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Karrieregarantie - das Programm der Allianz

Kerstin Jung (42) arbeitet seit 2001 bei der Allianz und ist seit einem Jahr als Leiterin der Führungskräfteentwicklung für das Vorstandsassistentenprogramm verantwortlich.

Frau Jung, sowohl Trainees als auch Vorstandsassistenten gelten als künftige Führungspersonen eines Unternehmens. Wo ist der Unterschied?

Trainees entscheiden schon wesentlich früher, in welchem Unternehmensbereich sie tätig sein möchten. Vorstandsassistenten bekommen hingegen einen Gesamteindruck des Unternehmens und legen ihre Vertiefung erst später fest.

Bewerben sich bei Ihnen mehr Männer oder mehr Frauen um eine Vorstandsassistentenstelle?

Momentan sind rund zwei Drittel unserer Bewerber Männer. Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen. Aber wir haben uns für dieses Jahr vorgenommen, mehr Frauen zu einer Bewerbung zu ermutigen, um anschließend eine Führungsposition zu übernehmen.

Wie viele Bewerbungen erhalten Sie pro ausgeschriebener Stelle?

Insgesamt stehen 29 Vorstandsassistentenstellen zur Verfügung. Pro Jahr wird etwa die Hälfte neu besetzt, für die wir etwa 1.300 Bewerbungen bekommen. Das Vorstandsassistentenprogramm ist unser anspruchsvollstes Einstiegsprogramm und deshalb sehr begehrt.

Sind die Bewerber ausschließlich Hochschulabsolventen?

Die eine Hälfte sind Hochschulabsolventen, und die andere Hälfte hat bereits Berufserfahrung. Rund zehn Prozent sind interne Bewerber und waren schon vorher bei der Allianz tätig. Von den Absolventen erwarten wir mindestens einen Master- oder Diplomabschluss, die Hälfte von ihnen hat sogar eine Doppelqualifikation. Das ist eine gute Voraussetzung für unser Programm.

Hat man nur eine Chance, wenn man vorher ein Praktikum bei der Allianz gemacht hat?

Wir erwarten von allen Bewerben Praktikumserfahrung, aber die müssen sie nicht bei der Allianz gesammelt haben. Da das Programm direkt in eine Führungsposition übergeht, erwarten wir auch, dass die Kandidaten bereits Führungsverantwortung bewiesen haben. Das kann durch die Leitung einer Sportgruppe sein, durch Engagement an der Hochschule oder beispielsweise in der Kirche.

Wie geht es nach der schriftlichen Bewerbung weiter?

Mit etwa 200 geeigneten Bewerbern führen wir ein Telefoninterview und laden danach rund die Hälfte zu einem persönlichen Gespräch ein. Im letzten Jahr haben dann die besten 27 Kandidaten an einem Assessment Center teilgenommen. Hier wollen wir sehen, welche Führungsqualitäten die Kandidaten mitbringen. Idealerweise sind auch schon die Vorstände als Beobachter dabei und machen sich ein Bild von den Bewerbern.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet das Vorstandsassistentenprogramm?

Das Programm wird von einem Coach betreut, der den Assistenten während der gesamten Zeit zur Verfügung steht. Durch verschiedene Seminare möchten wir besonders das Management- und Führungspotenzial der Assistenten fördern. Darüber hinaus gibt es jedes Jahr ein Netzwerktreffen aller Assistenten sowie verschiedene weitere Treffen - Kaminabende oder ein gemeinsames Frühstück mit unseren Führungskräften etwa.

Wäre es für einen Vorstand nicht angenehmer, wenn sein Assistent länger als nur zwei oder drei Jahre für ihn arbeitet?

Gerade den Vorständen liegt es natürlich am Herzen, dass die Allianz immer wieder neue Führungskräfte bekommt, und dafür sind die Vorstandsassistenten nun mal prädestiniert. Es ist charakteristisch für die Assistenten, dass sie sich schnell in neue Aufgaben einarbeiten. Daher ist ein häufiger Wechsel in der Regel kein Problem.

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