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Mit Unternehmergeist an die Spitze

Nur Start-ups sind agil, Konzerne stattdessen behäbig und ein bisschen angestaubt? Innovation passiert im Silicon Valley, in Südkorea oder Skandinavien – aber nicht im Ruhrpott? Lies weiter und lass dich von den Evonik-Mitarbeitern Sarah und Iantho vom Gegenteil überzeugen.

Der Essener Chemiekonzern Evonik hat eine Vision: Er will eines der innovativsten Spezialchemieunternehmen der Welt werden. Der Weg dorthin führt über die konsequente Ausrichtung auf Geschäftsfelder mit überdurchschnittlichem Wachstum, hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung, Corporate-Venture-Capital-Aktivitäten – und über eine ausgeprägte Innovationskultur unter den Mitarbeitern. Denn neue Technologien, Prozesse und Geschäftsmodelle haben nur dort eine Chance, wo Mitarbeiter mit Leidenschaft und Mut bei der Sache sind und den nötigen Freiraum bekommen, eigene Ideen voranzutreiben. Wie sie die Innovationskultur bei Evonik erleben und welche Rolle Innovation in ihrem Arbeitsalltag spielt, berichten dir die Evonik-Mitarbeiter Sarah und Iantho.

Sarah arbeitet bei Evonik [Quelle: e-fellows.net]

Wie bist du auf Evonik aufmerksam geworden?

Ich bin in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Deshalb kannte ich den Chemiepark Marl – den größten Produktionsstandort von Evonik und meinen heutigen Arbeitsplatz – schon vor dem Studium. Bis zum ersten richtigen Kontakt hat es dann aber noch eine Weile gedauert. Erst kurz vor Ende meiner Promotion habe ich auf einer Konferenz meinen zukünftigen Chef kennengelernt.

Du warst bis 2019 Corporate Entrepreneur bei Evonik, also gewissermaßen Unternehmerin im Unternehmen. Wie bist du dazu gekommen und was war deine Aufgabe?

Nach meinen ersten sechs Monaten bei Evonik nahm ich am Global Ideation Jam teil. Das ist ein Evonik-interner Ideenwettbewerb. Der Sieger bekommt ein Jahr lang Zeit und Euro Budget, um seine Idee zu einem marktfähigen Produkt zu entwickeln. Mein Team und ich haben den Wettbewerb im Sommer 2017 gewonnen, 2019 wurde die Idee an ein operatives Geschäft übergeben, wo nun Kollegen die letzten Schritte für den Launch vorbereiten. Für mich ging es nach dem erfolgreichen Projekttransfer weiter in eine neue Funktion. Als Manager Commerce Excellence bei der Business Line Care Solutions bin ich nun global für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle verantwortlich.

Mit welcher Idee habt ihr den Global Ideation Jam gewonnen?

Wir haben uns "WallCraft" ausgedacht, einen Produktzusatz, der die Lebensdauer von Beton verlängert, indem er dessen Selbstheilung fördert und ihn gleichzeitig wasserabweisend macht. 

Was schätzt du an der Arbeit bei Evonik?

Sowohl in meiner alten Funktion als auch jetzt bin ich immer wieder begeistert, wie offen ich auf die Kollegen bei Evonik zugehen konnte – egal welcher Business Line sie angehören, egal um welche Hierarchieebene es sich handelt. Kollegen aus den Laboren und dem operativen Geschäft unterstützten mich ebenso wie das obere Management. Die Offenheit, sich auf Neues einzulassen, ist für mich etwas ganz Besonderes, das schätze ich sehr!

Iantho arbeitet bei Evonik [Quelle: e-fellows.net]

Wie bist du auf Evonik aufmerksam geworden?

In meinem letzten Studienjahr habe ich eine Job-Messe besucht und dort einen meiner jetzigen Kollegen getroffen. Er wirkte so begeistert von Evonik und seinem Beruf, dass ich gleich darauf Kontakt zum Unternehmen aufgenommen habe. In einem ausführlichen Gespräch mit dem Leiter der Abteilung Electrical & Instrumentation (E&I) habe ich mehr über Technik, Technologie und natürlich den Inhalt der Arbeit erfahren. Er erzählte mir von einem abwechslungsreichen Job mit einer guten Dosis Technik, Raum zur Spezialisierung in meinem Interessensgebiet, der Möglichkeit, an verschiedensten Schulungen teilzunehmen, und vielfältigen Karrierechancen. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen – was dazu führte, dass ich im September 2018 bei Evonik als E&I-Ingenieur anfing.

Deine Position nennt sich "Adjunct EMR Engineer". Was machst du genau?  

Als "Adjunct EMR Engineer/Deputy E&I Engineer" bin ich verantwortlich für die Leitung und Optimierung der E&I-Installation einer Silananlage. Ich entwickle Projekte für Neubauten und Änderungen an der Anlage, plane zum Beispiel neue Kreisläufe oder setze Verbesserungen um. Darüber hinaus nehme ich auch an vielen Treffen teil, bei denen wir verschiedene Projekte und Sicherheitsmaßnahmen diskutieren. 

Welche Fähigkeiten sind für deine Aufgaben erforderlich? 

In erster Linie benötigt man großes technisches Interesse, zudem Verantwortungsbewusstsein und Unternehmungsgeist. Schließlich ist man für die Leitung und Optimierung der E&I-Installation an Anlagen verantwortlich. Gute kommunikative Fähigkeiten sind auch von Vorteil, weil man mit verschiedenen Beteiligten in Kontakt kommt, um verschiedene Angelegenheiten zu besprechen – vom E&I-Techniker, über den Produktionsmitarbeiter bis hin zum Betriebsleitung. Wenn man sich schon mit den Bereichen Instrumentierung, DCS-Konfiguration und Gesamtautomatisierung auskennt, hilft das ebenfalls – aber man hat auch genügend Zeit und Raum, um sich diese Fähigkeiten bei der Arbeit anzueignen.  

Was bedeutet Innovation für dich und wie erlebst du die Innovationskultur von Evonik? 

Innovation bedeutet für mich, neue Ideen einzubringen und bestehende Prozesse ständig zu optimieren. Das ist etwas, das an meinem Evonik-Standort in Antwerpen in vollem Umfang gelebt wird und wirkt. Denn obwohl einige der Anlagen schon länger in Betrieb sind, werden kontinuierlich Veränderungen vorgenommen und Prozesse aller Art digitalisiert oder automatisiert.

Was sind deine Perspektiven bei Evonik? 

In den kommenden Jahren möchte ich mich auf technischer Ebene weiterentwickeln. Und das nicht nur auf dem Gebiet der E&I, sondern auch in der Chemie, Mechanik und Verfahrenstechnik, um einen besseren Überblick über die Funktionsweise einer ganzen Produktionsanlage zu bekommen.  

Hast du Tipps für Absolventen, die sich für dein Arbeitsgebiet interessieren? 

Als Hochschulabsolvent dachte ich, ich würde bereits alles wissen, was ich für die Ausübung meines Berufs wissen muss. Das ist ein Irrglaube, der für meine Generation ganz typisch ist. Deshalb möchte ich gerne den Rat geben: "Hab Geduld! Nimm dir die Zeit und den Raum, um zu lernen und auch Fehler zu machen. Und versuch, so viel wie möglich von Leuten zu lernen, die jahrelange Erfahrung in diesem Beruf haben."

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