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Auftakt mit Blumen und Schokolade

Blumen, Roche, Einstieg, Trainee-Programm, Quelle: sxc.hu, Autor: Buckey

Blumen, Roche, Einstieg, Trainee-Programm, Quelle: sxc.hu, Autor: Buckey

Alumna Maria Schmid stand während der Promotion in engem Kontakt zu ihrem Roche-Mentor. So wurde sie auf das Trainee-Programm aufmerksam und bewarb sich - erfolgreich. Am ersten Arbeitstag empfingen ihre Kollegen sie mit Blumen und Schokolade. Und mit einem dreitägigen Ausflug zum 'Exchange-Meeting' nach Grenzach und Basel.

Der 15. Juli 2008 war mein erster Arbeitstag als Trainee bei Roche in Penzberg. Nachdem ich an der Pforte meinen vorläufigen Werksausweis erhalten hatte und in der Abteilung Clinical Trials angekommen war, wurde ich herzlich von meiner Chefin begrüßt. Gleich darauf stellte sie mir bei einem großen Rundgang die anderen Mitarbeiter der Abteilung vor. Einige Personen kannte ich ja noch aus dem Assessment-Center. Zum Glück hatte ich in der anschließenden Mitarbeiterbesprechung die Möglichkeit, innerlich in Ruhe noch mal die Namen aller Kollegen durchzugehen. Denn bei so vielen neuen Gesichtern auf einmal wird das Namensgedächtnis doch ganz schön strapaziert.

Blumen und Schokolade

 Im Anschluss daran erkundete ich gleich das Büro, das ich zusammen mit der zweiten neuen Trainee beziehen würde. Auf meinem Schreibtisch standen frische Blumen, Schokolade und ein Begrüßungsschild - ein wirklich netter Willkommensgruß. Toll fand ich auch, dass meine Vorgesetzte mir gleich den Einarbeitungsplan als Leitfaden für die nächsten Monate vorstellten. Sie besprach mit mir, mit welchen Abläufen ich mich neben der Arbeit an unserem Projekt vertraut machen sollte. Auch legten wir meine Lerninhalte für die Anfangszeit fest.
 

Ausflug nach Grenzach und Basel

 Dann machte ich meinen Computer startklar für die Arbeit, die Abteilung hatte schon alles Nötige - inklusive Roche-Account - beantragt. Gerade in der Anfangszeit lernt man bei Roche auch sehr schnell das "Service-Center IT" zu schätzen. Diese Hotline ist rund um die Uhr zu erreichen - bei Problemen mit Zugangsberechtigung, Software und was sonst so auftaucht. Noch mehr Zeit zur Eingewöhnung und für Gespräche über mein künftiges Projekt hatte ich an meinem ersten Arbeitstag allerdings nicht mehr. Am späten Nachmittag fuhr ich nämlich mit den anderen Trainees aus Penzberg für drei Tage zum ersten MSU-Exchange-Meeting nach Grenzach und Basel.
 

Erster Kontakt zur personalisierten Medizin

 Diese Austausch-Treffen werden einmal im Jahr von den Trainees aus Mannheim, Penzberg, Rotkreuz oder eben Grenzach organisiert, um den jeweiligen Standort vorzustellen. Für mich war das eine tolle Gelegenheit, gleich zu Beginn alle anderen Trainees zu treffen. Und ich habe so die beiden Standorte Grenzach und auf der Schweizer Seite das Roche-Headquarter Basel kennengelernt. Neben Werksführungen und Gesprächen mit Führungskräften stand auch ein Seminar zum Thema "Personalisierte Medizin" auf dem Programm.
 

Erfolg oder Ruin in den Händen der Trainees

 Ein paar Monate später, im November 2008, besuchte ich das erste der insgesamt fünf MSU-Seminare zum Projektmanagement. Vor allem die Nicht-Wirtschaftswissenschaftler kamen zum ersten Mal ausführlicher mit diesem Thema in Berührung. Das nächste MSU-Seminar findet Mitte April statt. Bei einem Unternehmensplanspiel werden wir Trainees dann zusammen eine fiktive Firma leiten und können diese je nach Geschick zum Erfolg führen oder in den Ruin treiben. Außerdem werden in der restlichen Trainee-Zeit Seminare zu den Themen "Kommunikation" und "Working in international Groups" angeboten. Naturwissenschaftler unter den Trainees haben zudem im Seminar "Grundlagen der BWL" die Möglichkeit, ihre Wirtschaftskenntnisse aufzubessern.
 

