Partner von:

Schachpartie mit Patenten

Perspektive Patentanwalt 2008

Perspektive Patentanwalt 2008

 

Titel und Thema der Veranstaltung

e-fellows.net Perspektive Patentanwalt 2008

 

Wo und wann das Event stattfand

17. Oktober 2008, 10.30 bis 18 Uhr im Marriott-Hotel in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Zu Gast war die Patentanwaltskanzlei Fish & Richardson. Ihre Referenten waren Dr. Frank Peterreins (Managing Partner), Dr. Luca Sutto (Partner), Alexander Harguth (Partner) und Dr. Jan-Malte Schley (Associate). Es waren insgesamt 25 Studenten und Promotionsstudenten mit natur- oder ingenieurwissen- schaftlichem Hintergrund bei der Veranstaltung.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

Da ich mich für den Beruf Patentanwalt und die dazugehörige Ausbildung interessiere, habe ich mich sehr über die Einladung zu dieser Veranstaltung gefreut. Ich hatte einen Tag lang die Möglichkeit, die Kanzlei Fish & Richardson kennen zu lernen und einen Einblick in die Aufgaben eines Patentanwalts zu bekommen.

Erste Patentanwaltsluft schnuppern

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer von e-fellows.net, Dr. Michael Hies, und der Projektmanagerin Tanja Lau erhielten wir einen Einblick in das Berufsleben eines Patentanwalts. Dr. Frank Peterreins stellte zunächst die Kanzlei Fish & Richardson vor. Er erklärte, dass die Fälle eines Patentanwalts wie eine gute Schachpartie seien. Man muss eine Strategie entwickeln und das perfekte Timing erwischen. Das zeigte sich auch im Beispiel, mit dem uns Alexander Harguth, Partner bei Fish & Richardson, einen Einblick in die Aufgaben eines Patentanwalts gab. Er stellte einen Fall vor, bei dem ein Schweizer Unternehmer eine selbstklebende Dichtungsmasse entwickelt hatte. Weil das Produkt aber schon auf dem Markt war, bevor das Patent abgeschlossen war, gab es viele Nachahmer. Sie mussten ihre Dichtungsmassen jedoch wieder vom Markt nehmen, als das Patent der Schweizer Firma erfolgreich angemeldet war.

Jura-Studium? Nicht als Patentanwalt

Anschließend erläuterte Dr. Jan-Malte Schley die Stufen des Ausbildungswegs und klärte eine unserer wichtigsten Fragen: Als Patentanwalt braucht man kein Jura-Studium. Beim darauf folgenden Mittagessen mischten sich die Anwälte unter uns Teilnehmer, wodurch wir noch weitere Fragen stellen konnten. Wie verläuft eine Verhandlung beim Patentamt? Was kostet es, ein Patent anzumelden? Und kann man auch im Ausland arbeiten? Danach machten wir einen kurzen Spaziergang zu den Highlight Business Towers. Nach der Begrüßung im Aufzug mit den Worten "Welcome to Fish & Richardson" konnten wir zum ersten Mal Kanzleiluft schnuppern und uns die Büroräume ansehen.

Persönliche Beratung von Patentanwälten

Wieder zurück im Marriott-Hotel, hatte sich der Vortragsraum in eine Lounge verwandelt, in der die Mitarbeiter von Fish & Richardson für Gespräche zur Verfügung standen. Außerdem konnte jeder Teilnehmer am Nachmittag einzeln mit einem Vertreter der Kanzlei sprechen. Des Weiteren bot Gabriele Maria Balsing von der Personalagentur für Patentfachkräfte zwei Workshops an. Die Themen: "Patenanwalt - ein außer- gewöhnliches Berufsbild für außergewöhnliche Persönlichkeiten" und "Persönliche Standortbestimmung - sich der Wahrheit über sich selbst nähern: Basis für einen gelungenen Karrierestart".

Mein persönliches Fazit

Ich habe durch die Veranstaltung sehr viel über den Beruf Patentanwalt erfahren. Meine Fragen wurden alle während des Mittagessens, in der Lounge und in dem persönlichen Gespräch beantwortet. Die Veranstaltung ist auf jeden Fall sehr informativ für alle Naturwissenschaftler und Ingenieure, die sich vielleicht nach dem Studium oder der Promotion in Richtung Patentrecht umorientieren wollen.

nach oben

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.