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Inspirierendes Arbeitsumfeld

e-fellows Lucas absolvierte eine Praktikum bei Hengeler Mueller in Düsseldorf; Quelle: sxc.hu, User: woodsy.

e-fellows Lucas absolvierte eine Praktikum bei Hengeler Mueller in Düsseldorf; Quelle: sxc.hu, User: woodsy.

Wo und wann ich mein Praktikum gemacht habe
 Mein Praktikum habe ich im Sommer bei Hengeler Mueller in Düsseldorf absolviert.
 

Meine Tätigkeit
 Während des Praktikums war ich im Gesellschaftsrecht und M&A jeweils einem Partner (mein Ausbilder) und einem Associate (mein Tutor) zugeordnet.
 

Wie ich an das Praktikum gekommen bin und welche Vorkenntnisse ich mitbrachte
 Ein Freund hat mir empfohlen, mich zu bewerben. Zusätzlich habe ich die Erfahrungsberichte über Hengeler Mueller bei e-fellows.net gelesen. Trotz geringer Vorkenntnisse konnte ich mich dank der guten Betreuung schnell in das jeweilige Rechtsgebiet einarbeiten.
 

Spannung vor dem Start
 Da hielt ich ihn nun in den Händen. Einen Umschlag mit dem Absender "Hengeler Mueller", der mir die freudige Nachricht von meinem bevorstehenden Praktikum in Düsseldorf übermitteln sollte. Am Morgen meines ersten Tages schickte mir ein Freund eine SMS: "Guten Start, aber vergiss nicht, dein Gewissen an der Garderobe abzugeben." Da war es wieder, das Klischee vom skrupellosen Großkanzleianwalt, ein Vorurteil vieler meiner Kommilitonen. Sollte es sich bestätigen?
 

Erste Schritte im neuen Umfeld
 Ich blickte im schicken Düsseldorfer Empfangsfoyer von Hengeler Mueller in 21 junge Gesichter, die sich wohl ähnliche Fragen stellten. Aus ganz Deutschland waren die Studentinnen und Studenten angereist, um sich ein Bild von Deutschlands bedeutendster Wirtschaftskanzlei zu machen. Parallel dazu fingen die Sommerpraktikanten in Berlin, Frankfurt, München und Brüssel an. Was sollte uns in den kommenden sechs Wochen wohl erwarten? Würde ich den Anforderungen genügen? Oder hatte ich mir vielleicht zu viel zugetraut?
 

Anwälte und Partner: ein offenes Ohr für Fragen
 Die Anspannung löste sich schnell nach einer herzlichen Begrüßung durch einen Partner der Kanzlei. Auf einer Führung durch das Benrather Karree lernten wir die Büros kennen. Jeder von uns bekam einen Tutor und einen Ausbilder. Bei dem Ausbilder handelte es sich um Partner der Kanzlei, in die Tutorenrolle schlüpften Associates, also junge Anwälte. Beim ersten Austausch unter Praktikanten wurde schnell deutlich: Tutoren wie Ausbilder nahmen sich viel Zeit, um uns in den Kanzleialltag einzuführen. Wir wurden gut in die laufende Arbeit eingebunden, ohne überfordert zu werden. Bei Fragen fand sich schnell ein offenes Ohr. Irgendwie beschlich alle Studenten zum ersten Mal das Gefühl, dass sich bei Hengeler Mueller wirklich jemand für uns interessiert.
 

Motivation durch Integration
 Ohnehin bemühte sich Hengeler Mueller besonders in den ersten Tagen um eine gute Integration in das Kanzleileben. Durch Begrüßungsveranstaltungen, an denen neben Praktikanten auch Referendare, Anwälte und Partner teilnahmen, entstand schnell das Gefühl, selbst Teil eines großen Teams zu sein. Nach der ersten Woche war nicht mehr von Hengeler Mueller die Rede, sondern von "uns".
 

