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Wirtschaftsnachrichten - und du verstehst nur Bahnhof? Dann ist es Zeit für einen BWL-Crash-Kurs. Denn ohne BWL-Grundkenntnisse geht im Job nicht viel.

Für Internet-Freunde: BWL online

Die einfachste Möglichkeit, sich BWL-Grundkenntnisse anzueignen, ist, regelmäßig die Wirtschaftsnachrichten zu lesen. Bei Begriffen, die man nicht kennt, hilft Wikipedia weiter. Auf bwl24.net gibt es Skripte, Diplomarbeiten und Hausarbeiten zu allen Wirtschaftsthemen zum kostenlosen Download. rechnungswesen-verstehen.de erklärt Einsteigern die Grundlagen der Betriebs- und Vokswirtschaftslehre. vwl-bwl.de bietet eine umfangreiche Linksammlung zu den Themen Existenzgründung, Marketing, Personal, Steuern oder Produktion.

Für Bücherwürmer: Wirtschaft für Dummies, BWL für Bachelor

Eine andere Möglichkeiten sind Bücher zum Thema, beispielsweise Betriebswirtschaftslehre für Bachelor oder BWL für Dummies. Der Vorteil: Geschwindigkeit, Zeit und Ort des individuellen BWL-Kurses bleiben jedem selbst überlassen. Der Nachteil: Um wirklich komplexe Themen wie Aktienhandel oder Steuerrecht zu verstehen, ist viel Durchhaltevermögen nötig. Und sicherlich wünscht man sich manchmal einen Dozenten, der einem genau die Fragen beantwortet, die das Buch gerade nicht erklärt.

Öffentliche Vortragsreihen

Eine weitere günstige Methode sind Vorträge und öffentliche Veranstaltungen. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim organisiert verschiedene Vortragsreihen, beispielsweise zu den Themen "Wirtschafts- und Währungsgespräche" oder "Wirtschaftspolitik aus erster Hand".

Vorlesungen an der eigenen Uni

Auch direkt vor deiner Haustür wartet häufig jede Menge Wirtschaftswissen auf dich - zum Beispiel als Gasthörer in BWL-Kursen an deiner Uni. Dazu musst du eigentlich nichts anderes tun als dich in die Vorlesung zu setzen, die dich interessiert. Am besten eignen sich für dich als Nicht-BWLer natürlich die Grundlagen-Veranstaltungen. Wie immer beim Selbststudium hängt der Erfolg natürlich ganz von deiner Motivation ab: Willst du dich nur ein wenig mit BWL-Wissen "berieseln" lassen oder auch die in der Vorlesung besprochene Literatur lesen und dich auf der Grundlage des Gehörten selbst weiterbilden?

Für gesellige Sparfüchse

Wer alleine nicht genügend Motivation aufbringt und lieber mit anderen zusammen lernt, kann sein Wirtschaftswissen in Kursen erwerben. In der Regel bieten die Volkshochschulen betriebswirtschaftliche Kurse an. Häufig erhält man danach sogar ein Zertifikat. Das ist in der Regel nicht staatlich anerkannt, dokumentiert aber die erworbenen Kenntnisse und macht sich daher auch in einer Bewerbung gut (Überblick über alle Volkshochschulen Deutschlands mit Links zu ihren Kursangeboten). Auch die Industrie- und Handelskammern bieten Kurse zu Rechnungswesen, Finanzen und Unternehmensführung an.

Für multitaskingfähige

Die Fernuni in Hagen bietet einen berufsbegleitenden neunmonatigen BWL-Intensivkurs an. In kurzer Zeit sollen die Teilnehmer hier betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse erlangen und Managementprozesse in Unternehmen kennen lernen. Mit rund 2.100 Euro müssen sie dafür schon etwas mehr Geld investieren.

Für Eilige und Lebenslauf-Optimierer

Wer ganz wenig Zeit hat, der ist an einer Summer School gut aufgehoben. Eine der größten Europas mit mehr als 3.500 Teilnehmern in etwa 70 Kursen bietet die London School of Economics (Interview unten). 1.435 Britische Pfund (rund 1.600 Euro) kostet ein dreiwöchiger Kurs in Accounting, Finance oder Management. Wer zwei Kurse belegt, bekommt Rabatt und zahlt insgesamt 2.415 Pfund (rund 2.800 Euro). Die Kurse sind in drei Levels unterteilt. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Nachweis sehr guter Englischkenntnisse durch den TOEFL oder das Cambridge Certificate. Zusätzlich müssen die Studenten einen aktuellen Notenspiegel einreichen.

Für Netzwerker mit Ambitionen

Wer nicht nur seine Wirtschaftskenntnisse, sondern auch sein Netzwerk ausbauen will, für den ist vielleicht das vierwöchige Bridge-Programm der amerikanischen Tuck School of Management (Dartmouth, USA) und der spanischen IE Business School interessant: Neben Kursen zu Risikoanalyse, Budgetierung und Wettbewerbsfähigkeit lernen die Studenten Manager aus verschiedenen Branchen kennen. Außerdem lassen sie ihre Bewerbungsunterlagen von Profis checken und diskutieren ihre Karrieremöglichkeiten mit den Programmdirektoren. Auf dem Freizeitprogramm steht unter anderem Outdoor-Klettern. (Siehe dazu auch das Interview mit Jing).

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