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Roche Diagnostics aus Überzeugung

Erfahrungsbericht Einstieg bei Roche Diagnostics Penzberg [Quelle: sxc.hu, Autor: czappancs]

Erfahrungsbericht Einstieg bei Roche Diagnostics Penzberg [Quelle: sxc.hu, Autor: czappancs]

Henning Meier lernte das Healthcare-Unternehmen wirklich von jeder Seite kennen: als Praktikant und Event-Teilnehmer und schließlich im studienbegleitenden Programm - eine anspruchsvolle Aufgabe. Aber wer so von Roche überzeugt ist...

Seit acht Monaten bin ich ganz im Zeichen von Roche Diagnostics unterwegs. Während ich von Oktober bis März 2008 ein Praktikum am Standort Penzberg absolvierte, heißt meine jetzige Station Mannheim. Hier im Hauptsitz von Roche Diagnostics Deutschland werde ich für die nächsten eineinhalb Jahre an einem studienbegleitenden Programm teilnehmen. Aber zunächst zurück nach Oberbayern und zu meiner Zeit in Penzberg.
 

Vielfalt, die begeistert

 Sicherlich ist es nicht ungewöhnlich, dass ein angehender Bioingenieur irgendwann in seiner Uni-Laufbahn mal auf den Namen Roche trifft. Als ich ernsthafter nach Möglichkeiten zu suchen begann, mal ein bisschen Industrieluft zu schnuppern, wurde mir bald klar, dass dieser Biotech-Konzern einige Möglichkeiten für meine nähere und ferne Zukunft bereithält. Besonders die vielfältigen Forschungsfelder der verschiedenen Gruppen, Abteilungen und Divisionen - die damals natürlich noch ein verwirrendes Netzwerk für mich darstellten - weckte mein Interesse. Kurzum: Ich bewarb mich als Praktikant.
 

Laborbesichtigung in Penzberg

 Nach drei Wochen segelte die Einladung nach Penzberg in mein E-Mail-Postfach - und das ganz ohne Vitamin B oder sonstige Ernährungsergänzungen. Also auf nach Penzberg. Ich beschloss, am Vortag anzureisen. Meine Illusionen, dass Penzberg eine aufstrebende Kleinstadt mit industriellem Hintergrund sei, verpufften bereits bei meiner Ankunft. Penzberg ist im Großen und Ganzen "Roche und ein paar Häuser drum" - na ja, jetzt übertreibe ich ein wenig. Die Umgebung lässt dafür keine Wünsche offen. Ob Starnberger See oder die Zugspitze, alles ist schnell erreichbar - ganz zu schweigen von München.
 
 Nachdem ich am Folgetag den üblichen Bewerbungsablauf mit Vorstellungsgespräch, Laborbesichtigung und Besuch in der Personalabteilung hinter mich gebracht hatte, machte ich mich frohen Mutes auf den Heimweg. Nun hieß es abwarten. Als ich kurze Zeit später die endgültige Zusage bekam, war ich mir bereits sicher, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
 

Umzug aufs Land

 Jetzt ging es an die Wohnungssuche. Ich hatte das große Glück, einen Platz im Boardinghouse des Unternehmens zu ergattern. Das liegt etwa fünf Autominuten vom Werk entfernt, ist vollmöbliert und bietet mit Tiefgarage, gemütlichem Aufenthaltsraum und Sauna einige Vorzüge. Viel Zeit, sie auszukosten, blieb jedoch vorerst nicht: Schon am Tag nach meiner Ankunft begann die Arbeit im Werk. Bald wurde mir klar, dass die Gestaltung meines Projekts und damit die Verantwortung dafür in meinen Händen liegen würde. Natürlich hatte ich jederzeit die Möglichkeit, mich mit meinen Kollegen zu beraten und Rücksprache über meine Planung zu halten. Dieser enorme Spielraum für meine Ideen weckte endgültig meinen Enthusiasmus.
 

Wie die Zeit vergeht...

 Die nächsten Monate nutzte ich zusätzlich zu meiner wissenschaftlichen Arbeit für ausgeprägtes Networking. Dabei streckte ich die Fühler auch in Richtung USA aus, wo Roche mehrere Standorte betreibt. Am fruchtbarsten erwiesen sich jedoch die innerdeutschen Beziehungen. Um die Dichte meines Netzwerks zu erhöhen, besuchte ich zusätzlich mehrere Partnerveranstaltungen von e-fellows.net und Roche in Mannheim. Ich wollte auch nach meinem Praktikum mit dem Unternehmen in Kontakt bleiben - also begab mich wieder auf Jobsuche, diesmal auch über die internen Ausschreibungen.
 

Alles unter einem Hut

 Als mir das Angebot für das studienbegleitende Programm in die Hände fiel, weckte es erst einmal Misstrauen - weil es so genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten war. Ich wollte mein Studium fortführen und bald abschließen - da bot dieses Programm eine ideale Gelegenheit, das zu verwirklichen und gleichzeitig meine Arbeit bei Roche fortzusetzen.
 
