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Aus dem Leben eines Verbindungsstudenten

Studentenverbindung, Burschenschaft  [Quelle: flickr.com, Kollegiatenrat; pexels.com, tookapic; Wikimedia Commons, Wolfram]

Quelle: flickr.com, Kollegiatenrat; pexels.com, tookapic; Wikimedia Commons, Wolfram

Studentenverbindungen sind konservativ bis rechts, frauenfeindlich, freiheitsberaubend und undemokratisch – kurzum: ein Sammelbecken für Reaktionäre und Sozialversager. Ihre Mitglieder saufen bis zum Erbrechen und setzen auf Seilschaften statt Leistung. Oder etwa nicht? Ein anonymer e-fellow und Corpsstudent gewährt Einblicke.

Ich bin Mitglied einer schlagenden Studentenverbindung, sprich: der ganz üblen Sorte. Seit ich einmal eine Phase latenter Unproduktivität damit überbrückte, die e-fellows.net community nach dem Thema "Verbindungen" zu durchforsten, war mir klar: Ich möchte eine Lanze brechen. Inzwischen bin ich klüger und habe eingesehen, dass das völlig unmöglich ist – aus verschiedenen Gründen. Zunächst ist Corps nicht gleich Burschenschaft, CVer nicht gleich Turnerschaft. Konzentriere ich mich also auf die Gemeinsamkeiten? Davon gibt es zu wenige. Nur Corps, weil ich einem angehöre? Auch hier gibt es große Unterschiede! Nur auf uns? Das gleiche Problem. Nur auf mich? Wen interessiert das!

Saufen und Fechten? Stimmt!

Außerdem: An jedem der Vorurteile ist etwas dran. Ich zum Beispiel habe schon mal getrunken bis zum Umfallen. Mehrmals. Selbst auf 100 Seiten könnte ich niemanden davon überzeugen, dass das nötig ist – ähnlich wie das alte Thema Fechten. Trotzdem will ich beides beibehalten. Diskussionen weiche ich mit meinem Totschlagargument aus: "Wer es nicht erlebt hat, wird es nicht nachvollziehen können." Ein feiger Schachzug, auch wenn ich das tatsächlich ernst meine.

Ich werde euch also unmöglich dazu bringen können, bei Facebook "Gefällt mir" zu klicken, sobald es um Verbindungen geht. Das will ich auch gar nicht, ich selbst finde manche Verbindungen grauenhaft und sehr viele Verbindungen peinlich. Einige gehören verboten. Ich kann euch aber ein paar Gedanken mitteilen, die möglicherweise zu einem differenzierteren Bild beitragen. Sofern ihr nach dem Wort "Erbrechen" noch weitergelesen habt.

Teilnahme am Programm ist Pflicht

Vorweg möchte ich (nicht ohne Freude) das Klischee noch ein bisschen bedienen und wahrheitsgetreu aus unserer Aktivität berichten. Sie dauert drei Semester, außerhalb der Semesterferien gibt es nur äußerst wenig Freizeit. Getrunken wird fast täglich, häufig exzessiv. Jeden Tag stehen außerdem gemeinsame Mahlzeiten auf dem Programm und eine Stunde Fechtunterricht. Kaum ein Abend oder Wochenende vergeht unverplant.

Alle Programmpunkte sind verpflichtend, sofern man nicht krank oder aus Studiengründen befreit ist. Wenn ich zum Geburtstag meiner Tante will, muss ich das zunächst besprechen. Im ersten Semester, als "Fuchs", habe ich von überhaupt nichts eine Ahnung, darf an keiner Entscheidung mitwirken, werde immer wieder verarscht und bin für sämtliche niederen Arbeiten zuständig.

Und das alles nur wegen eines billigen Zimmers?

Man kann uns viel vorwerfen, aber: Die Entscheidung für den Eintritt in eine Verbindung ist in den seltensten Fällen der Weg des geringsten Widerstands. Wir stehen erstens unter ständigem Rechtfertigungszwang; hinzu kommen die hohen Anforderungen des Verbindungslebens, und studieren will man ja nebenbei auch noch. Die Aussicht auf ein günstiges Zimmer in Uninähe und das abstrakte Versprechen von "Vitamin B" wiegen das nicht auf und können keinen Menschen klaren Verstandes dazu bewegen, meiner Verbindung beizutreten. Aber was dann?

Die Freiheit der Verbindung geopfert?

Vielen Verbindungsstudenten geht es um die Erlebnisse, die vielen Wochenendfahrten mit einer lustigen Truppe, um enge Freundschaften, die in dieser Zeit zustande kommen. Ich persönlich war und bin ein freiheitsliebender Mensch und wollte mich zu Studienbeginn eigentlich nicht gleich wieder unterordnen. Dabei hatte ich im Nachhinein einiges nicht begriffen. Zum einen, dass es bereits Freiheit bedeutet, sich überhaupt für oder gegen eine Aktivität zu entscheiden. Zum anderen, dass Freiheit nicht fehlinterpretiert werden sollte als die Option, sich ständig alles offenzuhalten. Das ist Vergeudung.

