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Wenn Schränke so flexibel wären wie Kredite...

Teil 1: Trainee Dominique ist bereits so etwas wie ein alter Hase im Privatkundengeschäft. Anders sieht es mit dem Maßnehmen für Möbel aus. Beim Fußball ist Dominique schon versierter - wenn man von ihrem etwas undiplomatischen Tor absieht.

Montag, 10. März

 Es ist mal wieder Montag, Start meiner elften Woche im Personal Banking (PeB) in Offenbach. Dabei kommt es mir wie gestern vor, dass mein Teamleiter mir die 28 Mitarbeiter der Filiale persönlich vorstellte und ich drei Wochen später immer noch Probleme hatte, mir die Namen einiger Kollegen zu merken. Manche Dinge werden sich wohl nie ändern... Zu der Zeit startete auch die gesamte Mannschaft nach Filialschluss im Soccer-Point in Offenbach ein Fußballturnier. Ich konnte an dem Abend nur ein einziges Tor schießen - und das war, als mein Chef im gegnerischen Kasten stand. Hoffentlich hat er mir das bis heute verziehen!
 
 Heute muss ich bei der wöchentlichen Teamsitzung besonders aufmerksam sein, weil ich nächste Woche für das Meeting verantwortlich sein soll. Ein paar Notizen mehr schaden also nicht. Nachdem ich einen Termin mit meinem Mentor ausgemacht habe, beschäftige ich mich mit den Auswertungen der Ergebnisse der Vorwoche. Ich arbeite Potenziale und eine Bewertungsmatrix heraus, um den Kundenzufriedenheitskompass (KZK) unseres Investment & FinanzCenters (IFC) zu steigern - so heißen die Filialen der Deutschen Bank. Leider haben einige Kunden ihre Beratungstermine, auf die ich mich vorbereitet hatte und bei denen ich gerne dabei gewesen wäre, nicht wahrgenommen. Zu wenig zu tun gibt es trotzdem nicht. Ich suche mir alternative Kundengespräche, bei denen ich zum Teil die Redeführung übernehme, um noch möglichst viel vom Tagesgeschäft in Private Banking (PeB) mitzubekommen. So kann ich vom Wissen meiner Kollegen bei den Gesprächen profitieren.
 
 Wir haben heute einen unserer "kurzen" Tage in Offenbach. Um viertel vor sechs verlasse ich also heute das IFC, um die Wohnung auszumessen, in die ich am 1. April ziehen werde. Ich bin schon gespannt, ob meine neu bestellten Möbel so in die Zimmer passen, wie ich es mir vorgestellt habe...
 
 

Dienstag, 11. März

 Die Detailplanung meiner Wohnung zählte nicht zu meinen Glanzleistungen, stellte sich gestern Abend noch heraus. Der neue Schrank ist sechs Zentimeter zu groß für mein Schlafzimmer und die neue Couch verdeckt etwa die Hälfte meiner Balkontür. Aber zurück zur Arbeit.
 
 Heute Vormittag bereite ich mich auf mein Treffen mit unserem Regionsleiter und meinem Mentor, Herrn Schneider, vor. Dass Herr Schneider genau genommen der Chef vom Chef vom Chef meines Chefs ist, ruft in mir eine gewisse Nervosität hervor... Leider bekomme ich kurz vor meinem Aufbruch die Nachricht, dass mein Mentor heute krank ist. Schade, alles vergebens. Am 8. April starten wir den nächsten Versuch... Den Rest des Tages verbringe ich mit administrativen Tätigkeiten wie Auslandsüberweisungen, Unterstützung der Kunden beim SB-Banking, der Vorbereitung einer Finanz- und Vermögensplanung und Kundentelefonaten. Auch für meine Lehrbriefe habe ich heute noch ein wenig Zeit, die ich von der Bank zugeschickt bekomme. Den kleinen Test am Ende will ich natürlich erfolgreich abschließen.
 

Mittwoch, 12. März

 Nach einer dank Orkantief "Kirsten" recht kurzen Nacht unterstütze ich heute meinen Chef, der durch den Urlaub des IFC-Leiters gleich doppelt beansprucht ist. Außerdem habe ich heute wieder Gelegenheit, an Beratungsgesprächen teilzunehmen. Die sind in letzter Zeit leider etwas kurz gekommen sind. Ich darf bei einem sehr abwechslungsreichen Kundentermin zum Thema Privatkredit dabei sein, der letztendlich der Bank die Marge und dem Kunden ein neues Auto verschafft.
 
 Die Finanz- und Vermögensplanung, die ich gestern vorbereitet habe, stelle ich heute fertig. Darauf aufbauend beschäftige ich mich mit der Frage, welche Produkte für die Kunden sonst noch sinnvoll sein könnten. Auch Kundentelefonate stehen wieder auf dem Plan. Heute mache ich mich schon vor fünf auf den Heimweg - schließlich wartet noch der Besuch bei einem großen schwedischen Möbelhaus auf mich...
 

Donnerstag, 13. März

 Der Vormittag wird heute bestimmt durch Kundentelefonate, Terminvereinbarungen und interne Abstimmungen. Daneben gehe ich Kundenhinweisen nach, welche Bankterminals nicht funktionieren. Und auch eine kurze Besprechung zum Thema "Festzinsprolongation" steht auf dem Programm. Die Mittagspause verbringe ich mit einer lieben Kollegin und ihren Geschwistern, die aus Dresden angereist sind, um sie zu besuchen. Richtig schön, wie ich hier in der doch eigentlich recht kurzen Zeit Anschluss finden konnte!
 
 Nach der Pause warten gleich einige Kundengespräche auf mich. Ich schließe mit einer Kollegin zusammen ein Festzins-Sparkonto ab und wir beraten den Kunden noch über andere Geldanlage-Möglichkeiten. Der nächste Termin wird interessant - was sich jedoch erst danach herausstellt. Eine Kundin, die von unserem telefonischen Kundenservice eingeladen wurde, soll über aktuelle Entwicklungen ihres Depots informiert werden. Mein Kollege spricht gleich auch Möglichkeiten der Vermögensverwaltung an. Und danach rechnen wir mit der Kundin noch eine Förderrente durch, die sowohl sie als auch ihr Sohn gerne abschließen würden. Eineinhalb Stunden dauert das Gespräch insgesamt. Ich muss sagen, jetzt bin ich richtig geschafft und freue mich auf einen gemütlichen Fernsehabend.
 

Freitag, 14. März

 Heute Nachmittag startet das verdiente Wochenende! Das werde ich überwiegend damit verbringen, zu streichen, Möbel zu kaufen und sie dann aufzufbauen. Ein Geburtstag sowie der obligatorische Sonntagstreff mit einigen Freundinnen stehen natürlich auch an. Davor heißt es aber noch mal Gas geben. Der Tag beginnt gleich mit einem Kundengespräch zum Thema Mietkautionskonto. Das habe ich noch nie gemacht - ich lerne viel bei dem Termin. Außerdem geht es um den Bausparvertrag und einige Fragen rund ums Konto. Für den Rest des Tages stehen noch eine Förderrente, eine Besprechung mit meinem Chef wegen der Teamsitzung am Montag sowie die Auswertung der aktuellen KZK- (Kundenzufriedenheitskompass-) Bearbeitung auf dem Programm. Langweilig wird mir also auch heute nicht werden...

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