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Übersetzung im Eilverfahren

e-fellow Elisabeth bei Freshfields Bruckhaus Deringer, Teil IV

Montag, 23. Januar 2006
 In meiner letzten Tagebuchwoche schaffe ich es endlich, mich dem Klageschriftsatz in einer Handelsvertretersache zuzuwenden. Ausstehende Fragen soll ich direkt mit dem Mandanten klären. Mittags gehe ich mit einer Referendarskollegin aus dem Arbeitsrecht essen. Abends ist noch eine dringende Recherche für Dr. Lutz Kniprath im Verfahren einer einstweiligen Verfügung zu erledigen. Trotzdem nimmt Dr. Kniprath sich noch Zeit für eine Anekdote aus der Praxis, über die wir beide sehr lachen müssen.
 

Dienstag, 24. Januar 2006
 Heute morgen bin ich kaum im Büro, da steht schon eine weitere Recherche für Dr. Kniprath an. Es geht um die Ermittlung ausländischen Rechts im Eilverfahren. Als ich die Rechercheergebnisse vorstelle, kann ich mir auch gleich noch Rat für meine Handelsvertreterklage einholen und erhalte weitere Tipps für die Praxis: Diese Form der Zusammenarbeit macht einfach Spaß! Bei dieser fiesen Kälte bleibe ich gerne zum Mittagessen im Hause und versorge mich deshalb mit Salat vom Sandwichservice. Nachmittags bin ich mit dem Klageentwurf fertig und erhalte einen neuen Auftrag von Dr. Kniprath: Ich soll einige Dokumente für das erwähnte Eilverfahren vom Spanischen ins Deutsche übersetzen.
 

Mittwoch, 25. Januar 2006
 Morgens bin ich weiter vollauf beschäftigt mit dem Übersetzungsauftrag für Dr. Kniprath. Dann lese ich einen englischen Schriftsatz für Patrick Korrektur, der heute Nachmittag noch raus muss. Schließlich bin ich den Rest des Tages damit beschäftigt, einige vertiefende Fragen von Martina, die mein Gutachten betreffen, zu beantworten. Es ist schon beeindruckend, wie detailliert und systematisch hier gegnerische Schriftsätze auseinandergenommen werden.
 

Donnerstag, 26. Januar 2006
 Am letzten Tag meines Tagebuchs für e-fellows.net mein Fazit: Ich wurde während meiner Anwaltsstation in der Dispute Resolution bei FBD mit spannenden und verantwortungsvollen Aufgaben betraut, die überraschend häufig Relevanz zum bevorstehenden zweiten Examen hatten. Die Anwälte, die mich betreut haben, waren ausgesprochen nett und kollegial und haben mir nicht selten die Möglichkeit gegeben, auf Augenhöhe mitzuarbeiten. Die Einsicht in die professionellen Arbeitsweisen und –abläufe empfand ich als Bereicherung. Und die allgemein nette Arbeitsatmosphäre war eine zusätzliche Motivation. Kurz und gut: Was will man mehr?

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