So sprang ich über meinen großen Schatten und habe mich für das Verbindungsleben entschieden. Drei Semester à 16 Wochen, also netto knapp zehn Monate meiner Lebenszeit habe ich geopfert – natürlich am Ende für mich selbst. Was hat es mir gebracht? Viel mehr, als ich dachte. Die Wochenendfahrten, das Abendprogramm, die Partys waren alle klasse. Aber das macht das Leben in einer Verbindung nicht aus. Erneut die Frage: Was dann? Hier meine Auswahl:

Grenzerfahrungen

Alkoholkonsum. Fechten. Schlafentzug. Programmzwang. Konflikte. Das Ganze in einer Gruppe von Jungs, die 24 Stunden am Tag miteinander zu tun haben und meist verschiedener sind, als es den Anschein hat. Warum all diese Zwänge? Weil sie die Zeit intensiver machen. Ich habe mal gelesen, dass Kostümpartys erfolgreicher sind als "normale" Feten, weil die Gäste mit ihrem Outfit einen Beitrag leisten müssen. Ergo: Mehr Input bedeutet mehr Output. Es schweißt enger zusammen, wenn jeder bestimmte Dinge durchmachen muss. Die Identifikation mit einer Gruppe wird gestärkt, wenn jeder Opfer bringt. Gruppenzwang? Auf jeden Fall!

Wenn ich von meiner Aktivität erzähle, gilt folgende Faustformel: Je ätzender und anstrengender die Situation war, desto größer das Lächeln, mit der ich an sie zurückdenke. Natürlich hat das auch kompetitive Gründe. Trinkgeschwindigkeit und -kapazität tragen als Aktiver in einem nicht von der Hand zu weisenden Umfang zum Selbstwertgefühl bei. Das ist vielleicht ein bisschen traurig, aber auch ein kleines bisschen komisch. Warum gehen Menschen an ihre Grenzen? Um sich selbst besser kennenzulernen. Es ist überraschend, was man alles zustande bringt, wenn man nur muss!

Kostenloses Konfliktmanagement-Training

Ich bin nach wie vor ein rechthaberischer Mensch. Methodisch allerdings habe ich mich gebessert: Früher versuchte ich, andere Meinungen plattzuwalzen – eine Strategie, die vielleicht auf dem schnellsten, selten aber auf dem besten Wege zum Ziel führt.

Das ist heute anders, denn Verbindungen sind eine gute Schule der Streitkultur. Nach außen entsteht schnell der Eindruck einer Gesinnungsgleichschaltung ohne Konfliktpotential. Doch dieser Anschein entsteht nur, weil Kritik und Konflikte ausschließlich intern ausgetragen werden. Tatsäclich habe ich nie zuvor derart persönliche Kritik einstecken müssen, häufig auch vor einer ganzen Gruppe. In anderen Lebenslagen wäre ich solchen Situationen aus dem Weg gegangen. Unter Aktiven aber war das nicht möglich – zu sehr hockt man aufeinander. Schnell lernte ich daher, auch substanzielle Kritik konstruktiv zu äußern und zu verarbeiten. Wer nur Dampf ablässt, gibt seinem Gegenüber kaum eine andere Wahl, als auf stur zu schalten. Und wer bei Kritik auf stur schaltet, landet in einer Sackgasse – und lernt daraus. Auch heute nervt mich Kritik natürlich ganz ungemein. Aber ich habe dazugelernt.

Hilfe beim Studium dank "Alter Herren"

Die meisten Verbindungen haben inzwischen eingesehen, dass neben der Aktivität auch ein erfolgreiches Studium möglich sein muss. Ob Lerntage, Alkoholverbot oder Tutorien: Es gibt viele Möglichkeiten, das Verbindungsleben mit dem Studium zu vereinbaren. Ehemals Aktive (die sogenannten "Inaktiven" und "Alten Herren") bieten außerdem ein hilfreiches Netzwerk, egal ob es um Tipps für die Hausarbeit oder die Praktikumsbewerbung geht, um ein Auslandssemester oder einen Studienortwechsel.

Zeit zum Lernen trotz Programm

Natürlich ändert das alles nichts daran, dass die Voraussetzungen unterm Strich schwieriger sind als ohne Verbindungsleben. Doch auch wenn es viele Beispiele von im Studium scheiternden Verbindungsstudenten gibt: Ein ordentliches bis gutes Studium während der drei Semester Aktivität ist möglich. Es erfordert bloß ein wenig mehr Effizienz und gutes Zeitmanagement. Außerdem legen viele unmittelbar nach der Aktivität erst so richtig los. Das schlechte Gewissen, gegenüber den Kommilitonen aufholen zu müssen, drängt einen nicht selten auf die Überholspur.

