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Strategiespiele mit Beckenbauer

Strategiespiele mit Beckenbauer, Quelle: sxc.hu, User: woodsy

Strategiespiele mit Beckenbauer, Quelle: sxc.hu, User: woodsy

Titel und Thema der Veranstaltung

 Workshop "Spiel gestalten" von McKinsey & Company in der AlpineUniversity in Kitzbühel
 

Zeit und Ort

 Kitzbühel, 3. bis 5. Oktober 2008
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 An der Veranstaltung nahmen 32 Studierende, Doktoranden, Young Professionals und mehrere McKinsey-Berater teil.
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

 Als Hobby-Fußballer und Bayern-Fan ist es natürlich keine Frage, dass man Franz Beckenbauer gerne persönlich kennen lernen möchte. Außerdem finde ich Strategieberatung faszinierend und sehe darin eine sehr interessante Berufsoption. Vor einer Bewerbung bei McKinsey wollte ich mir allerdings gerne ein eigenes Bild von dem Unternehmen machen. Die Kombination von Fußball und Beratung war daher genau das Richtige für mich.
 

Kaiser Franz und Fußball

 Nach der Ankunft in Kitzbühel und einer kurzen, lockeren Vorstellungsrunde begann mein Herz schneller zu schlagen: Der Kaiser kommt! Franz Beckenbauer, der als Fußballer in meinen Augen alles erreicht hat, trat sehr natürlich und überhaupt nicht abgehoben auf. In seiner eigenen – sehr direkten und sympathischen - Art beschrieb er gemeinsam mit Herbert A. Henzler, dem ehemaligen McKinsey-Chef in Deutschland, die Gründe für den Erfolg Deutschlands bei der Bewerbung um die WM 2006. Unter heftigem Schneeregen ging es danach zum Fußballspielen. Dabei wurde klar, was alle Teilnehmer zu diesem Event gebracht hat: Einsatz und Leidenschaft. In einer anschließenden Diskussion analysierten wir Parallelen und Unterschiede von Leistungssport und Unternehmensberatung.
 

Sponsoring der WM 2010?

 Der Samstag stand ganz im Zeichen der Fallstudie. Wir sollten für einen möglichen Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika Chancen und Risiken abschätzen. Wir besprachen die einzelnen Module der Fallstudie zunächst allgemein und bearbeiteten sie dann in Gruppen. Anschließend diskutierten wir die Lösungsvorschläge im Plenum. Am nächsten Morgen präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse und es gab ausgiebiges Feedback zur Arbeit der Teams.
 

McKinsey: Arbeit und Privatleben

 Ein wichtiger Teil der Veranstaltung war es für mich, die Berater persönlich kennenzulernen. Sei es beim Kamingespräch, in den Kaffeepausen oder bei einem Cocktail abends an der Bar: Ich hatte immer das Gefühl, dass meine Fragen ausgiebig und vor allem ehrlich beantwortet werden. Der gemeinsame Hüttenabend mit zünftiger Live-Musik bot dann noch die Gelegenheit, mit möglichen Kollegen zu feiern. So konnte ich mir selbst am Besten die Frage beantworten, ob ich mit ihnen lange Arbeitstage verbringen möchte.
 

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle

 Wer mit dem Gedanken spielt, Unternehmensberater zu werden, wird sich ohnehin für solche Veranstaltungen interessieren. Daher möchte ich Events dieser Art explizit Studenten empfehlen, die sich nur wenig unter dieser Arbeit vorstellen können. Man kann mögliche Vorurteile gegenüber McKinsey kritisch überprüfen und in kurzer Zeit einen umfassenden Einblick in die Welt der Beratung erhalten. Ich hatte an diesem Wochenende eine Menge Spaß und bin mit positiven Eindrücken nach Deutschland zurückgekehrt.

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