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Bewerbung nicht ausgeschlossen

Dass mit Frauen tatsächlich zu rechnen ist, bewiesen die 26 Teilnehmerinnen aus Deutschland und der Schweiz beim dreitägigen McKinsey-Event in Stockholm im Juli. In einer Fallstudie aus der technischen Informatik zeigten sie sowohl ihre analytischen als auch kreativen Fähigkeiten. Bei strahlendem Sonnenschein erwartete die Teilnehmerinnen im hohen Norden außerdem ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.
 
 
 Das erzählt Stefanie über ihre Erlebnisse bei der Veranstaltung:
 

Eine gelungene Kombination
 Ich habe einen Beitrag über das McKinsey-Event "Mit Frauen rechnen" im e-fellows-Newsletter gelesen und wusste sofort: Da muss ich hin. Die Kombination klang sehr vielversprechend - McKinsey, BTO, Beratung, das Thema und natürlich auch die Stadt Stockholm. Also habe ich meine Bewerbung geschrieben und war froh, als ich von der Top-Management-Beratung die Zusage bekam. Und auch ein bisschen überrascht. Ich hätte nicht unbedingt gedacht, dass ich als Ingenieurin interessant für McKinsey bin.
 

Neugier auf das Unbekannte
 Vor dem Event hatte ich keinen blassen Schimmer von der Arbeit einer Unternehmensberatung. Was ich mit nach Stockholm gebracht habe, war jedoch eine große Portion Neugier. Wie arbeiten eigentlich Berater? Wie ist so eine Unternehmensberatung organisiert? Haben Consultants überhaupt Zeit für ihre Hobbys? Geschweige denn für eine Familie? Schließlich haben sie doch extrem lange Arbeitszeiten und müssen viel reisen. Alles Fragen, mit denen ich die McKinsey-Beraterinnen drei Tage gelöchert habe.
 

Nur BWL'er? Fehlanzeige!
 Von Beratern hatte ich kein wirkliches Stereotyp im Kopf. Aber McKinsey war für mich vor der Veranstaltung eine Firma, in der vorrangig BWL'er arbeiten. Dieses Bild hat sich grundlegend gewandelt. Ich habe mich mit Consultants aus den unterschiedlichsten Fachbereichen unterhalten. Außerdem habe ich McKinsey als sehr modernes und flexibles Unternehmen kennen gelernt. Es gibt dort zahlreiche Angebote, um Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. Dass viele Beraterinnen Kinder haben, hat mich auch positiv überrascht.
 

Bewerbung bei McKinsey? Nicht mehr ausgeschlossen
 Vor dem Wochenende war Unternehmensberatung keine Berufsoption für mich. Jetzt kann ich nicht mehr ausschließen, dass mein Weg mich in diese Richtung führen wird. Im Moment möchte ich gerne als Ingenieurin im Automobilbereich arbeiten, was ja durchaus auch als Beraterin möglich ist.
 

Ein buntes Programm – und meine erste Fallstudie
 In Stockholm habe ich zum ersten Mal eine Fallstudie bearbeitet. In Teams haben wir eine Produktionsplattform für Navigationssoftware entwickelt. Eine wirklich spannende und lehrreiche Erfahrung! McKinsey hatte natürlich auch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm für uns vorbereitet. Stadtbesichtigung, Bootsfahrt zur königlichen Residenz Schloss Drottningholm, Führung durch das Stadshus – bei blauem Himmel und Sonnenschein konnten wir die schöne Stadt Stockholm genießen. Nach dem ausgiebigen Abendessen ging es auf einen Abstecher in den "Cafe Opera" Club. Zahlreiche Informationen über McKinsey, das BTO, die Vereinbarkeit von Familie und Beratung sowie allgemeine Tipps zur Karriereplanung rundeten das tolle Wochenende ab.
 

Mein persönliches Fazit
 Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen. Die Mischung aus Kultur, Freizeit, Information und Fortbildung war klasse. Ich habe mich nie gelangweilt, mich aber auch nie gestresst gefühlt. Außerdem habe ich viele interessante Gespräche geführt – sowohl mit den anderen Teilnehmerinnen als auch mit den Consultants. Von letzteren war ich positiv überrascht: Sie waren sehr offen und über das ganze Event hinweg total locker. Genauso, wie man sich Kolleginnen und Kollegen wünscht.

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