Die Juristen beispielsweise, die innerhalb der letzten Jahre in meiner Verbindung aktiv waren, haben ausnahmslos den Freischuss wahrgenommen und ihr Studium im Durchschnitt mit einem Staatsexamen von über 9 Punkten abschlossen. Durchfallquote: 0 Prozent. Gewiss sind andere Studiengänge weniger aktivitätskompatibel. Trotzdem glaube ich, dass Studienerfolg in den meisten Fällen an einem selbst liegt – auch wenn man bei Misserfolgen gerne die Gründe andernorts sucht.

Soft Skills im Härtetest

Verbindungsstudenten arbeiten also an ihrer Kritikfähigkeit, ihrem Zeitmanagement und ihrer Effizienz. Doch die Liste der Soft Skills, über die in Zusammenhang mit Verbindungen zu selten gesprochen wird, ist noch länger. So üben wir uns zum Beispiel in freier Rede, ob bei Vorträgen oder auf den berüchtigten Kneipen. Häufig wird gerade Füchsen ohne Vorwarnung ein Stichwort gegeben, zu dem sie eine Rede halten sollen. Bloßstellung vor der Gruppe? Manchmal vielleicht. Exakt dieselbe Aufgabe hat man allerdings meinem Bruder in einem Assessment-Center gestellt. Im schlimmsten Fall bleibt immerhin die Erfahrung, dass eine Blamage nicht das Ende der Welt ist, sondern zutiefst menschlich. Denn irgendwann erwischt es jeden mal.

Demokratie versus Gruppenzwang

Auch Teamgeist ist unerlässlich – was häufig den Vorwurf des Kollektivismus hervorruft. Letztlich fußt unsere Haltung aber bloß auf der Einsicht, dass man sich manchmal nicht zu wichtig nehmen darf und/oder einem Gruppenzweck unterordnen muss. Überraschend, wie viel Kritik diese simple Sportlerweisheit hervorruft! Obwohl natürlich auch in einer Verbindung die Entscheidungsfindung demokratisch verläuft: Zwar darf man nicht von Anfang an mitentscheiden – doch das darf man im Leben ja auch nicht.

Fazit

Was will ich euch also sagen? Erst einmal möchte ich erklären, warum ich anonym schreibe. Kaum eine Gruppe steckt so schnell in einer Schublade wie wir Verbindungsstudenten. Die Berichterstattung zu besorgniserregenden Vorgängen innerhalb der Deutschen Burschenschaft hat zwar glücklicherweise nicht das Geringste mit mir zu tun, färbt aber auf das gesellschaftliche Bild der gesamten Verbindungslandschaft ab. Wer noch alle Tassen im Schrank hat, ist daher gut beraten, sich nicht bei jeder Gelegenheit zu outen.

Vor allem aber will ich für einen differenzierten Blick werben. Eine Verbindung besteht wie jede andere Gruppe aus Individuen, die als solche betrachtet und bewertet werden möchten. Ich habe beschrieben, welche Erfahrungen und Lehren einem die Verbindungszeit bescheren kann. Man kann viel über sich selbst und andere lernen, Qualifikationen für Studium und Beruf teilweise spielerisch erwerben und enge Freundschaften knüpfen, die verblüffend häufig verblüffend lange halten.

Keine Reue

Natürlich bleibt viel Raum für Kritik. Häufig hilft es aber, das ganze Brimborium mehr als großes Spiel denn als bitteren Ernst zu betrachten. Überraschend gering ist die Quote derjenigen, die ihre Entscheidung für eine Verbindung bereuen. Überraschend hoch hingegen die Quote derjenigen, die ihre Aktivität als intensivste und prägendste, häufig auch schönste Zeit ihres Lebens beschreiben. Und für alle, die das trotzdem beim besten Willen nicht nachvollziehen können: Das kann ich sehr gut verstehen. Aber was soll's – lasst uns einfach den Spaß!

Anmerkung der Redaktion: Das Verbindungshaus und die Farben des Burschenschaftlers im Artikelbild stehen in keinem Zusammenhang mit der Identität des Verbindungsstudenten, der hier berichtet.

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Kommentare (27)

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  1. Anonym

    Lieber Mike, vielen Dank für deine Meinung. Wir wollen mit diesem Artikel keinen politischen Strömungen eine Bühne bieten, sondern unseren Lesern die Möglichkeit geben, sich ein Bild über die Zustände im ansonsten uneinsehbaren Inneren einer Studentenverbindung zu machen. Natürlich enthält dieser Artikel neben der Schilderung von Gebräuchen auch eine (subjektive) Interpretation derselben durch den Verbindungsstudenten. Deshalb erscheint dieser Beitrag auch in Form eines Erfahrungsberichts und ohne Signatur eines Redakteurs. Er soll erlauben, sich anhand des Geschilderten (wie im Übrigen auch der Auslassungen) das Leben eines Verbindungsstudenten vorzustellen und sich eine eigene Meinung zu bilden – die keineswegs eine positive sein muss. Viele Grüße Anne von e-fellows.net

