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Wohin mit dem Weihnachtsgeld?

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Quelle: unsplash.com, Kai Oberhäuser

Wie überlebt man mit sieben Euro achtundfünfzig Cent die nächste Woche, und machen Spaghetti bei täglichem Verzehr eigentlich süchtig? Das beschäftigt die Studierendenschaft ganze 50 Wochen im Jahr. An 14 Tagen im Jahr aber lassen Christkind und Oma Hedwig die Kassen klingeln – und tausende Studenten ratlos zurück: Wohin nur mit all dem Zaster? Wir hätten da ein paar Vorschläge.

2017 offenbarte Trauriges: Die e-fellows investieren nur 10 Prozent ihres Gelds in Freizeit; den Rest verprassen sie für Firlefanz wie Wohnen (48 Prozent) oder Essen (27 Prozent). Manch ein Student soll sein Geld gar investieren ... Welch Verschwendung, sagen wir – und höchste Zeit, dass sich das ändert! Acht (nicht) ganz ernstgemeinte Kaufempfehlungen, wie du der feiertäglichen Geldflut Herr wirst und dabei noch wirklich (nicht) nützliche Dinge erstehst.

Übrigens: Ja, du kannst all diese Produkte wirklich kaufen.

1. Necomimi Ears

Diese plüschigen Katzenohren stammen (natürlich) aus Japan. Endlich kannst du deinem Gegenüber zeigen, ob du gerade aufmerksam oder müde, fröhlich oder traurig bist – falls Mimik nicht so dein Ding ist. Das 100 US-Dollar teure Stirnband misst deine Gehirnströme, interpretiert daraus deine aktuelle Stimmung und bewegt die angebrachten Ohren entsprechend. Wer die Transformation zur samtpfötigen Geldschleuder fortsetzen möchte, sollte sich unbedingt “Shippo” ansehen, einen vom Gehirn gesteuerten Katzenschwanz. Only in Japan.

2. Squatty Potty

Vergiss Sonnencreme und Badehose! Ganz oben auf deiner Urlaubspackliste steht ab 2018 der Reise-WC-Hocker "Squatty Potty". Vier Millionen Menschen erleichtert er nach eigenen Angaben bereits den Gang zum Porzellan, Tendenz steigend. Die Idee hinter dem kleinen Plastikstuhl stammt von Familie Edwards aus Utah, deren erster Werbefilm aus dem Jahr 2015 allein auf YouTube 33 Millionen Mal geklickt wurde. Wie die Menschheit zum Nordpol, in die Neue Welt und auf den Mond reisen konnte, ohne vorher 20 US-Dollar für eine "Travel Edition"-Stuhlhilfe zu blechen, soll nun ein internationales Forschergremium untersuchen.

3. Eierschalensollbruchstellenverursacher

Erinnerst du dich noch an all die Male, als du heulend vor deinem Frühstücksei saßt und die Schale trotz heftigstem Materialeinsatz nicht zu knacken war? Nein? Wir uns auch nicht. Trotzdem gibt es für 14 Euro "Clack" zu kaufen, den Eierschalensollbruchstellenverursacher. Die Entwickler arbeiten derzeit am Nachfolgeprodukt "Schrrrrrrrrr", einer Benzinkettensäge für Schokoladenpudding.

4. Lego Star Wars: Super Star Destroyer

Lego lockt mit seiner Lego-Star-Wars-Reihe all diejenigen großen Kinder an, die Hiwi-Vertrag und BAFöG-Antrag mit galaktischem Bastelspielzeug entfliehen wollen. Der Super Sternenzerstörer von Lego ist schlappe 1,5 Meter lang, unter Kennern ein heiß begehrtes Sammlerstück und wird auf Amazon für über 1.000 Euro gehandelt. Nerdocalypse.

Helfer für Konfirmandenblasen

5. Uro Club

Bei dir ist über die Feiertage der ganz große Wohlstand ausgebrochen: Die Mitgliedschaft im Golfclub ist bezahlt, die Schläger geölt – aber deine Konfirmandenblase steht dir im Weg, der nächste Tiger Woods zu werden? Dann leg das alte Eisen weg und greif zum Uro Club, dem Golfschläger für den ungeduldigen Mann. Dein Gegner wird es kaum bemerken, wenn du deinem Spiel einen Vorteil verschaffst – und dir obendrein Erleichterung. Uro Club gibt es für 25 US-Dollar.

6. Dinosaurier für den Garten

Lass John Hammonds feuchten Traum Realität werden: Für nur 15.000 Euro kannst du dir endlich einen lebensgroßen Tyrannosaurus Rex in den Vorgarten stellen, aus Plastik versteht sich. Der Urzeitriese ist zusammen mit anderen Artgenossen tatsächlich bei Amazon vorrätig. Ein cleverer Geschäftsmann aus Dubai hat das Prinzip des Mengenrabatts verstanden und gleich einen Dinopark eröffnet.

7. Nasenseifenspender

Geld ausgeben? Läuft bei dir! Der wenig appetitliche Seifenspender in Riechkolbenform ist weitgehend sinn- und zwecklos, kostet aber trotzdem 14 Euro.

8. Austrich Pillow

Power Napping ist der bequemste Bibliothekssport und obendrein gesund. Wer aber das Risiko scheut, sich fiese Abdrücke durch einen rauen Untergrund zu holen, sollte 100 Dollar für ein Straußenkissen in die Hand nehmen. Bequem und bescheuert zugleich.

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