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Piña-Colada-Gelatine-Spaghetti

Barkeeper, Workshop, KPMG, Erfahrungsbericht, Carolin, Gläser, Bundestreffen (Quelle: e-fellows.net)

Barkeeper, Workshop, KPMG, Erfahrungsbericht, Carolin, Gläser, Bundestreffen (Quelle: e-fellows.net)

Titel und Thema der Veranstaltung

 Cocktail-Workshop mit KPMG beim City Group Bundestreffen 2009
 

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

 Freitag, 5. Juni in Heidelberg
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 zirka 50 e-fellows sowie Anne Janner, Silke Niehuesbernd, Caroline Wappler und Vanessa Thieme (alle von KPMG)
 

Shaken und Performen mit KPMG

 Als Teil des Bundestreffens 2009 in Heidelberg stand am Freitagabend ein Event mit KPMG auf dem Programm. Doch wer glaubt, dies sei ein simpler Informationsabend über die Wirtschaftsprüfung gewesen, hat weit gefehlt. Vielmehr war es eine Veranstaltung voller Energie, Witz, sportlichem Einsatz und - Alkohol. An vier spannend gestalteten Stationen lernten wir, worauf es beim Mixen, Shaken, Performen und "Degustieren" von Cocktails ankommt.

Molekulare Cocktails

 In meiner Gruppe ahnten wir etwas Besonderes, als ein Mann im weißen Kittel uns zu den "molekularen Cocktails" mitnahm. Wir sahen uns schon in wabernden Flüssigkeiten rühren, Getränke neuer Konsistenzen erschaffen und beim Probieren überraschte Gesichter ziehen - und so war es dann auch tatsächlich. Verblüfft schauten wir ihm zu, wie er Gin Tonic mit einer CO2-Patrone in Schaumform brachte und halfen mit bei der Entstehung von, in Gelatine eingeschlossenem, flüssigem Apérol. Ein Geschmacksfeuerwerk! Wenig später kringelten sich selbstgespritzte Piña-Colada-Gelatine-Spaghetti über unsere Teller, die wir genüsslich verzehrten.
 

Die Klassiker

 Wenig später hieß es: Wer kann die Klassiker zaubern und unterscheidet dabei fachgerecht zwischen Shaken, Rühren und Schichten? Unsere Arbeitsplätze hatten nicht nur Stößel, Barsiebe und Shakermaterial sowie verschiedene Formen von Eis zu bieten. Auch eine Reihe interessanter Flaschen baute sich vor uns auf. Unter Anleitung gelang es uns bald selbst, professionell zu mixen: den Cocktail nicht zu lang zu shaken, die richtigen Gläser zu benutzen und fachgerecht einen "Cosmopolitan" mit der richtigen Menge Orangenschalenöl zu veredeln. Hier und da wurde jedoch ungewollt ein bisschen experimentiert. Der Anblick eines perfekt geschichteten "White Russian" brachte bis zu vier e-fellows gleichzeitig an die Strohhalme. Die schon leicht beschwingte Atmosphäre steckte auch den ein oder anderen KPMG-Mitarbeiter an.
 

Barperformance und blaue Flecken

 An der nächsten Station wurde es sportlich. Ein ehemaliger deutscher Meister im Showmixen heizte uns richtig ein. Da flogen die Wodkaflaschenimitate, und jeder war bemüht, die Flasche professionell auf der Hand zu drehen oder hinterm Rücken aufzufangen und dann lässig über der Schulter zum Eingießen hervorzuziehen. Blaue Flecken und viel Gelächter waren garantiert. Auf die Frage, ob die ersten Gruppen mehr Koordination hatten als wir, grinste der Meister nur wissend.
 

Die Kunst des Schmeckens

 In der letzten Station ging es dann noch einmal ganz kultiviert zu. Denn durchsichtiger Alkohol A ist nicht gleich orange schimmernder Alkohol B. Großes Rätselraten bei der Frage, was sich hinter den drei schön angerichteten Spirituosen verbergen könnte: Brandy, Wodka, Tequila oder Whiskey? Da wussten selbst die männlichen Alkoholkenner oftmals nicht weiter. Wer hätte gedacht, dass Gin mit Kräutern so schmecken könnte, und dass Frauen diesen Mix anders als Männer wahrnehmen?
 

Der Fachmann vom Traumschiff

 Auch dass Babys eine andere Anzahl an Geschmackspapillen auf der Zunge haben und deshalb Spinat, im Gegensatz zu den meisten Erwachsenen, ausspucken, war mir neu. Das alles erzählte uns ein Fachmann, der das Servicepersonal auf dem Luxusliner "AIDA" ausbildet. Er erwies sich als kompetenter Kenner der Alkoholproduktion, -lagerung und der Verkostung. Ein weiterer Höhepunkt war für mich das Probieren der verschiedenen Produktionsetappen von Zucker. Ich hatte noch nie vorher etwas von Melasse gehört.
 

Das große Finale

 Spätestens jetzt schwirrte uns von den vielen neuen Eindrücken und Informationen rund um die Cocktails der Kopf. Doch der Höhepunkt der Veranstaltung sollte erst kommen: Mit waghalsigen Showeinlagen, gespickt mit schauspielerischem Können der Barkeeper, erlebten wir eine Performance vom Feinsten. Und die Produkte konnten sich nicht nur sehen lassen, sondern haben uns noch bis in den späten Abend hinein mit ihrem Geschmack überzeugt.
 

Fazit

 Es war ein eindrucksvoller Abend. Viele von uns erinnerten sich am nächsten Tag daran: Wie ging das noch gleich? Kann ich mal deine Trinkflasche haben und weißt du noch, was in dem Cocktail alles drin war? Und wie er die fünf Gläser auf einmal gefüllt hat, war das nicht irre? KPMG hat sich als wunderbarer Gastgeber erwiesen, der nicht nur fachlich ansprechbar war, sondern auch zu einem großen Cocktailerlebnis beigetragen hat.

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