  2. Anonym

    Ich bin entsetzt, dass e-fellows mit diesem Beitrag Burschenschaftlern ein Forum bietet. Nur weil die extreme politische Rechte das Gefühl hat, (auch) in Deutschland wieder salonfähig zu sein, heißt das noch lange nicht, dass man mitlaufen muss, liebe e-fellows Redaktion. Aus meiner Sicht habt ihr im Gegenteil die Aufgabe für eine pluralistische Gesellschaft einzustehen. Ein differenziertes Dossier zu Burschenschaften, mit Beiträger_innen von allen Seiten kann sicher dazu gehören. Aber nur einen ehemaligen Aktiven zu Wort kommen zu lassen, der alles in den schönsten Farben ausmalt, ist unhaltbar. PEGIDA und AfD hetzen gegen Ausländer_innen und "Gutmenschen" (letzteres Wort kommt auch hier in den Kommentaren als Schimpfwort vor, wie geht das, Moderationsteam?), im ganzen Land brennen Asylbewerber_innenheime und werden Menschen aufgrund ihres Aussehens verfolgt, bedroht und verletzt und ihr habt keine bessere Idee als schlagenden Verbindungen den roten Teppich auszurollen. Interessant wie viele Burschenschaftler sich hier tummeln. In diesem Zusammenhang ist die recht enge Verbindung zu neoliberalen "Werten" von Unterordnung, Effizienz und Selbstaufgabe aber sehr aufschlussreich. Aus dieser Perspektive ist es gar nicht so überraschend, dass potentielle Mitarbeiter_innen von Unternehmensberatungen und Banken auch aus diesem gesellschaftlichen Milieu stammen. Was es heißt, andere Menschen um ihre Würde zu bringen und damit zu begründen, dass dies einander näher bringt und "zusammenschweißt" kann man ja in einer ganzen Reihe von Berichten nachlesen, zuletzt über Wells Fargo. Trotz Ankündigung im Teaser werden die Themen politische Einstellung und fehlender Respekt gegenüber Frauen leider ausgeklammert - und damit die Themen, die i. d. R. für die meiste Kritik sorgen. Aus den untenstehenden Kommentaren lässt sich die These der Frauenfeindlichkeit jedenfalls leider nicht widerlegen. e-fellows - quo vadis?

  3. Anonym

    "Die Mensur prägt den Charakter und siebt Mitläufer aus"? Ich denke, es gibt sinnvollere Wege seinen Charakter zu prägen :)

  4. Anonym

    "Selbst auf 100 Seiten könnte ich niemanden davon überzeugen, dass das nötig ist – ähnlich wie das alte Thema Fechten." ?!? Die Mensur prägt den Charakter und siebt Mitläufer aus. Punkt. Ansonsten nicht schlecht geschrieben für einen 3-Farben-Fux.

  5. Anonym

    Ich finde den Artikel für einen Artikel über Verbindungen sehr gut, weil sehr ehrlich und ich denke, dass es einen größeren Nutzen hat, einer Verbindung beizutreten, als sein Studium im Kämmerlein zu verbringen. Es gibt aber außerhalb von Verbindungen viele Möglichkeiten, das gleiche zu erleben, aber freier - ein Beispiel sind Hochschulgruppen, in denen man sich trifft und gemeinsam an einem Ziel arbeitet - hier gibt es ebenfalls genug Konfliktpotenzial, mit dessen Management man umgehen muss und dazulernen kann. Die Grenzerfahrung kann man wesentlich sinnvoller (und gesünder) machen - sei es beim Extremsport, einer Reise oder im Praktikum bei bspw. einer großen Beratung oder im Startup. Das Problem ist, dass man als frisch gebackener Abiturient keine Ahnung von diesen Möglichkeiten hat und sich keine Gedanken darüber gemacht hat - würde einem jemand diese Möglichkeiten konstruktiv aufzeigen (z.B. die Schule oder Alumni der Schule), würde man sicher nicht in eine Verbindung gehen. Ich selbst war übrigens auch einmal in einer Verbindung - auch mit allem drum und dran (Fechten, Saufen bis zum Umfallen, etc.) und habe dadurch ein Praktikum vermittelt bekommen, ABER: Das beste Vitamin B sind einfach gute Noten und ein guter Charakter - als ich ausgetreten bin und mich mehr aufs Studium konzentriert habe, wurden die Noten besser und die Praktika auch. Um auf den Kommentar unten zu antworten - und die Top Beratungen bspw. vermeiden Empfehlungen eh, da muss der alte Herr es schon so anstellen, dass er im Vorstellungsgespräch sitzt - aber wenn sich das rumspricht auch keine gute Sache - sprich eher unwahrscheinlich. Insofern lieber Bier ausm Kopf lassen und Kater- und Saufzeit in Lernzeit konvertieren ;)

