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Verlängerung statt Abpfiff

Teil 4

Mittwoch, 26. September 2007
 Nach ein paar sehr erholsamen Urlaubstagen in Spanien beginnt für mich die Arbeit erst am Mittwoch. Aber leider alles andere als geruhsam: Da meine Kollegin, die ich bei den Recruiting-Messen unterstütze, diese Woche im Urlaub ist, fallen einige dringende Aufgaben an. ZUnächst kämpfe ich mich durch den E-Mail-Dschungel, der sich während meines kurzen Urlaubs angesammelt hat. Dann rufe ich eine Kollegin an, die am kommenden Freitag an einer Recruiting-Messe in Dortmund teilnehmen wird und kläre mit ihr offene Fragen. Wir müssen unsere Bewerberpräsentation erneut anpassen: Kurzfristig sollen weitere Stellenausschreibungen mitgenommen werden. Diese überprüfe ich und übertrage sie in unsere offizielle Flyerform.
 
 Eine Betriebsversammlung steht heute an, bei der auch der kommissarische CEO Wilfried Peters sprechen wird. Die Versammlung findet in der Kantine statt. Dort stellen wir eine Metaplan-Wand mit Jobinfos zu internen Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter auf.
 
 Nach unserer Team-Telefonkonferenz gehen wir zur Betriebsversammlung. Sie ist meine erste, und ich bin sehr gespannt. Nach der Präsentation des Betriebsrates hält Herr Peters eine kurze Rede. Anschließend stellt er sich den Fragen der Mitarbeiter, aber leider müssen wir uns schon auf den Weg zurück ins Büro machen, denn es erwartet uns noch einiges an Arbeit.
 
 Viele kleinere organisatorische Dinge sorgen heute für einen etwas längeren Arbeitstag, der ganz gemütlich mit einem Schwätzchen mit einer Büronachbarin endet. Seit rund einem Monat sitze ich mit fünf Kolleginnen in einem Büro. Trotz all der Arbeit finden wir immer wieder genügend Zeit, um uns angeregt auszutauschen und gemeinsam etwas zu unternehmen.
 

Donnerstag, 27. September 2007
 Am Vormittag bearbeiten wir die Kundenpräsentation unserer Abteilung. Gemeinsam mit einer anderen Praktikantin aus unserem Team bringen wir die Präsentation in das neue T-Systems-Layout, um den Inhalt noch strukturierter darzustellen. Diese Präsentation werden wir uns nächste Woche in einem Meeting mit unseren Kollegen anschauen, um sie für die Kommunikation mit unseren Kunden freizugeben.
 
 Nebenbei unterstütze ich einen Kollegen, der für eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung noch einige Informationen über von uns besuchte Recruiting-Veranstaltungen braucht. Ich recherchiere die Fakten in den unendlichen Weiten unserer Laufwerke. Am Anfang hat es etwas länger gedauert, bis ich das Gesuchte auch fand. Aber mittlerweile blicke ich mit viel Training und guten Tipps von Kollegen ganz gut durch. Am Nachmittag mache ich noch einen kleinen Ausflug zu einem benachbarten Copyshop, bei dem wir den Druck der Jobflyer in Auftrag gegeben hatten. Ich hole die Flyer ab und schicke sie nach Dortmund.
 

Freitag, 28. September 2007
 Am Vormittag kümmere ich mich um den Leitfaden zur effizienten Integration neuer Praktikanten in unserer Abteilung, den ich zusammen mit einer anderen Praktikantin erarbeitet habe. Ein paar kleine Dinge passen wir an. Der Leitfaden beinhaltet Infos für Betreuer und Praktikanten, beispielsweise einen Starthilfe-Guide für die einzelnen Standorte. Zwar haben viele meiner Kollegen schon sehr viel Erfahrung in der Einarbeitung von Praktikanten. Sie finden es aber positiv, einen solchen Leitfaden als Checkliste zur Hand zu haben.
 
 Auf die Mittagszeit freue ich mich freitags immer besonders, denn dann treffen wir uns mit Kollegen und Praktikanten aus anderen Abteilungen zum "English Lunch Table". Zu Beginn meines Praktikums war das ein Pilotprojekt der Personalentwicklung. In einem Teil der Kantine werden spezielle "englische Tische" eingerichtet, an denen zusammen mit Moderatoren das Tischgespräch auf Englisch geführt wird. Begleitet wird das ganze zusätzlich noch von typisch englischen Gerichten, wie zum Beispiel Fish and Chips.
 
 Das Pilotprojekt fand Anklang, da T-Systems auch international sehr aktiv ist und Englisch immer wichtiger wird. Das Unternehmen entschloss sich deshalb zu einem freiwilligen Angebot, um den Mitarbeitern eine ungezwungene Möglichkeit zu bieten, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Der Erfolg gab dem Konzept Recht. In den nächsten Wochen wird dieses Projekt an weiteren Standorten gestartet. Wir haben in der Zwischenzeit einen privaten kleinen "englischen Tisch" gegründet. So habe ich die Gelegenheit, jede Woche in entspannter und lustiger Atmosphäre mein Englisch aufzufrischen und ein paar neue Begriffe und Redewendungen zu lernen.
 
 Normalerweise wäre heute nicht nur der letzte Tag meines e-fellows.net-Tagebuchs, sondern auch der letzte Tag meines Praktikums. Da es mir hier aber so gut gefällt, habe ich mein Praktikum noch bis Mitte Oktober verlängert. Danach geht es für mich gleich weiter mit meinem letzten Fachsemester in Saarbrücken. In den letzten Monaten hatte ich die Möglichkeit, Einblicke in die verschiedensten Facetten des Personalmanagements zu gewinnen. Nach und nach verfestigt sich mein Wunsch, nach dem Studium in genau diesem Feld zu arbeiten.

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