 Dass nun ein Umzug nach Mannheim anstand, sah ich nicht als Nachteil, sondern als Chance: So kann ich einen weiteren Standort von Roche Diagnostics kennenlernen. Außerdem wohnte ich nun in der Nähe Heidelbergs, wo ich das Studium in meinem Fachgebiet nahezu nahtlos fortsetzen wollte.

Gegenseitiges Beschnuppern

 Bevor ich mich jedoch mit diesen organisatorischen Hürden befasste, standen erneut Vorstellungsgespräche an. Dafür besuchte mich der Abteilungsleiter, dem meine jetzige Gruppe untergeordnet ist, während einer Dienstreise in Penzberg. Eine ungewöhnliche Situation: Diesmal war nicht ich derjenige, der die Reise zu meinem Vorstellungsgespräch antrat. Dieses "Heimspiel" entschärfte die sonst oft angespannte Prüfungssituation; schnell führten wir ein intensives Gespräch in lockerer Atmosphäre.
 

Die Chemie stimmt...

 Da es sich diesmal um eine längere Anstellung handeln würde, wurde ich zu einem weiteren Kennenlernen nach Mannheim eingeladen. Dort traf ich nicht nur meine jetzige Chefin, sondern auch praktisch alle im Gebäude tätigen Mitarbeiter. Weil die Chemie zwischen meiner Chefin, den weiteren Gruppenleitern und mir auf Anhieb stimmte, stand einer Anstellung nichts mehr im Wege. Besonders freute mich, als Roche mir anbot, meine Diplomarbeit im Rahmen des anstehenden Projekts in Angriff zu nehmen.
 

...und auch die Uni macht mit

 Bis dahin war es aber noch ein weiter Weg - und es folgte die nächste Baustelle. In Kooperation mit meiner Heimatuniversität, der TU Dortmund, konnte ich die Dozenten der hiesigen Studiengänge davon überzeugen, mich als Gasthörer an ihren Vorlesungen teilnehmen zu lassen. So werde ich jeden Kurs mit einer Prüfung abschließen, die mir dann in Dortmund entsprechend angerechnet wird.
 

Der Baukasten ist voll

 Zuletzt war nur noch die Wohnungsfrage zu klären. Leider bietet Roche in Mannheim nicht den Luxus eines Boardinghouse. Genau in der Woche meiner Vorstellung nahm ich aber auch am BWL-Planspiel von Roche teil, das auf e-fellows.net ausgeschrieben worden war, sodass ich mehrere Tage vor Ort war und die Abende für Wohnungsbesichtigungen nutzen konnte. Ich wurde in kurzer Zeit fündig. Damit hatte ich alle Bausteine meines Einstiegs in Mannheim/Heidelberg beisammen.
 

Neuland in Mannheim

 Ein kurzer Erholungsurlaub in der Heimat, dann begann für mich Anfang April das Studium in Heidelberg. Das studienbegleitende Programm bei Roche lief Anfang Mai an. Obwohl ich natürlich gewisse Erfahrungswerte aus Penzberg mitbrachte, wurde mir schnell klar, dass ich erneut Neuland betrete und mich intensiv in das Projekt einarbeiten muss. Wie am bayerischen Standort fühle ich mich auch in Mannheim von Beginn an wohl und kann es kaum erwarten, wieder selbstständig Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
 

Junges Team mit alten Hasen

 Da ich mit meiner Chefin eine "Nachwuchsgruppe" im Projektteam bilde, sehe ich großes Entwicklungspotenzial für die Zukunft. Besonders die Dynamik und Frische unserer jungen Gruppe in Kombination mit der Erfahrung der älteren Gruppenleiter ist eine fruchtbare Basis für die Zusammenarbeit. Jetzt muss ich erst einmal herausfinden, wie ich mir den neuen Arbeitsrhythmus - Montag und Dienstag Roche/Mannheim und Mittwoch bis Freitag Uni/Heidelberg - am besten und produktivsten zu Nutzen mache. Die Arbeitsaufträge sind aber bezüglich der Dringlichkeit und des zeitlichen Rahmens auf mein Arbeitspensum abgestimmt.
 

Ein erstes Resümee

 Nach nunmehr eineinhalb Monaten in meiner neuen Heimat fühle ich mich "pudelwohl" und blicke optimistisch auf das, was noch kommt. Nicht zuletzt die vielen neuen Bekanntschaften machten die bisherige Zeit sehr spannend und das Eingewöhnen leicht. Ich kann jedem empfehlen, sich mit dem Unternehmen Roche und seinen Divisionen zu befassen. Vor allem die Vielfalt an Einstiegsmöglichkeiten ist großartig. Ich bin optimistisch, dass sich mein Weg und der von Roche auch nach Abschluss nicht trennen werden und ich euch schon bald von weiteren Stationen berichten kann.

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