  6. Erik Jödicke

    Natürlich ist das ein Bericht, der eine sehr persönliche Färbung eines Corpstudenten enthält. Im Gegensatz zu anderen Verbindungen verstehen sich Corps als ausgesprochen elitär. Ins besondere sei hier gesagt, dass das Maß in dem Alkohol konsumiert wird, bei einem Corps, aus meiner Erfahrung (Ich bin Mitglied einer dachverbandslosen, nichtschlagenden akademischen Verbindung, die keine Farben trägt), in keinem Verhältnis zu anderen Verbindungen. Auch die Tatsache, dass Corps gegenüber außenstehend, ob nun aus einem durch die Mitgliedschaft getragenen Hoch und Überlegenheitsgefühl, oder einfach durch einen sehr stringenten und obrigkeitsorientierten Ablauf des Verbindungslebens, sehr abweisend sind und dadurch eher wenig Zeit mit Kommilitonen verbracht wird, kann ich nicht teilen. Bei uns sind außenstehend auf dem haus sehr gerne gesehen. Grundsätzlich würde ich den Corps die ich kenne (aus mehreren Städten im süddeutschen Raum) ein elitären Konservativismus unterstellen, der sich aber eindeutig von dem als proletarisch angesehenen Rechtsradikalismus einer NPD, abgrenzt. Viel eher darf man sich über ein aus Herkunft und sozialem Stand begründeten Hochgefühl und einem damit einher gehenden Snobismus wunder und das sehr kritisch sehen. Ebenso wie das meiner Meinung nach absolut unzeitgemäße Schlagen (meine Verbindung hat dies bereitsnach dem 2 Weltkrieg aufgegeben)

  7. Anonym

    Interessanter Artikel. Mich würde interessieren, wie gut das Netzwerk wirklich ist. Kann der Autor oder einer der anderen Verbindungsstudenten mit etwas Überblick etwas dazu sagen? Vielleicht im Vergleich zu Top-MBA-Business Schools oder den Top-Tier Consulting / IB Firmen?

  8. Max

    Bitte seht davon ab, die Identität (oder auch die Verbindung) des Autors zu erraten zu versuchen. Der Autor möchte anonym bleiben, dieser Wunsch sollte respektiert werden. Kommentare mit Vermutungen über seine Identität werden daher gelöscht. Danke für euer Verständnis! Max von e-fellows.net

  9. JJ

    @Alter Herr: Wild mit den Armen rudernd im Kreis laufen?

  10. Alter Herr

    JJ, Mensch, was würden wir ohne Ihre Empfehlung machen?

  11. JJ

    Alljenen, die das mit den Fremdwörtern und den langen Sätzen nicht verstanden haben empfehlich ich: Best, O., Handbuch literarischer Fachbegriffe, dort: "Ironie, die".

  12. Christian-Ulrich Frhr. v. Ketelhodt

    Lieber "Alter Herr", es dürfte vermutlich eher hilfreich sein, sich dem intellektuellen Niveau - aber auch der in diesem Fall kaum zu übersehenden Selbstironie in diesem Blog anzupassen, ohne dabei laut über irgendwelche Ungezogenheiten zu schwadronieren. Ressentiments sind an dieser Stelle doch wohl von unserem jungen corpsstudentischen Freund hinreichend erörtert, ohne dass es notwendig erscheint, neue zu schüren. Wer es trotzdem nötig hat oder sich hier irgendwie überfordert fühlt, mag dann tatsächlich zur BILD-Zeitung greifen. Dennoch, um Ihrer Genomanalyse entgegenzutreten - Nein, das Corpsstudentendasein muss man sich gewiss erarbeiten. Die Anleitung dazu ist hier zur Genüge beschrieben. "Gutmenschen", Weltverbesserer oder Vollpfosten sind dafür aber gewiss ungeeignet. Insofern ist eines sicher: Solche Gene schlummern nicht in mir.

