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Happy Hour mit Roche Diagnostics in Penzberg

Prof. Klaus Strein, Roche Diagnostics

Prof. Klaus Strein, Roche Diagnostics

Titel und Thema
 "Ein Biotechnologiewerk mit 4.000 Mitarbeitenden südlich von München: Was wird da geforscht?"
 

Wo fand die Veranstaltung statt
 Dreistündige Veranstaltung am 12. Dezember 2006 im Literaturhaus München.
 

Wer war dabei?
 33 Stipendiaten von e-fellows.net, Prof. Klaus Strein, Leiter der Pharmaforschung bei Roche Diagnostics in Penzberg, und Erika Dillmann aus dem Personalmarketing von Roche Diagnostics.
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
 Während meiner Masterarbeit und des Promotionsstudiums habe ich viel Erfahrung im Molecular Modeling sammeln können, vor allem am Computer-Chemie-Centrum in Erlangen. Dieses Feld der Chemie hat eine sehr wichtige Bedeutung in der Wirkstoffforschung der Pharmaindustrie, weshalb ich mich für die Pharmaindustrie und damit auch für Roche interessiere.
 Der Rest war reine Neugier. Für mich als Doktorand ist es natürlich interessant, wie die Forschung außerhalb der Universität aussieht. Insbesondere, wenn man es von einem "Ex-Uni-Professor" wie Herrn Strein vorgestellt bekommt. Ausschlaggebend für meine Teilnahme war somit der Einblick ins Unternehmen Roche sowie der Vergleich der Forschungsschwerpunkte zwischen Universität und Unternehmen.
 

Wie die Veranstaltung abgelaufen ist
 Nachdem sich alle Teilnehmer im Literaturhaus zusammengefunden hatten, jeder das richtige Namensschild gefunden hatte und der eine oder andere das Buffet vorzeitig eröffnet hatte, durften alle erst einmal Platz nehmen und sich vorstellen. Interessanterweise stellte sich heraus, dass die Teilnehmer aus vielen unterschiedlichen Bildungsbereichen stammten. Mediziner saßen friedlich neben Maschinenbauern und Erstsemester neben Doktoranden.
 

Wirkstoffforschung in Penzberg
 Nach der ersten Vorstellungsrunde ging es weiter mit Roche Diagnostics. Ausführlich und trotzdem nicht langwierig präsentierte Prof. Strein zunächst das Unternehmen Roche, danach den Standort Penzberg und schließlich die Forschungsschwerpunkte. Beim Letzten ging er detailliert auf ausgewählte Beispiele aus der aktuellen Wirkstoffforschung ein, was seinen Vortrag für Mediziner, Chemiker und Pharmazeuten besonders interessant machte. Nach rund einer Stunde rundete Prof. Strein seinen Vortrag mit einem politisch korrekten Statement zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch Roche ab. Insgesamt war es eine kompakte und stringente Präsentation die bei allen Zuhörern auf viel Resonanz stieß, was sich in dem danach folgenden Fragen-Bombardement äußerte.
 

Gewecktes Interesse
 In der folgenden Stunde wurde Prof. Strein mit Fragen unterschiedlichster Art konfrontiert, die er eigentlich alle sehr souverän beantwortete, egal ob es um wirtschaftliche, rechtliche oder wissenschaftliche Themen handelte - ein Profi eben. Zum Schluss hin beantwortete Frau Dillmann aus dem Personalmarketing noch Fragen zu Bewerbungen und Job-Möglichkeiten bei Roche. Wenn auch der Bildungshintergrund der Teilnehmer sehr unterschiedlich gewesen ist, so kann man trotzdem sagen, dass für alle Interessenten ein kleiner Happen dabei war, zumindest am Buffet danach.
 

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
 Die Veranstaltung kann ich jedem empfehlen, der einen Eindruck in die Wirkstoffforschung eines Pharmaunternehmens gewinnen möchte oder wissen will, wie viele Faktoren bei der Entwicklung eines Medikaments eine Rolle spielen und warum es so lange dauert, bis es zugelassen wird. Ein Einblick in die ökonomische Seite der Pharmaforschung und vor allem in die global vernetzte Unternehmensstruktur weckt bestimmt auch das Interesse eines jeden mit einem wirtschaftlichen Hintergrund. Die ausführliche Fragestunde und die Offenheit von Prof. Strein und Frau Dillmann bezüglich Fragen aller Art hoben jedoch alle fachlichen Eingrenzungen für die Teilnehmer sehr leicht auf, so dass jeder auf seine Kosten kommen konnte.
 

Persönliches Fazit
 Ich persönlich fand die Happy Hour mit Prof. Strein nicht nur äußerst informativ und vielschichtig, was die besprochenen Themenbereiche anging, sondern einfach auch angenehm locker in ihrer Atmosphäre. Weder die Teilnehmer noch die Referenten ließen sich irgendeine Art von Anspannung anmerken, so dass auch über den Vortrag hinaus viele interessante Gespräche zustande gekommen sind. So habe ich beispielsweise erfahren, dass die Geschichte von Mäusen und Menschen bei Roche erfolgreich fortgeführt wird, wenn auch unter strengeren Auflagen als bei Steinbeck.

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