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Das sagen Unternehmensvertreterinnen

women@zeb
Wann und warum wurde women@zeb gegründet?

Im Jahr 2016 haben die CSR und HR eine Bedarfsanalyse unter den Beraterinnen von zeb initiiert. Dabei wurde schnell deutlich, dass sich unsere Mitarbeiterinnen eine stärkere Vernetzung untereinander wünschen. Deswegen haben wir women@zeb ins Leben gerufen.

Wie funktioniert women@zeb?

Im Zentrum stehen Meetings zum Austausch, die drei bis viermal im Jahr stattfinden. Außerdem wurden Arbeitsgruppen für die Themen Recruiting, Führung & Personalentwicklung sowie Netzwerk und Arbeitsmodelle eingerichtet. Über ein gemeinsames Online-Portal können hierzu Informationen und Arbeitsstände ausgetauscht werden. Last but not least bieten wir auch in der Personalentwicklung vermehrt Angebote, die sich mit Themen beschäftigen, die für Frauen besonders relevant sind. Aktuell machen wir zum Beispiel eine Schulung "Souverän Präsentieren" und erarbeiten ein neues Format zum Thema "Female Leadership".

Welche Erfolge kann Ihr Netzwerk bereits vorweisen?

Mit der Gründung von women@zeb haben wir nicht nur eine Plattform geschaffen, auf der sich die Beraterinnen vernetzen und Best Practices austauschen können. Uns ist es auch gelungen, das Management und die Führungskräfte für die Anliegen der Mitarbeiterinnen zu sensibilisieren. Daraus haben sich auch einige konkrete Verbesserungen ergeben: Zum Beispiel werden Frauen nun bei unseren internen Veranstaltungen und im Recruiting-Prozess stärker repräsentiert. Außerdem haben wir für das Onboarding neuer Mitarbeiter ein "Female Buddy"-Programm etabliert, welches Frauen das Ankommen im Consulting erleichtern soll. 

Sollten Frauen nicht lieber mit Männern netzwerken – wo doch die Führungsetagen überwiegend mit Männern besetzt sind?

Beides ist wichtig. Zum einen bedarf es des Austauschs und gegenseitigen Helfens im Rahmen eines Female Networks, um von den Erfahrungen anderer Frauen zu profitieren und einen Sparringspartner zu haben. Solange Männer die Chefetagen dominieren, ist es aber für die eigene Karriere auch entscheidend, hier bei den Stakeholdern gut bekannt zu sein und Mentoren für die eigene Entwicklung zu finden.

women@bosch

Wann und warum wurde women@bosch gegründet?

Das Frauennetzwerk bei Bosch wurde schon 1995 gegründet. Ziele sind der Erfahrungsaustausch, die gegenseitige Unterstützung sowie die Identifikation von Barrieren und Möglichkeiten, Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Damit setzt sich women@bosch auch zum Beispiel für mehr Frauen in Führungspositionen und für Führungsmodelle in Teilzeit ein.

Wie funktioniert women@bosch?

women@bosch basiert auf Selbstorganisation. Bei Interesse schließen sich engagierte Mitarbeiterinnen zusammen und gründen ein lokales women@bosch-Netzwerk. Die Kaufmännische Leitung des Standortes übernimmt die Schirmherrschaft und unterstützt als Botschafter und Diskussionspartner. Ihre Fokusthemen legen die lokalen Netzwerke selbst fest. Mittlerweile gibt es an fast allen deutschen und verstärkt auch an unseren internationalen Standorten women@bosch – insgesamt sind das rund 150. Für Bosch sind die Frauennetzwerke ein Bestandteil der Unternehmenskultur und wichtiger Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Diversity-Managements.

Welche Erfolge kann Ihr Netzwerk vorweisen?

Konkrete Erfolge sind die Seminarreihe Business Women’s Program, die Mentoring-Programme sowie die flexiblen und mobilen Arbeits(zeit)modelle. Außerdem hat die Gründung des Frauennetzwerkes den Startschuss dafür gegeben, dass sich auch andere Interessensgruppen in Netzwerken zusammengeschlossen haben, um sich aktiv zu unterstützen. So hat Bosch inzwischen über zehn standortübergreifende Mitarbeiternetzwerke zu verschiedenen Themen, unter anderem family@bosch, For Bosch Abroad, RBg – das LGBT-Netzwerk, afric@bosch und das Türkische Forum Bosch. Davon profitiert das Unternehmen, denn diese Gruppen setzen kontinuierlich Impulse und leben Vielfalt nachhaltig.

Was ist Ihre Prognose: Wann werden Frauennetzwerke überflüssig sein?