  13. Hausgast

    Im Gegensatz zu den zuvor von Paula zitierten Damen möchte ich dem Autoren ein Lob für dessen pointiert formulierten Einblick in die Verbindungswelt geben, auch wenn einige Aspekte durchaus noch eingebracht werden können, wie Yarkssen es bspw. schon getan hat. Doch weder ist der Text, meiner Ansicht nach, verwirrend, noch strotzt er vor Fremdwörtern. Er greift einfach die gängigen Vorurteile auf und beleuchtet sie einmal von einer anderen Seite. Aufgrund des Stils spekuliere ich, dass der Autor Jurist ist. Da sich solche zuweilen noch deutlich verwirrender zu äußern pflegen, sollte man es ihm schon deshalb nicht allzu übel nehmen. :) Die ersten Monate meines Studiums wohnte ich als Hausgast auf einem Verbindungshaus. Da das Verbindungsleben nichts für mich war, zog ich im Einvernehmen auch wieder aus, ließ mich aber die Jahre immer wieder auf dem Haus oder auch bei anderen Verbindungen auf Veranstaltungen blicken (das verlief meist ohne Probleme, vereinzelt aber auch nicht konfliktfrei). Insofern kann ich die aufgezeigten Einblicke durchaus bestätigen, bis auf die Examensergebnisse mir bekannter Verbindungsstudenten, die sich nicht unbedingt im Prädikatsbereich ballen. ;) Auch wenn Romy es nicht gerne hören wird, ist und bleibt auf absehbarer Zeit das Verbindungswesen vorwiegend eine Männerdomäne, schon allein weil gemischte oder Damenverbindungen die Ausnahme darstellen. Grob über den Daumen gepeilt, dürfte das Geschlechterverhältnis bei 90 zu 10 liegen, wobei nicht verschwiegen werden soll, dass es in den letzten Jahren bei den Damen einen Aufwärtstrend gab. Die Proportionen sind aber nach wie vor deutlich genug. Auch gibt es in den gelebten Traditionen im Detail dann doch einige eklatante Unterschiede - der größte ist wohl, dass mir keine schlagende, d.h. fechtende, Damenverbindung bekannt ist. Gelegentlich gibt es da gepflegte Rivalitäten zwischen den Damen und Herren, die aber eine Geschichte für sich sind. Alles in allem kann ich jedem Unvoreingenommenen empfehlen sich selbst ein Bild zu machen. Die meisten Verbindungen sind dankbar, wenn interessierte Gäste auf dem Haus vorbei schauen. Man sollte den Gruselgeschichten der Antifa & Co. also nicht zu viel glauben schenken, wenn auch einige nur allzu gut ins Klischee-Bild passen! Die Erfahrungen, die man dort sammeln kann, lassen sich allerdings auch in einer größeren Wohngemeinschaft, einem Verein oder Partei machen. Das Lebensbundprinzip bindet zwar, zumindest in der Theorie, die Gemeinschaft lebenslang aneinander. Das muss aber ebenso nicht ausschließlich vorteilhaft sein, weil man auch dort, wie in jeder Gemeinschaft, auf einige Menschen stößt, mit denen man sich nicht so gut versteht und lieber auch nicht lebenslang verbunden sein möchte. Auch die finanziellen Verpflichtungen sollten nicht unerwähnt bleiben, die man als "alter Herr" mit seinen Beiträgen eingeht. Die, mit denen ich gesprochen habe, betrachten es aber als Hobby, für das man auch gerne Geld ausgibt. Wenn die Harmonie stimmt, kann man also durchaus auf Freunde fürs Leben treffen und eine Menge an Lebenserfahrung mitnehmen.

  14. Alter Herr

    Gratuliere Herr Ketelhodt, Sie haben Ihr Corpsstudententum schon als Baby inhaliert, vielleicht ist es auch schon in die Gene eingedrungen. Ich könnte mich jetzt Ihrem Niveau anpassen und Sie als Vollpfosten bezeichnen. Doch das verbietet mir die Höflichkeit. Ein Prosit auf das blaue Blut, welches schon als winner zur welt kommt.

  15. Michael

    Ein auffallend ehrlicher Artikel, mal was ganz anderes. Zwar geht der Autor nicht besonders selbstkritisch mit gewissen negativen Aspekten des Verbindungslebens um, er verschweigt sie aber auch nicht. Der Bericht bleibt dabei zwar einseitig, dennoch glaubwürdig, womit sich viele, die über das Thema schreiben immer wieder schwer tun. Ich teile mit ihm sicherlich nicht die gleiche Meinung, vor allem was den Gruppen- und Trinkzwang angeht, doch die bisher vorgebrachte Kritik ist ziemlich schwach. Was die angeprangerte Struktur angeht, so lässt sich durchaus eine gewisse Bierlaune erkennen. Das sollte man dem jungen Herrn jedoch nicht zu übel nehmen, immerhin wird das täglich Brot bei dieser kulturellen Minderheit bekanntermaßen flüssig konsumiert. Er setzt sich nacheinander mit den häufigsten Klischees auseinander. Ein großer Spannungsbogen wäre hier überzogen, da die Kritik an Korporationen ebenso alt und unspannend ist wie die Verbindungen selbst. Noch eine knappe Bemerkung zur Forderung "kürzere Sätze und weniger Fremdwörter". Natürlich hätte der Autor auch im Pixi-Buch-Stil schreiben können, aber ein erweitertes Textverständnis darf er von seinen Lesern doch schon erwarten. Und selbst für "Input", "Qualifikation" oder "Assessment Center" wird heute kein Latinum mehr verlangt. Wem schon solche Sätze zu schwer sind, hat vielleicht nichts an der Uni verloren. Jeder, der die Welt in kürzeren Sätzen und mit weniger Fremdwörter erklärt haben möchte, bekommt für schlappe 70 Cent - und ganz unkompliziert - am Kiosk die Bild.

