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Gut managen ist nicht genug

Roche, Workshop Ladership (Quelle: e-fellows.net)

Roche, Workshop Ladership (Quelle: e-fellows.net)

Titel und Thema der Veranstaltung

 Seminar "Leadership bei Roche" mit Ausrichtung auf Marketing & Sales
 

Zeit und Ort der Veranstaltung

 21. bis 23. Oktober 2009 bei Roche Diagnostics in Mannheim
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 An dem Workshop nahmen 14 e-fellows aus den Natur-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften teil. Geleitet wurde er von Cornelia Stadler aus dem Personalmarketing. Als weitere Vertreterinnen dieser Einheit begleiteten Carolin Bauder und Beate Brandl die Veranstaltung. Als Beobachter und Spezialisten in Marketing & Sales und Führung wirkten zahlreiche Unternehmensvertreter mit: Simone Rings (Leiterin Training & Competencies), Hans-Jürgen Jeck (Bereichsleiter Marketing & Sales), Thilo Killmaier (Leiter Systemsupport Hospital Point of Care) und Dr. Karl-Eugen Stötzer (Leiter Systemsupport Molecular Diagostics) standen für Fragen und für Feedback zur Verfügung. Moderiert wurde das Seminar von der Firma "atrain", die durch die Mitarbeiterinnen Sabine Wehner und Almuth Lange vertreten war.
 

Führungs-Infos aus erster Hand

 An dem Workshop hat mich besonders interessiert, aus erster Hand - nämlich von erfahrenen Führungskräften von Roche - zu erfahren, wie Führung in diesem Gesundheitsunternehmen verstanden wird. Zudem sah ich den Workshop als eine tolle Gelegenheit, einmal ein ehrliches Feedback über mich selbst von Führungskräften zu bekommen. Außerdem wollte ich mich über Einstiegsmöglichkeiten bei Roche, insbesondere über das Management-Startup-Programm (MSU) und über die Abteilung Marketing & Sales informieren.
 

Staunende Wiwis

 Am ersten Workshoptag reisten alle Teilnehmer direkt zum Tor 1 des Werks Mannheim an und kamen hier schon mal ins Gespräch, bevor uns Carolin Bauder abholte und zu den Seminarräumen begleitete. Dort warteten bereits Cornelia Stadler, Beate Brandl und Michael Kulling (Projektmanager CONSULAB (r) Beratungslösung) auf uns. Nach der Begrüßung und einer Vorstellungsrunde informierte uns Michael Kulling allgemein über das Unternehmen Roche. Als wir bei der Unternehmenspräsentation erfuhren, dass Roche mit seinem Börsenwert über den Unternehmen SAP und Daimler einzuordnen ist, brachte dies manche Wirtschaftswissenschaftler zum Staunen, die davor noch wenig von Roche gehört hatten.
 

Ausflüge in schwindelerregende Höhen

 Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchten wir das Logistikzentrum auf dem Werksgelände. Besonders interessant war dabei für mich die Besichtigung des Hochregallagers - dafür musste man, wie der Name schon andeutet schwindelfrei sein. Im Anschluss informierte uns Cornelia Stadler über Einstiegsmöglichkeiten bei Roche Diagnostics. Hier gab es genügend Zeit für unsere Fragen, welche die Vertreterinnen aus dem Personalmarketing beantworteten.
 

Tipps von Trainees

 Mittlerweile hatte sich unserer Runde um Lena Offermann und Jan Schreiber, ehemalige Trainees in Marketing & Sales erweitert. Beide erzählten uns über ihre Erfahrungen mit dem MSU-Programm und berichteten zudem, wie sich nun ihre berufliche Laufbahn bei Roche nach dem Programm entwickelt hat. Spätestens hier zeichnete sich ab, dass sich viele Teilnehmer für einen Einstieg in das MSU-Programm interessieren.
 

Gut managen heißt nicht immer gut führen

 Am späten Nachmittag beantwortete Hans-Jürgen Jeck unsere "Fragen an das Management", ein spezieller Programmpunkt, welcher uns die Gelegenheit gab, einer Führungskraft gezielte Fragen zu stellen. Dabei erfuhren wir, dass ein guter Manager nicht unbedingt eine gute Führungskraft sein muss. Die Aufgabe eines guten Managers ist es, ein Unternehmen zu organisieren - egal, ob auf Kosten der Mitarbeiter oder nicht. Eine Führungskraft hat darüber hinaus auch immer das Wohl ihrer Mitarbeiter im Blick.
 

Führung bei Roche - was heißt das eigentlich?

