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Neun Kanzleien in einem Schloss

Schloss Montabaur, Veranstaltungsort von Perspektive Wirtschaftskanzlei (Quelle: e-fellows.net)

Schloss Montabaur, Veranstaltungsort von Perspektive Wirtschaftskanzlei (Quelle: e-fellows.net)

Titel und Thema der Veranstaltung

 e-fellows.net Perspektive Wirtschaftskanzlei

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

18. und 19. September, Schloss Montabaur

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

etwa 100 Teilnehmer und 100 Juristen, Dr. Theo Waigel (Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen a. D., GSK Stockmann & Kollegen), Personalverantwortliche und Anwälte der Wirtschaftskanzleien Cleary Gottlieb, Clifford Chance, CMS Hasche Sigle, Freshfields Bruckhaus Deringer, Gleiss Lutz, Hengeler Mueller, Linklaters, Lovells und Shearman & Sterling

Sympathien ausloten und e-fellows treffen

e-fellows.net Perspektive Wirtschaftskanzlei bot mir die Gelegenheit, neun Großkanzleien unter die Lupe zu nehmen. Dabei interessierten mich weniger die harten Fakten. Reputation, Größe, Praxisgruppen, Standorte und Einstiegsgehälter kann jeder Interessierte in einschlägigen Magazinen wie Juve, Azur oder Staufenbiel nachlesen. Mir ging es darum, einige der Personen kennenzulernen, die hinter den großen Namen stehen, und damit die potentiellen Arbeitskollegen.
 
Bei dem ein oder anderen Glas Wein oder Bier lassen sich zwischenmenschliche Sympathien schneller und verlässlicher ausloten als bei Bewerbungsgesprächen im förmlichen Rahmen. Dass der Abend an der Bar hierbei sehr aufschlussreich ist, habe ich mir von ehemaligen Teilnehmern sagen lassen und kann dies nun auch bestätigen. Ebenso wichtig war es mir, andere e-fellows.net-Stipendiaten kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen.

Kennenlernen im Sonnenschein

Nach der Ankunft auf Schloss Montabaur, einer organisatorischen Einweisung und dem Einchecken ins Hotel ging es zum Empfang in den Schlosshof, wo ein üppiges Buffet aufgebaut war. Nach und nach trudelten alle Teilnehmer ein und nutzten das Mittagessen bei strahlendem Sonnenschein, um sich kennenzulernen und bereits bekannte Gesichter ausfindig zu machen.

Anekdoten aus Theo Waigels Laufbahn

Anschließend schilderte Bundesminister a. D. Dr. Theo Waigel bei einem Vortrag im alten Rittersaal seinen Lebensweg in Politik und Juristerei. Dabei war keine Spur von politischer und sachlicher Trockenheit, wie man sie von einem ehemaligen Bundesfinanzminister hätte erwarten können. Vielmehr würzte er seine Ausführungen mit zahlreichen interessanten, aber auch äußerst amüsanten Anekdoten.

Alles rund um LL.M. und MBA

Nach der Eröffnung gab es Kaffee und Kuchen und die Teilnehmer konnten Partner der Kanzleien sowie Vertreter der Personalabteilungen kennenlernen und sich informieren. Darauf folgte ein Vortrag von Dr. Daniel Voigt (Freshfields Bruckhaus Deringer LLP) zum Thema "Postgraduate-Studiengänge: LL.M., MBA und Co.". Dr. Voigt schaffte es, in einer Stunde alle wesentlichen Informationen rund um den Master of Laws zu vermitteln, was einigen sicherlich bei der Entscheidungsfindung half.

Den Abend ausklingen lassen

Im Anschluss daran ging es zum festlichen Abendessen, bei dem jede Kanzlei eigene Tische hatte. Es war an den Teilnehmern, sich einen dieser Tische auszusuchen. Je nach Sympathie oder auch völlig willkürlich fanden Anwälte und Teilnehmer zusammen. Nach dem hervorragenden Essen ging es dann auf die Schlossterasse und anschließend in die Kellerbar, wo wir den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen ließen beziehungsweise den Morgen einläuteten. Die Stimmung war so gut, dass wir erst beschlossen, nach alter Tradition das Tanzhaus Alpenmax zu besuchen, als es leider schon zu hatte.

Interviews mit den Kanzleivertretern

Nach einem sehr kaffeelastigen Frühstück begannen am Samstagmorgen die Interviews mit den Vertretern der Kanzleien. Jeder Teilnehmer folgte dabei seinem persönlichen Interviewplan. Beide Seiten nutzen die jeweils 30-minütigen Interviews, um ein möglichst gutes Bild von sich zu zeigen und mit den eigenen Vorzügen zu überzeugen. Meine Gespräche waren alle interessant, nett und unkompliziert. Die Partnerinnen und Partner gaben sich große Mühe, den Ausbildungs- und Karriereweg in ihren Kanzleien darzustellen und die Unterschiede zur Konkurrenz hervorzuheben. Und so verging der bis auf die Minute durchgeplante Tag. Gemeinsam mit anderen e-fellows.net-Stipendiaten endete er für mich mit einem kühlen Pils im Bord-Bistro des ICE nach Frankfurt.

Mein persönliches Fazit

Die beiden Tage auf Schloss Montabaur haben mir nicht nur viel fachlichen Input gebracht und einen guten Überblick über die zersplitterte Großkanzleienlandschaft gegeben, sondern auch viele nette Kontakte und jede Menge Spaß beschert. Ich kann die Veranstaltung jedem e-fellows.net-Stipendiaten ans Herz legen, der kontaktfreudig ist und sich auf dem Markt der Großkanzleien einmal umsehen möchte.

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