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Ein Manifest zur Bildung

Dr. Jürgen Kluge

Dr. Jürgen Kluge

Mutig nach vorn
"Wir brauchen eine Bildungsexplosion", sagt Jürgen Kluge, Office Manager von McKinsey Deutschland, in seiner Abschlussrede. Als Unternehmensberater ist er es gewohnt, sich ehrgeizige, aber machbare Ziele zu setzen. Als Ziel für Deutschland schlägt er vor: "Wir wollen in zehn Jahren unter den Top 3 der PISA-Länder sein."

Vier radikale Reformpakete
Der Kongress ist damit auf seinem Höhepunkt angelangt. Vorbei die eher gemütlichen Podiumsdiskussionen. Jetzt wird es konkret, und in seinem "Manifest zur Bildung" präsentiert Kluge, was offenbar schon lange vor dem Kongress feststeht und vielleicht sogar sein Anlass ist: vier radikale Reformpakete.


Umsetzen muss es die Politik
Unternehmensberatungen können nur Empfehlungen aussprechen. Umsetzen muss es die Politik. Um so spannender, dass mit Wolfgang Clement und Peter Müller zwei Ministerpräsidenten an der Schlussdiskussion teilnehmen. Um Lehrer individuell und leistungsgerecht bezahlen zu können, wollen sich beide für eine Reform des öffentlichen Dienstrechts einsetzen. Doch wollen das auch die Schulen? Zumindest in Nordrhein-Westfalen hat Clement eher schlechte Erfahrungen gemacht. Für ein in diesem Jahr gestartetes Projekt für mehr Selbstständigkeit der Schulen bewarben sich von 6.500 Schulen nur rund 400.

Statt Kindergeld nun Investition in Bildung?
Und auch beim Thema Studiengebühren sind der Landespolitik erstmal Grenzen gesetzt. Das im Frühjahr novellierte Hochschulrahmengesetz verbietet Studiengebühren im Erststudium. Eine Überraschung gibt es dann aber doch noch auf dem Kongress: Laut Clement erwägt die SPD, bei einem Wahlsieg am 22. September die im Wahlprogramm angekündigte Kindergelderhöhung auszusetzen. Stattdessen soll das Geld in den Ausbau von Ganztagsschulen investiert werden.

Mehr zum Kongress "McKinsey bildet." findest du unter http://www.mckinsey-bildet.de.

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