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Sterile Arbeit in guter Atmosphäre

Pharmaproduktion, Roche, Quelle: sxc.hu, User: nickobec

Pharmaproduktion, Roche, Quelle: sxc.hu, User: nickobec

Titel und Thema der Veranstaltung

 "Karrieremöglichkeiten in der Pharmaproduktion" - Face-to-Face mit Roche
 

Wo und wann das Event stattfand

 Mittwoch, 3. Dezember, von 11.30 bis 18.30 Uhr in Mannheim
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 Es nahmen 14 e-fellows an der Veranstaltung teil. Eingeführt haben uns Sonja Kühn aus dem Personalmarketing und Michael K. Lammel, Leiter der Parenteraliaproduktion. Von Roche waren außerdem dabei: Cornelia Stadler, ebenfalls aus dem Personalmarketing, Dr. Johannes Bäumer, Leiter der Qualitätskontrolle, Dr. Brigitte Borho, Leiterin der Qualitätssicherung und Dr. Markus Mattern, Leiter des Material-Managements.
 

Hinter den Kulissen der Pharmaproduktion

 Ich kannte Roche vor allem durch ehemalige Mitdoktoranden als sehr guten Arbeitgeber. Da es ein Unternehmen mit starkem pharmazeutischem Hintergrund ist, schien es mir als Apotheker sehr interessant, einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens zu werfen. Die spannende Pharmaproduktion ist neben der Pharmaforschung ein Gebiet, in dem ich mir meinen Job nach meiner Promotion vorstellen könnte. Was den größten Reiz für mich ausmachte, war die Möglichkeit, Vertreter von Roche Diagnostics persönlich kennenzulernen.
 

Familienfreundliches Gesundheitsunternehmen

 Es war kurz vor halb zwölf, als sich die Empfangshalle an Tor 1 langsam mit e-fellows.net-Stipendiaten füllte. Schnell kam man ins Gespräch, und manch einer kannte sich bereits von der Uni oder von früheren Veranstaltungen. Nachdem wir einen Besucherausweis bekommen hatten, ging es zum Konferenzraum. Dort erwartete uns Sonja Kühn aus dem Personalmarketing. Nach einer herzlichen Begrüßung gab sie uns zur Einführung einen anschaulichen Überblick über den Standort Mannheim und Roche als Unternehmen. Die starke Betonung auf die Belange der Familie, die Unterstützungsmöglichkeiten und flexiblen Arbeitszeitmodelle bestätigten das Bild, das ich bisher von Roche hatte.
 

Steril vermummt in den Reinraum

 Bei einem Mittagessen in der Kantine gab es anschließend eine weitere Möglichkeit, die anderen e-fellows besser kennenzulernen. Für mich war es spannend zu sehen, wer sich noch für die Pharmaproduktion interessiert. Wieder im Konferenzraum, stellte uns Michael Lammel, Leiter der Parenteraliaproduktion, seine Abteilung erst in der Theorie, dann in der Praxis vor. Er führte uns durch die Sterilproduktion. Dabei durften wir einen Gang durch die Hygieneschleuse wagen: die Haare unter Hauben, die Schuhe unter zwei Paar Überzügen, der Rest schließlich unter einem blauen Overall dicht verpackt. Das war nötig, um möglichst wenig Staub und Haare in die Reinräume der Produktion einzuschleppen. Später verriet uns Michael Lammel, dass bereits bei diesem Einschleusevorgang ein erster Eindruck über die Eignung von Kandidaten für die Pharmaproduktion entsteht. Ohne es zu wissen, hatten wir sozusagen gerade unseren ersten "Test" absolviert.
 

Moderne Anlagen

 Was wir nun zu sehen bekamen, war moderne Technik, vollautomatische Anlagen, die Vials (Gläser) in einer Produktionsanlage steril befüllten, transportierten, prüften und gefriertrockneten. Michael Lammel erklärte uns alles, von der Vorreinigung der Packmittel bis zur Messung der Füllmenge. Er beantwortete unsere Fragen und legte anschaulich dar, welche Anforderungen die Produktion an die Roche-Mitarbeiter stellt.
 

Auf Qualität wird geachtet

 Nachdem wir uns wieder aus dem reinen Bereich "ausgeschleust" hatten, versorgten uns weitere Referenten mit Informationen zur Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung und dem Werkstoff-Management. Manch ein Referent ergänzte seine Ausführungen mit unglaublichen Anekdoten aus der Unternehmenspraxis. Wer hätte gedacht, dass die Einstellung der Produktion eines Klebers in Finnland beinahe Auswirkungen auf die weltweite Versorgung eines Medikamentes gehabt hätte? Vermutlich hätte vorher ohnehin kaum einer der Teilnehmer gedacht, wie spannend und abwechslungsreich diese Arbeit ist, die doch auf dem Papier so trocken anmutet.
 

Steriles Arbeiten - angenehme Atmosphäre

 Nachhaltig hat mich die angenehme Atmosphäre beeindruckt, die uns entgegengebracht wurde. Zumal man das Gefühl hatte, der Standort Mannheim hätte mal eben seine erste Riege für uns abgestellt. Allein daran konnte man sehen, wie wichtig diese Veranstaltung auch von Unternehmensseite genommen wurde. Man merkte auch, dass ein großes Interesse der Referenten bestand, uns e-fellows kennenzulernen. Die Bereitwilligkeit, mit der auf unsere Fragen geantwortet wurde, war bemerkenswert.
 

Fazit

 Die Veranstaltung kann ich jedem empfehlen, der Pharmazie studiert und Interesse an Technologie hat. Aber auch Studierende anderer Fächer wie Biologie, Chemie, Medizin und Studenten der Ingenieurwissenschaften sollten sich diese interessante Veranstaltung nicht entgehen lassen. Insgesamt bin ich froh, bei Face-to-Face dabei gewesen zu sein. Ich habe Einblicke bekommen, die man nur durch den direkten Kontakt erhalten kann. Außerdem habe ich an diesem Tag eine Reihe interessanter Menschen kennengelernt, sowohl auf der Seite der Unternehmensvertreter, als auch unter den e-fellows.

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