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Durch den Pulverschnee

"Spuren hinterlassen" mit McKinsey

Wo und wann das Event stattfand und wie lange es dauerte
 "Spuren hinterlassen 2008" fand von 9. bis 12. März in Kitzbühel an der AlpineUniversity von McKinsey statt.
 

Teilnehmer
 28 Studenten und Doktoranden aller Fachrichtungen
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
 Nachdem ich schon einiges über McKinsey gehört hatte, wollte ich das Unternehmen näher kennenlernen und mich mit den Beratern persönlich über ihren Job unterhalten. Mich interessierte, wie ein Unternehmensberater genau arbeitet. Deshalb war ich besonders gespannt auf die Fallstudie.
 

Erst das Vergnügen ...
 Der erste Tag war sehr locker. Bei einem Kennenlernspiel stellten sich alle Berater und Teilnehmer vor, abends feierten wir dann in einer zünftigen Tiroler Hütte bei Live-Musik. Am nächsten Tag ging es mit dem ehemaligen Skiprofi und Olympiasieger Markus Wasmeier einen ganzen Tag lang auf die Piste.
 

... dann die Arbeit
 Auch in der Fallstudie beschäftigten wir uns mit dem Skisport. Nachdem Markus Wasmeier uns die aktuellen Probleme des Deutschen Skiverbands erläutert hatte, überlegten wir in bunt zusammen gewürfelten Teams, wie der Verein wieder sportlich erfolgreich werden könnte. Überraschend fand ich, dass es fast egal war, aus welcher Fachrichtung man ursprünglich kam – in meiner Gruppe war zum Beispiel auch ein Mediziner.
 

Teamarbeit bei der Fallstudie
 Es hat Spaß gemacht, mit so motivierten Menschen in einem Team zu arbeiten. Jeder konnte etwas beitragen: So fanden wir in meinem Team heraus, dass der Deutsche Skiverband vor allem bei der Nachwuchsförderung ansetzen sollte. Während unserer Arbeit unterstützten uns die Berater und verrieten uns verschiedene Analysemethoden. Auch als wir unsere Ergebnisse präsentierten, bekamen wir noch einmal ein sehr konstruktives Feedback. Ich fand es motivierend, dass die Ergebnisse unserer Teamarbeit an den Marketing-Vorstand des DSV geschickt wurden. Vielleicht wird eines Tages unser Konzept sogar umgesetzt. Auf jeden Fall hatte ich das Gefühl, dass man sich sehr für unsere Ergebnisse interessierte.
 

Persönliche Einblicke
 Robert Stark, ein Principal aus dem Kölner Büro, erzählte beim Abendessen und Kamingespräch sehr persönlich von seiner Arbeit bei McKinsey und seiner Karriere. Wir konnten auch mit vielen jungen Beratern sprechen. Sie erzählten euphorisch von ihrem Job. Ich hatte das Gefühl, dass sie Spaß an ihrer Arbeit haben und viel bewegen können.
 

McKinsey familienfreundlich
 Bettina Orlopp, Principal im Münchner Office, informierte uns über die "Women & Family"-Initiative von McKinsey. Die flexiblen Teilzeitmodelle fand ich interessant, denn ich frage mich oft, wie ich Familie und Karriere später einmal vereinen kann. Außerdem konnten wir uns mit Herbert A. Henzler unterhalten, dem früheren McKinsey Deutschland-Chef. Er wirkte sehr locker und fuhr ebenfalls mit uns Ski.
 

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
 Ich kann so eine Veranstaltung jedem empfehlen, der sich noch nicht auf einen konkreten Beruf festgelegt hat. Dabei ist es egal, ob er Betriebswirtschaft, Jura, Medizin, eine Naturwissenschaft oder auch eine Geisteswissenschaft studiert hat. Eine Beratertätigkeit bei McKinsey ist sicherlich eine interessante Herausforderung.
 

Mein persönliches Fazit
 Mir haben die vier Tage in Kitzbühel sehr gut gefallen. Es war ein interessanter Blick über den Tellerrand. Mir ist klar, dass es eine Recruiting-Veranstaltung war und natürlich um uns geworben wurde. Aber ich war überrascht, dass uns die Berater auch ermutigten, kritische Fragen zu stellen und uns meistens eine zufriedenstellende Antwort gaben. Diese lockere und ehrliche Atmosphäre fand ich gut.

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