin zu Geistes-, Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Von Beginn an hohes Pensum

Wenn es sein muss, erklären die Dozenten daher am Anfang auch mal ganz simple Dinge: Was ist eigentlich Umsatz? Oder wie berechnet man Gewinn? Doch auf diesem Level halten sie sich nicht lange auf. "Um Master-Niveau zu erreichen, ist das Pensum von Beginn an relativ hoch", erklärt Dr. Holger Endrös, Programm-Manager des Master in European Business an der ESCP Europe.

Das eigene Beratungsprojekt – Alumni unterstützen

Im Studium setzen beide Unis neben Theorie auch auf Praxiserfahrung: Die Studenten der ESCP Europe absolvieren ein Praktikum und arbeiten in Vierer-Teams an zwei Beratungsprojekten. Als Unterstützung stehen Alumni bereit, die bei einem Kick-Off-Workshop Tipps aus ihrer eigenen Berufserfahrung als Unternehmensberater weitergeben. Die Studierenden der Zeppelin Universität gehen für ein Praktikum ins Ausland.

Doppeltes Wissen - spannende Jobs

Absolventen beider Unis arbeiten häufig in Schnittstellenpositionen, in denen sie sowohl ihr Fachwissen aus dem ersten Studium als auch das neu erworbene Wirtschaftswissen einsetzen können. "Ein klassisches Beispiel ist die Unternehmensberatung, denn dort ist es von Vorteil, fundiertes Wissen auf unterschiedlichen Gebieten zu haben", erklärt Tim Göbel, Vizepräsident der Zeppelin Universität.

Herr Brenning, wieso haben Sie sich nach Ihrem Jura-Studium noch für einen BWL-Master entschieden?

Ich habe im Rahmen meines juristischen Studiums und einiger Praktika festgestellt, dass ich nicht als Volljurist arbeiten möchte und dass mich neben juristischen Themen die Wirtschaft sehr interessiert. In der Wirtschaftsprüfung arbeite ich heute an einer Schnittstelle, in der ich das Wissen aus beiden Studiengängen optimal einsetzen kann. 

Wem würden Sie den Master-Studiengang empfehlen?

Ich würde ihn jedem empfehlen, der in seinem vorherigen Studium nichts oder nur sehr wenig mit BWL zu tun hatte und im Rahmen zukünftiger Tätigkeiten mit wirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert sein wird. Während meines Jura-Studiums habe ich zwar einige Wirtschaftskurse absolviert. Für meine heutige Arbeit würde dies allerdings nicht ausreichen.

Wie hoch war das Arbeitspensum während des einjährigen Masters?

Um innerhalb eines Jahres wirklich fundiertes Wissen zu erlangen, musste das Pensum sehr hoch sein. Ich würde den Master durchaus als optimalen BWL-Crashkurs bezeichnen – auch wenn man innerhalb eines Jahres natürlich nicht alles lernt, was man sich innerhalb eines regulären BWL-Studiums aneignet. In der Regel hatte ich täglich zwei bis drei Unterrichtsblöcke à drei Stunden. Dazu kamen die Vor- und Nachbereitung sowie viele Projekte und Gruppenarbeiten. Ich habe beispielsweise zusammen mit einem international besetzten Team eine Marktbedarfsanalyse für einen Telekommunikationskonzern zum Thema "E-Commerce" durchgeführt. Aufgrund unserer Ergebnisse hat sich das Unternehmen später entschieden, in diesen Markt einzusteigen. Der Praxisbezug war neben dem theoretischen Unterricht also sehr hoch. Das hat mir gut gefallen.

Gründer und Familienunternehmer

An der Zeppelin University zeichnet sich noch ein anderer Trend ab: Ein großer Teil der Studenten zieht mittelständische Familienunternehmen den Großunternehmen vor. Andere entscheiden sich für die Gründung eines eigenen Unternehmens oder eines sozialen Projekts. So entstand beispielsweise Rock your life, eine Initiative, bei der Studenten Hauptschüler coachen. Göbel vermutet, dass das Institut für Familienunternehmen ein Grund dafür sein könnte: "Klassische Business Schools haben so ein Institut in der Regel nicht."

Gute Kontakte gibt es obendrauf

Auch an der ESCP Europe geht das Job-Spektrum der Alumni über die klassischen Unternehmensberatungen hinaus: "Einige Absolventen arbeiten bei NGOs, andere sind in Konsumgüterunternehmen", berichtet Dr. Holger Endrös. Um hilfreiche Kontakte müssen sich die Studenten beider Unis keine Sorgen machen: Die Zeppelin Universität verfügt über einen Partner-Pool mit rund 400 Unternehmen, die regelmäßig Praktika und Einstiegspositionen anbieten.

Coachs und Recruiting-Tage

Zusätzlich bekommt jeder Student der Zeppelin Universität zwei Coachs an die Hand: Der Wissenschafts-Coach begleitet die akademische Entwicklung, ein Praxis-Coach aus der Wirtschaft gibt Tipps zum Berufseinstieg. An der ESCP Europe knüpfen die Studenten auf Recruiting-Tagen Kontakte und lernen Unternehmen auf verschiedenen Workshops kennen. Sie analysieren ihre eigenen Stärken und Schwächen oder arbeiten gemeinsam mit Profis an der Präsentation ihres Lebenslaufes. So gewappnet sollte der Karriere dann nichts mehr im Weg stehen.

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