Einblick in exotische Rechtsgebiete
 Während ein Großteil der Praktikanten im Bereich Gesellschaftsrecht und Mergers & Acquisitions beschäftigt war, eröffnete sich für manch einen auch der Blick in ein aus studentischer Perspektive exotisches Rechtsgebiet wie Kartellrecht oder gewerblichen Rechtsschutz. Die Tatsache, dass alle Praktikanten auf einem Stockwerk untergebracht waren, förderte den regen Erfahrungsaustausch, so dass ein jeder von uns in viele Fachbereiche einen Einblick erlangen sollte. Zudem boten Partner der Kanzlei wöchentlich bei Kaffee und Croissants einen facettenreichen Einblick in ihren Tätigkeitsbereich und ließen uns nicht zuletzt an ihren Lebenserfahrungen teilhaben. Beim gesellschaftsrechtlichen Erfahrungsaustausch (kurz: GEA) tauschten sich Partner und Associates über gesellschaftsrechtliche Themen aus und es wurde zu neuesten Rechtsentwicklungen referiert. Solche Veranstaltungen bereicherten die ohnehin abwechslungsreiche Arbeit, bei der wir oft in hochaktuelle Vorgänge eingebunden waren. "Hengeler schreibt doch den Wirtschaftsteil von morgen", merkte ein Praktikant an, mit Blick auf die Tatsache, dass die Kanzlei zahlreiche DAX-Unternehmen berät.
 

Unterstützung für Partner und Associates
 Je nach Mandat durften wir einzelne Schriftsätze verfassen, konnten an Telefonkonferenzen oder Gerichtsterminen teilnehmen und durch Rechercheaufgaben den Associate bzw. Partner unterstützen, die sich viel Zeit nahmen, um uns die Rechtslage zu erklären und sich intensiv mit unseren Ausarbeitungen auseinandersetzten. Das Gefühl, an einer Sache mitzuarbeiten und dabei auch gehört zu werden, wirkte ungemein motivierend.
 

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
 Mehr als bloße Abwechslung vom Kanzleialltag bot das sagenhafte Rahmenprogramm. Das Organisationsteam um Katja Overhamm hatte dabei keine Kosten und Mühen gescheut. Wir mühten uns an der Kletterwand, bewunderten vom Schiff aus Düsseldorf bei Nacht, genossen Düsseldorfer Altbier auf der Tour durch die Altstadt und entspannten beim Open-Air-Kino am Rheinufer. Das Verhältnis zu anderen Praktikanten wurde dadurch gefestigt, aus Kollegen wurden schnell Freunde.
 

Eine Kanzlei mit Charakter
 Als mich mein Tutor auf dem Abschiedsessen um eine persönliche Bewertung des Praktikums bat, kam mir trotz langen Überlegens nichts Negatives über meine Zeit bei Hengeler Mueller in den Sinn. Sicher sieht der Alltag eines Anwalts nichts ganz so aus, wie wir es erfahren durften. Beispielsweise genossen wir das Privileg, auch mal um 18 Uhr den Stift niederlegen zu können, während die Partner und Associates teilweise noch deutlich länger arbeiteten. Aber auch dieser Aspekt ist zu relativieren: Solange die Tätigkeit spannend und herausfordernd ist, vergisst man schnell die Zeit.
 

Fazit: Tolles Gefühl der Zusammengehörigkeit
 Mir hat mein Praktikum in der Großkanzlei jedenfalls gezeigt: Die Klischees bestätigen sich keineswegs. Hengeler Mueller ist nicht umsonst eine der führenden Kanzleien in Deutschland, eine Kanzlei mit Charakter und inspirierendem Umfeld, die viel Wert auf ein Zusammengehörigkeitsgefühl (corporate identity) und Teamgeist legt. Wenn ich heute die Zeitung aufschlage, erwische ich mich jedenfalls manchmal noch bei dem Gedanken: "Das haben doch sicher wir zu verantworten."

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