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Dinner mit dem Chef

Tagebuch, Roche, BBQ, Trainee-Programm, Quelle: sxc.hu, Autor: patkisha

Tagebuch, Roche, BBQ, Trainee-Programm, Quelle: sxc.hu, Autor: patkisha

Montag, 8. März

 Ich starte heute Morgen mit dem Process Display. Das ist eine grafische Oberfläche für die Produktionsanlagen, auf der jegliche Produktionsparameter übersichtlich dargestellt sind. Da die Software noch sehr neu für mich ist, beginne ich mit einer einfachen Übersicht über den Produktionsprozess. Mittagessen gibt’s heute bei "Hardee’s", einer Fast-Food-Kette. Diese Ketten gibt es hier in Hülle und Fülle, allerdings muss ich sagen, dass man in den USA durchaus auch gut essen kann. Nachmittags arbeite ich weiter am Reporting Tool.
 

Dienstag, 9. März

 Nach dem Abteilungsmeeting versuche ich heute, erste Signale aus der Automation in das Process Display einzubinden, damit dort Temperatur, pH-Wert, Füllstand, Ventilstellung und so weiter korrekt angezeigt werden. Das gelingt mir vorerst nicht, da es viele hundert Signale zur Auswahl gibt, und sie Bezeichnungen haben, die mir kryptisch erscheinen. Der Kollege, der sich mit diesem Thema am besten auskennt, ist für einige Tage auf Dienstreise. Deshalb beschließe ich erst einmal am Reporting Tool weiterzuarbeiten.
 
 Ich erfahre heute, dass mein Kollege Nolan, der etwa in meinem Alter ist, sehr daran interessiert ist, für einige Zeit am Roche-Standort Mannheim zu arbeiten. Ich erzähle ihm von meinen dortigen Aufgaben, frage nach seinen Interessen und schließlich stellen wir fest, dass es durchaus passende Tätigkeiten für ihn geben könnte. Auch unser Chef hält das für eine gute Idee, weshalb ich ihm Ansprechpartner aus Mannheim nenne.
 

Mittwoch, 10. März

 Erste Auswertungen sind im Reporting Tool sichtbar. Ich stelle sie meinem Chef vor, der ganz begeistert ist, dass man auf Knopfdruck die Informationen aus dem Projektplan abrufen und somit aktualisieren kann. Ich schlage noch vor, den Soll-Projektfortschritt in MS Project berechnen zu lassen, damit man einen Abgleich mit dem tatsächlichen Fortschritt vornehmen kann. Genau diese Berechnung habe ich während meiner vorigen Tätigkeiten in Mannheim einmal verwendet, sodass ich sie ohne große Mühen implementieren kann. Wir beschließen, morgen über weitere Auswertungen zu sprechen, die in das Reporting Tool einfließen sollen. Ich notiere meine Ideen als Gesprächsgrundlage für den nächsten Tag, bevor ich mit einigen Kollegen den Feierabend in einer Bar genieße.
 

Donnerstag, 11. März

 Nach der Diskussion mit meinem Chef über weitere Ansichten im Reporting Tool beschließen wir, einige weitere Auswertungen zu implementieren und andere vorerst nicht, um den Aufwand überschaubar zu halten. Ich mache mich also an die Arbeit, bevor es nach Feierabend mit einem Kollegen und seiner Familie zu einem typisch "Southern BBQ" zum Abendessen geht.
 

Freitag, 12. März

 Heute steht erneut eine Schulung auf dem Terminplan für eine Software, mit der man "ganz einfach" unsere Produktionsanlagen konfigurieren kann und das gleichzeitig – praktisch ohne es zu merken – die Programmierung vornimmt. Anschließend lerne ich einen Praktikanten kennen, mit dem ich zusammen für einen neuen Produktionsprozess die Anlagen konfigurieren soll. Wir planen, uns nächste Woche zu treffen, um dieses Thema gemeinsam anzugehen.
 
 Da meine Freundin dieses Wochenende abreist, hat mein Chef uns heute Abend zu sich nach Hause zum Dinner eingeladen. Es übertrifft wirklich meine Erwartungen, wie freundlich meine Kollegen mich hier aufgenommen haben und wie sehr sie mich in private Aktivitäten einbinden. Langeweile kann also gar nicht erst entstehen.

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