 Am zweiten Workshoptag begann das Leadership-Seminar. Hierzu übernahm Sabine Wehner von atrain die Moderation. In Kleingruppen erarbeiteten wir uns zunächst eine gemeinsame Vorstellung von Führung, die wir im Anschluss den Unternehmensvertretern präsentierten. Anschließend wurde unsere Präsentation durch das Führungs-Verständnis von Roche ergänzt. Dabei zeigte sich, dass die Führungskräfte dort in erster Linie Rahmenbedingungen schaffen, damit sich ihre Mitarbeiter gerne von sich aus engagieren. Begeisterung für die eigenen Aufgaben vorzuleben gehört dabei genauso zu einer Führungskraft wie Respekt und Einfühlungsvermögen gegenüber den Angestellten.
 

Logistik-Übungen in Rumänien

 Am Nachmittag ging es um die erste Fallstudie: In zwei Gruppen diskutierten wir ein Logistik-Problem: Soll ein Lager von Roche in Rumänien erhalten bleiben oder soll Rumänien besser direkt aus Mannheim beliefert werden? Danach präsentierte jede Gruppe den erarbeiteten Lösungsvorschlag dem "Lenkungsausschuss" aus Vertretern von Roche und atrain. Sehr gewinnbringend empfand ich die sich anschließende Feedbackrunde, bei der jeder Teilnehmer Rückmeldung über sein Verhalten und seine individuelle Leistung während der Gruppendiskussion bekam - aus meiner Sicht der Höhepunkt des zweiten Tages. Anschließend ging es gemeinsam mit Unternehmensvertretern in das Drehrestaurant auf dem Mannheimer Fernsehturm zum Abendessen, wo der zweite Workshoptag in netter Atmosphäre mit einem tollen Ausblick ausklang.
 

Gute Vorsätze umsetzen

 Der dritte Workshoptag startete noch einmal mit einer Fallstudie zur Logistik in Rumänien. Wir alle waren gespannt, in wie weit es uns gelingen würde, die "guten Vorsätze" vom letzten Tag umzusetzen. Unsere Aufgabe war es, einen Plan für die Belieferung des ausländischen Werks aus Mannheim zu erstellen - und die Ergebnisse waren schon weitaus besser als bei der ersten Übung.
 

Heikle Themen im Mitarbeitergespräch

 Der Nachmittag stand ganz im Zeichen "Leading People": Im Rollenspiel schlüpften einige Teilnehmer in die Rolle von Führungskräften und mussten kritische Themen mit einem Mitarbeiter besprechen. Einmal sollten wir den rumänischen Logistikleiter für die Umstellung auf die Direktbelieferung aus Mannheim gewinnen. Dieser - im Gespräch von einem Roche-Mitarbeiter gespielt sorgte sich natürlich um Arbeitsplätze. Dabei lernten wir, wie eine positive Gesprächsführung gelingen kann und wie wichtig es ist, angemessen auf den Mitarbeiter einzugehen. Das war auch in der zweiten Übung wichtig, als wir eine langjährige Mitarbeiterin darauf hinweisen sollten, dass ihre Leistungsbereitschaft nachlässt und sie ihre Aufgaben nicht mehr richtig erledigt.
 

Herzlicher Abschied

 Danach war auch schon das Ende des Workshops nahe: In einem abschließenden Gespräch zeigte sich, dass die Erwartungen der Teilnehmer erfüllt worden waren und dass jeder einzelne in der kurzen Zeit viel über Führung gelernt hatte. Der Abschied von den Unternehmensvertretern war sehr herzlich, denn allen Beteiligten hat der Workshop viel Spaß gemacht.
 

Wem ich die Veranstaltung empfehle

 Das Leadership-Seminar empfehle ich jedem, der sich für Roche interessiert und herausfinden möchte, in wieweit er Freude an Führung hat und für Führungsaufgaben geeignet ist. Im unserem Fall veranstaltete Marketing & Sales diesen Workshop, so dass die Veranstaltung insbesondere für Naturwissenschaftler mit betriebswirtschaftlichem Interesse interessant war, sowie für Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsingenieure,, die sich im Health Care-Bereich sehen.
 

Mein persönliches Fazit

 Der Workshop war sehr gut organisiert und das Seminar war auch inhaltlich durch atrain äußerst professionell gestaltet. Da viele Unternehmensvertreter den Workshop begleitet haben, ergab sich immer wieder Raum, um mehr über Roche und das Marketing & Sales dort zu erfahren. Die offene und angenehme Atmosphäre sowie die interessante fachliche Mischung der Teilnehmer aus Natur- und Wirtschaftswissenschaftlern werden mir in guter Erinnerung bleiben.
 

Tägliche Herausforderung: Führen

 Durch das Seminar habe ich mich stark mit dem Thema "Führung" beschäftigt und mir ist die täglich Herausforderung, eine gute Führungskraft zu sein, bewusst geworden. Der Workshop hat aber auch jedem Teilnehmer gezeigt, ob er sich in der Zukunft dieser Herausforderung stellen möchte oder nicht.

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