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Wo Fantails auf Miros sitzen

Victoria University in Wellington, Neuseeland

Victoria University in Wellington, Neuseeland

Neuseeland ist ein sehr schönes Land. Ich habe an der Victoria University (http://www.victoria.ac.nz) in der Hauptstadt Wellington studiert. Dort nahm ich an einer Art Aufbaustudiengang im Bereich Naturschutz teil. Das Programm lief über zwei Semester und beinhaltete unter anderem ein Forschungsprojekt.

 Die Universität war im Vergleich zu deutschen Universitäten wesentlich besser ausgestattet Da machen sich die Studiengebühren wohl bemerkbar. Außerdem gab es viel mehr Angebote aller Art: Von Gratis-Fitnesskursen bis hin zum privaten Notizenschreiber, wenn man sich den Arm gebrochen hat. Andererseits fehlten aber auch einige Elemente, die für mich immer ganz selbstverständlich zum Uni-Alltag gehörten. Ich war regelrecht schockiert, als ich feststellte, dass es keine Mensa gab!
 

Allein unter "Kiwis"
Mein Studium verlief im großen und ganzen durchaus erfolgreich. Ich habe das Graduate Diploma of Science in Conservation Biology abgeschlossen und damit meinen ersten richtigen Hochschulabschluss in der Tasche. Außerdem habe ich mein Fachgebiet aus einer anderen Perspektive kennen gelernt und quasi nebenbei meine englischen Sprachkenntnisse verbessert.
Was die Lebensverhältnisse in Wellington anging, so hatte meine Wohnung im Studentenwohnheim definitiv schon bessere Tage gesehen. Dafür lag sie aber sehr zentral, was ein großer Vorteil war – das Konzept Semesterticket ist in Neuseeland unbekannt! Meine vier Mitbewohner waren allesamt "Kiwis", so dass ich einen direkten Einblick in das neuseeländische Alltagsleben bekam.
 

Nikaus, Pohutukawas und Miros
 Nach vollendetem Examen packte ich meine Sachen, verabschiedete mich von Wellington und brach auf in Richtung Südinsel. Da ich den Beginn des Wintersemesters in Deutschland ohnehin versäumt hatte, hatte ich beschlossen, mir nun das Land genauer anzugucken. Während des Studiums hatte sich dazu leider kaum Gelegenheit geboten. Im Nachhinein habe ich jedoch den Eindruck, dass das gar nicht so schlecht war. Da ich mich nun mehrere Monate mit Neuseeland und seiner Natur befasst hatte, sah ich die Dinge mit anderen Augen als die meisten Touristen. Das merkte ich zum Beispiel auf meinen zahlreichen Wandertouren: Wo andere nur Vögel sahen, sah ich Tuis, Bellbirds und Fantails, wo andere nur Bäume sahen, sah ich Nikaus, Pohutukawas und Miros.
 

Neuseeland auf der Spur
Die meisten Regionen kannte ich bereits aus dem Studium oder den Nachrichten und war gespannt darauf, sie nun tatsächlich kennen zu lernen. Unterwegs las ich Romane neuseeländischer Autoren und hatte das Gefühl, langsam dem "Neuseeländersein" auf die Spur zu kommen. Ich besuchte meinen ehemaligen Mitbewohner auf einer Milchfarm, testete beim Fallschirmspringen meine Grenzen und schwamm im Morgengrauen mit Delphinen. Neuseeland von seiner besten Seite!
 

Weise Ratschläge
 Ich könnte noch seitenweise begeistert über Neuseeland berichten, doch das ist als Eindruck wohl erstmal genug. Wer noch mehr wissen möchte, kann mir aber gerne eine Mail schicken: sandrab1102@yahoo.de. Ansonsten hier meine "weisen Ratschläge" für alle Neuseelandreisenden in Kurzform: Studiert nicht nur, sondern guckt euch unbedingt auch ausgiebig das Land an. Bringt eine ordentliche Portion Geduld mit und betrachtet alles mit Humor. Und auf keinen Fall vergessen, TimTams mit heißem Kakao zu probieren!

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