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Vom Labor ins Marketing

Laborversuche

Laborversuche

Was ist Produkt Management? Wie sieht Marketing in einem Diagnostik-Unternehmen aus? Was macht ein Key Account Manager? Um Antwort auf diese und viele andere Fragen zu erhalten, lud mich mein Mentor Dr. Matthias Pohlmeier zu einem Interviewtag bei Roche Diagnostics ein.

Vom Labor ins Marketing

Eine erste Überraschung war, dass im Marketing nicht nur Wirtschaftswissenschaftler arbeiten, sondern ein Großteil der Mitarbeiter einen naturwissenschaftlichen Abschluss besitzt. Im Gespräch mit Frau Chevalier aus dem globalen Marketing der Geschäftseinheit Applied Science erfuhr ich, dass die Zusammenarbeit von Mitarbeitern beider Fachrichtungen und das gegenseitige Lernen voneinander für den Erfolg von Roche einen zentralen Faktor darstellen.

Von der Idee zum Produkt – oft ein weiter Weg

Von Andrea Horsch und Claus-Peter Richter aus dem globalen Marketing der Geschäftseinheit Centralized Diagnostics lernte ich, dass gute Forschungsergebnisse noch lange kein Produkt bedeuten. Denn bevor für eine Produktentwicklung grünes Licht gegeben wird, gilt es zunächst, einige wichtige Fragen zu beantworten. Bringt das neue Produkt dem Patienten einen medizinischen Vorteil? Wird es von den Krankenkassen akzeptiert? Ist eine Markteinführung für das Unternehmen ökonomisch sinnvoll? Zudem sind Unterschiede innerhalb der Gesundheitssysteme verschiedener Länder zu berücksichtigen, die den Erfolg eines Produktes beeinflussen können.

Für Erfolg im Vertrieb sind gute Diplomaten nötig

Anschließend sprach ich mit Bernd Stöbel aus dem lokalen Marketing der Geschäftseinheit Near Patient Testing, die sich auf klinische Diagnoseverfahren wie Blutgasmessung oder Glukosebestimmung konzentriert. Wie die einzelnen Produkte sind auch die Anforderungen der Kunden sehr verschieden. So macht es etwa einen großen Unterschied, ob ein Blutzucker-Testgerät in der Apotheke vertrieben oder eine meterlange Analyseanlage für Blutuntersuchungen in einer Klinik eingesetzt werden soll. Je höher die Komplexität eines Produktes, desto intensiver wird der Kunde von Roche betreut. Der Key Account Manager ist dabei der Ansprechpartner für Großkunden im Unternehmen.
Um Diagnostik-Produkte erfolgreich vermarkten zu können, braucht man viele Fähigkeiten: Kundenorientierung und stetige Diskussionsbereitschaft sind ebenso Erfolgsfaktoren wie ein gewisses diplomatisches Geschick und analytisch-konzeptionelles Denkvermögen.

Der Weg ins Unternehmen

Im Gespräch mit Personalreferentin Aischa Raum stand der Einstieg bei Roche Diagnostics im Mittelpunkt. Neben dem Direkteinstieg ist für Berufseinsteiger das Management Start Up (MSU) Programm besonders interessant. In diesem Programm lernen die Trainees durch "Job-Rotation" mehrere Bereiche kennen und werden zugleich in Seminaren auf künftige Führungsaufgaben vorbereitet. Ein hohes Maß an Abwechslung sowie die Betreuung durch einen Mentor während des gesamten Programms zeichnen das MSU aus.

Fazit: Man sollte wissen, was man will

Nur ein Mitarbeiter mit Spaß an der Arbeit ist auf lange Sicht erfolgreich in seinem Beruf und kann damit zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Aus diesem Grunde sollte sich jeder, der sich bewerben möchte, über seine beruflichen Interessen im Klaren sein. Daher empfehle ich allen, sich vor der Bewerbungsphase optimal über verschiedene Berufsbilder zu informieren und alle sich bietenden Informationsmöglichkeiten zu nutzen. Der Interviewtag bei Roche hat mir persönlich bei meiner beruflichen Orientierung konkret geholfen und mir als Naturwissenschaftler eine klare Vorstellung vom Arbeitsfeld Marketing vermittelt.

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