Die Leadership Principles von Roche

 Anfang März waren wir zum diesjährigen Exchange-Meeting in Rotkreuz eingeladen. Die Trainees vor Ort hatten wieder ein tolles Programm vorbereitet. Neben der Standort-Vorstellung stand ein Seminar zum Thema "Roche Leadership Principles" auf dem Programm. Drei leitende Angestellte aus Rotkreuz berichteten von ihren Führungserfahrungen, und wir setzten uns in einem Workshop mit den "Leadership Principles" auseinander, also mit den Leitlinien für Führungskräfte des Roche-Konzerns. Eine größere Gruppe Trainees blieb privat noch das Wochenende bei unseren Kollegen in Rotkreuz. Wir verbrachten nach einer tollen Schneeschuhwanderung noch einen gemütlichen Hüttenabend inklusive Schweizer Käsefondue. In zwei Jahren sind wir Penzberger Trainees als Organisatoren an der Reihe. Wir werden uns ordentlich ins Zeug legen, um den anderen Trainees ein ebenso interessantes Programm zu bieten.
 

Mitarbeit an einer großen Studie

 Als Trainee in der "Scientist"-Variante arbeitet man länger an einem naturwissenschaftlichen Projekt als in der "Classic"-Variante, bei der man rund alle drei Monate das Projekt wechselt. Ich bin nun schon ein gutes halbes Jahr Study Manager PostDoc in der Abteilung Clinical Trials in Penzberg. Ein Study Manager ist hier für die Leitung und Durchführung klinischer Studien im bei diagnostischen Immunoassays zuständig. Momentan arbeite ich zusammen mit meiner Chefin an einer sehr großen Studie. Ziel ist es zum einen, zwei völlig neue Parameter in ihrem Nutzen zur Diagnose einer bestimmten Krankheit zu bewerten und zum anderen, die dafür entwickelten Tests auf ihre Performance in externen diagnostischen Labors zu prüfen. Nach Abschluss und Auswertung des ersten Studienteils hat Roche den diagnostischen Assay (Test) im Januar dieses Jahres in Europa gelauncht. Roche war die erste Firma, die mit einem diagnostischen Test für diesen neuen Parameter auf den Markt kam. Als nächster Schritt steht die USA-Zulassung des Tests an, und bis dahin ist noch viel zu tun.
 

Meinungsbildner und Kooperationspartner

 An der Abteilung Clinical Trials gefällt mir vor allem die Schnittstellen-Position: Einerseits arbeitet man zusammen mit internen Abteilungen wie der Forschung und Entwicklung, der Biometrie und dem Marketing - andererseits steht man in ständigem Kontakt zu externen Stellen wie Klinikern und Labormedizinern. Als Study Managers muss ich vor allem externe Studien planen und durchführen. Dabei ist es wichtig, durch Literatur-Recherche und Kongress-Besuche die Meinungsbildner des jeweiligen medizinischen Bereiches zu identifizieren und diese als Kooperationspartner für unsere Studien zu gewinnen. Anschließend ist man in Zusammenarbeit mit technischen Angestellten auch für die Betreuung dieser Studienpartner verantwortlich.
 

Kreuz und quer durch ganz Europa

 Um neue Kliniken in Europa als Kooperationspartner zu gewinnen und zu betreuen, bin ich im letzten halben Jahr unter anderem nach Madrid, Berlin, Freiburg, Basel, Belgrad und Prag gereist. Nach Auswertung der Studie zusammen mit der Roche-Biometrie-Abteilung macht es sehr viel Spaß, mit den Klinikern vor Ort auch über die ersten Ergebnisse zu diskutieren. Im letzten November haben wir sogar ein Treffen in München organisiert, zu dem alle beteiligten Ärzte und Professoren eingeladen waren. Momentan entsteht in Zusammenarbeit mit diesen Klinikern auch eine wissenschaftliche Veröffentlichung über den Einsatz unserer neuen Marker zur klinischen Diagnose.
 

Hospitation im Außendienst

 Die Zeit bis zur USA-Zulassung wird also spannend bleiben. Außerdem ist im Rahmen des Management-Start-Up-Programms eine zwei- bis dreitägige Hospitation im Außendienst vorgesehen, die ich gerne noch in diesem Jahr machen möchte. Und dann ist es auch schon Zeit, mir Gedanken zu machen in welche Abteilung und in welchem Land ich länger hospititieren will.

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