Das Gegenteil ist der Fall: Mitarbeiternetzwerke – egal, ob nun speziell für Frauen oder nicht – und ihr Knowhow sind heute wichtiger denn je. Im globalen und digitalen Zeitalter zählt das agile, flexible, funktions- und hierarchieübergreifende Arbeiten. All diese Aspekte werden in Mitarbeiternetzwerken schon seit Langem aktiv gelebt. Für Bosch bilden die Mitarbeiternetzwerke somit eine unverzichtbare Basis, um Vernetzung weiter zu fördern, Synergien zu nutzen und Vielfalt zu leben.

Accenture: Future Female Leaders Day

Wann und warum wurde Ihr Programm gegründet?

Accenture hat es sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil bei Neueinstellungen bis 2017 auf 40 Prozent zu erhöhen. Diese Marke haben wir zwar schon geknackt, Luft nach oben ist aber immer noch. Deshalb haben wir nach einem Weg gesucht, junge Studentinnen auf uns aufmerksam zu machen und ihnen Karrieremöglichkeiten und weibliche Führungskräfte als Vorbilder aufzuzeigen.

Wie funktioniert das Programm?

Interessierte Studentinnen können für ein Work Shadowing bewerben und einen Tag lang eine weibliche Führungskraft bei Accenture begleiten. So finden sie heraus, wie es wirklich ist, Chefin zu sein. Ein Tag ist für beide Seiten leichter einzuplanen als gleich ein ganzes Praktikum.

Welche Erfolge kann Ihr Netzwerk vorweisen?

In der ersten Runde haben wir acht Kandidatinnen zum Work Shadowing eingeladen – eine von ihnen ist inzwischen bei uns eingestiegen.

Sollten Frauen nicht lieber mit Männern netzwerken – wo doch die Führungsetagen überwiegend mit Männern besetzt sind?

Bei Accenture haben wir einige weibliche Führungskräfte, die natürlich auch eine Vorbildfunktion für potenzielle Bewerberinnen haben. Mit "Future Female Leaders" wollen wir sie ihnen vorstellen und ihnen zeigen, dass und wie es bei uns möglich ist, als Frau Karriere zu machen.

Frauennetzwerke bei der Deutschen Telekom

Wann und warum wurde Ihr Netzwerk gegründet?

Wir haben etwa 2012 damit gestartet, an unterschiedlichen Unternehmensstandorten lokale Frauennetzwerke zu gründen. Diese haben wir dann über einen Dachverband wiederum miteinander vernetzt.

Wie funktioniert das Netzwerk?

Die Grundidee sind Wissensaustausch, Networking und gegenseitige Unterstützung. Die regionalen Netzwerke organisieren sich selbst und setzen verschiedene Ideen um, zum Beispiel Fortbildungen oder spezielle Vortragsreihen. Das Frauennetzwerk ist eine aktive Initiative. Durch den Dachverband findet ein netzwerkübergreifender Austausch statt. Für ein Frauennetzwerk ist es außerdem wichtig bezüglich der weiteren Entwicklungsmöglichkeiten den Erfahrungsaustausch – zum Beispiel mit Hochschulen – zu fördern.

Welche Erfolge kann Ihr Netzwerk vorweisen?

Uns ist es gelungen, ein vertrauensvolles und starkes Netzwerk zu bilden, in welchem wir aufeinander zugehen und um Unterstützung bitten können. Wir tauschen uns auch zu offenen Stellen aus; einige offene Führungspositionen konnten so bereits über Vorschläge aus dem Netzwerk heraus besetzt werden. Mentoring sowie Coaching sind weitere gemeinsame Erfolge aus dem Frauennetzwerk.

Auch eine App-Entwicklung ist ein Thema für die Zukunft. Des Weiteren finden High Level Events mit Sprechern aus dem Vorstand statt, die sich gezielt an die Interessen aus dem Frauennetzwerk richten.

Sollten Frauen nicht lieber mit Männern netzwerken – wo doch die Führungsetagen überwiegend mit Männern besetzt sind?

Frauen sollten grundsätzlich mit Männern und Frauen netzwerken, um Wissen zu teilen und Mentoring zu betreiben. Gleichzeitig ist es teilweise immer noch schwierig, in reine Männernetzwerke vorzudringen. Daher die Initiative der Frauen unter sich. Hier liegt dann der Themenfokus auch eher auf Themen, die uns Frauen beschäftigen: Gender Training – wie unsere Workshops "Führen Frauen anders" oder "Frauen und Karriere" – und Weiterbildungsmöglichkeiten stehen im Fokus, um den Karrierefortschritt, zum Beispiel nach einem Wiedereinstieg, voran zu treiben.

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