  16. Christian-Ulrich Frhr. Ketelhodt

    Sehr schöner und vor allem ein absolut zutreffender Bericht, von dem man annehmen könnte, das ihn einer meiner aktiven Corpsbrüder verfasst hat. In diesem Sinne "oute" auch ich mich als Corpsstudent - und glaube dabei entgegen des obigen Verfassers alles Tassen im Schrank zu haben. Diejenigen, die mich kennen, wissen, wo ich in Kiel aktiv war. Hierauf erst einmal einen Ganzen auf Dein Wohl, lieber Verfasser... :-)

  17. Alter Herr

    Auch ich bin seit über 30 Jahren in einer schlagenden Verbindung. Nach dem Examen wurde ich ziemlich schnell philistriert, also Alter Herr. Seitdem gehöre ich nach wie vor zu denen, die durch alle Höhen und Tiefen ihren Bund finanzieren. Ich hatte mich damals dafür entschieden, weil ich gegen Ende der Schulzeit erfuhr, dass diejenigen Lehrer, die ich richtig gut fand...also als Pädagogen kompetent, zu 90% in Verbindungen waren. Also hörte ich mich auch um, als ich dann einen Studienplatz in meiner Wunschstadt hatte. Ich besuchte so einige nichtschlagende Verbindungen, hatte jedoch den Eindruck, daß man an Nachwuchs nicht interessiert war. Bis ich in der Mensa nach einigen Tagen ein Flugblatt fand, Überschrift "Tradition und Fortschritt", eine Einladung zu einem netten Abend mit Freibier natürlich. Ich dachte, geh mal hin. Gedacht, getan und am Ende des ersten Monats hatte ich nach einem großartigen Stiftungsfest ein Couleurband um. Dann folgten 4 sog. Fuxensemester, die recht anstrengend waren wie oben auch beschrieben. Anschließend wurde es gemütlicher. Ansonsten alles wie oben beschrieben, nur die politische Komponente im Hinblick auf die deutsche Wiedervereinigung wurde kompromißlos vertreten, was ich aber auch gut fand. Thema Seilschaften: Während des Studiums hatte ich verschiedene Jobs durch die Verbindung vermittelt bekommen. Dann später im "richtigen Berufsleben" hatte ich die entsprechenden Entscheidungen selbst gefällt. Dazu muss ich sagen, daß ich zu der Zeit keinen Vater mehr hatte, auch sonst keinen Mentor, also keinerlei väterlichen Freund. Wenn ich heute so manche Verbindungen sehe mit Mentorenprogramm etc. denke ich "Super!", so jemanden hätte ich auch gebraucht. Kurzum, ich bin jetzt Mitte 50 und vor ca. 10 Jahren verließ mich das berufliche Glück. Ich versuchte mit dem einen oder anderen Bundesbruder ein Gespräch in der Richtung Wiedereinstieg zu führen. Die Gespräche fanden auch statt, aber es tat sich nirgends eine Tür auf. Wie ich dann finanziell über die Runden kam, war allein mein Verdienst. Ansonsten - Entschuldigung - hat mir keine Sau geholfen. Da zweifelt man dann schon dann und wann an der Idee, besonders, wenn man mitbekommt, wie so der eine oder andere junge Klugscheißer herum läuft wie Graf Koks und meint über den Dingen zu schweben. So wie mir geht es einigen sog. Bundesbrüdern. Wir sind nicht alle Winner! Und - man glaubt es kaum - wenn sich dann jemand nach vielen Wiedereinstiegsbemühungen in seiner Situation einrichtet, gibt es tatsächlich Arschlöcher, die dann beginnen diese vom beruflichen Schicksal gebeutelten zu mobben. Teilweise so direkt in der Öffentlichkeit, daß diese dann wegen Ehrverletzung freiwillig und in aller Stille das Band niederlegen oder kommentarlos die Mütze aufs Haus schicken. Diese, von den Gegnern benannten Seilschaften mag es geben, aber nicht in meiner Verbindung. Falls doch, jedenfalls nicht für mich. --- Meine Zeit in der Verbindung war trotzdem - das sei abschließend betont - großartig und voller schöner, intensiver Erlebnisse. Deshalb bin ich nach wie vor dabei und zahle meine Beiträge, wenn es manchmal auch schwer fällt. Da dieser letzte Absatz ein Tabu berührt, bleibe ich anonym. Ein Tabu deshalb, weil wir ja ein fest verschworener Haufen sind, der sich lebenslange Treue geschworen hat - s. Burscheneid!!! Z!

  18. Paula

    Ich möchte mich Stefanie und Tina anschließen. Der Text ist viel zu kompliziert. Hätte der Autor nicht kürzere Sätze und weniger Fremdwörter verwenden können?

  19. Peter

    Ich finde den Artikel auch wirklich sehr gelungen. In Passau haben wir auch ein paar Verbindungen und ich bin in der besseren, die auch wirklich gut ist. Wir haben nette Leute und wir sind ein gutes Team. Wir laden alle herzlich ein, die mal ein Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Ich bin immer nur von 15 bis 19 Uhr in der Uni, aber ansonsten immer da. Ich freu mich.

  20. Romy

    Ich finde den Bericht nicht im Geringsten verwirrend. Mag aber sicher daran liegen, dass ich auch zu einer Verbindung gehöre. Ja, auch das gibt es: Damenverbindungen! Leider wird das von den Herren immer wieder vergessen oder tot geschwiegen. Daher kann ich mir schon vorstellen, dass die Damen hier keinen rechten Bezug zum Thema finden. Vielleicht sollten sie sich einfach außerhalb des blogs mal informieren. Was ich allerdings etwas schade finde, ist dass der Schreiber anonym bleiben will. Wieso? Wer in eine Verbindung eintritt, sollte auch dazu stehen. Aber im Grunde bleibt es jedem selbst überlassen.

  21. zip

    Wer noch alle Tassen im Schrank hat, trümmert einfach zu wenig.

  22. Stefanie

    Stimme Tina zu, der Bericht haette vor Veroeffentlichung von jemandem ueberarbeitet werden muessen. Er ist in dieser Form einfach nur verwirrend und nicht ueberzeugend.

  23. Yarkssen

    Interessant, von einem Corpsstudenten erklärt zu bekommen, wie das Aktivenleben so läuft. Komischerweise habe ich meine eigene Aktivenzeit wiedererkannt - selbst Alter Herr einer schlagenden Verbindung, aber nicht eines Corps - was bedeutet, dass es entgegen allen akzentuierten Unterschieden zwischen den Bünden zum Trotz so unterschiedlich doch nicht zu geht. Was mir ein bisschen fehlt, sind ein oder zwei Bemerkungen zu den langfristigen Pespektiven, d.h. das Lebensbundprinzip, das ja wenigstens in meinem Dachverband sehr rege gelebt wird. Aber das wäre vielleicht von einem jungen Aktiven zuviel verlangt...

  24. Rudelsburg

    Wo´er Recht hat, hat er Recht! Da wird über die pseudo elitären Internet-Netzwerke immer von Karriere, Opportunities und Vitamin-B gesprochen, so effektiv und erfolgreich gelebt wird es aber nur in Korporationen! Zwang und Druck schweißt und schmiedet, deckt eigene Fehler auf und verhilft zur Optimierung der eigenen Person! Wer erfolgreich sein will, mit Gutdünken an seine Studienzeit zurückdenken möchte und den Blick für die Realität nicht verliert, der sollte aktiv werden! In diesem Sinne: Horridoh und Waidmannsheil!!

  25. Octagon Luminarc

    Meine sehr verehrten Damen und Herren!! Die Elite von Morgen säuft schon heute!

  26. tina

    also ich finde den Bericht recht wirr. Mir fehlt der rote Faden und irgendwie doppelt sich das alles... die Vor-/Nachteile einer Verbindung kann ich daraus jedenfalls nicht klar erkennen...

  27. Sebastian

    Absolut gelungener Bericht! Ich bin zwar niemals in einer Verbindung gewesen, kenne aber einige Kommilitonen die es waren und auch ich habe während meines Auslandssemesters in Kanada in einem Verbindungshaus gewohnt, auch wenn die Amerikanischen Verbindungen noch mal ein wenig anders sind. Natürlich haben Klischees wie du schreibst immer einen wahren Kern, aber so schlecht wie ihr Ruf sind Verbindungen in Deutschland auf keinen Fall. Gerade die von dir beschriebenen Eindrücke erinnern mich auch sehr stark an meine Bundeswehrzeit bei den Panzergrenadieren und ich denke beide Dinge lassen sich auch gut vergleichen, auch dort sind wir an die Grenzen gebracht worden, physisch und psychisch und das hat uns zusammengeschweisst. Ich musste mich unterordnen und wurde vor versammelter Mannschaft in den Senkel gestellt.....alles keine tollen Dinge, aber irgendwie empfinde ich meine Bundeswehrzeit mit als die tollste Zeit im Leben und vor allem die die mich am meisten geprägt hat. Man muss dabei gewesen sein.....DAS ist genau das was darauf zutrifft! Wenn man sich heute die ganzen verweichlichten Jugendlichen ansieht, dann bekommt man es schon ein wenig mit der Angst zu tun! Deswegen denke ich das Verbindungen absolute ihre Daseinsberechtigung haben. Vielleicht sollten sich manche Verbindungen ein wenig moderner aufstellen, vielleicht nicht ganz so exzessiv Saufen, aber die Erfahrungen die man dort sammeln kann und das anschliessende Netzwerk sind auf jeden Fall Gold wert!

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