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Kein grimmiger König

Assessment-Center Roche Diagnostics, Schachfigur

Assessment-Center Roche Diagnostics, Schachfigur

Titel und Thema der Veranstaltung

 Assessment-Center: Management-Start-Up-Programm Marketing & Sales bei Roche Diagnostics
 

Wo und wann das Event stattfand

 Das Assessment-Center fand am 30. und 31. Januar 2008 in Mannheim statt.
 

Teilnehmer und Unternehmensvertreter

 Insgesamt acht Bewerber aus verschiedenen Fachrichtungen stellten sich der Herausforderung. Von Unternehmensseite waren neben Hans-Jürgen Jeck, Leiter Business Support Vertrieb von Roche Diagnostics, weitere vier Vertreter von Marketing & Sales sowie Eva Krammer, Referentin Personalrecruiting, dabei. Ute Fehr, selbständige Personalberaterin, und zwei ihrer Mitarbeiterinnen leiteten das Assessment-Center (AC).
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

 Ich wurde erstmals bei dem Workshop "Leadership bei Roche" im November 2007 auf das Management- Start-Up-Programm aufmerksam. Hans-Jürgen Jeck präsentierte damals die Eckpfeiler des Programms und ermutigte uns, bei Interesse eine Bewerbung für die nächste Auswahlrunde im Januar 2008 zu senden. Da ich bereits während meines Studiums Marketing als einen Schwerpunkt gewählt hatte und sich Roche in dem Workshop als spannendes Unternehmen darstellte, war für mich schnell klar: Für dieses Programm muss ich mich bewerben. Gesagt, getan - prompt erhielt ich eine Einladung zum AC in Mannheim.
 

Wie die Veranstaltung abgelaufen ist

 Meine ersten Erfahrungen mit einem AC sammelte ich vor ein paar Jahren in einem AC-Training - damals sollte ich einen imaginären König zum Lachen bringen. Mal abgesehen davon, dass mir noch nie zuvor eine Minute so lang erschien, ging ich daher mit etwas Vorsicht in das AC bei Roche. Aber meine Befürchtungen waren völlig unberechtigt.
 

Tag 1: Kennenlernen in angenehmer Atmosphäre

 Das AC startete (fast) pünktlich im Hotel Mercure in Mannheim. Da ich fest davon ausgegangen war, dass das AC im Werk von Roche Diagnostics stattfinden würde, kam ich etwas verspätet an. Nachdem mich die ausgesendeten "Sucher" im Hotel gefunden hatten, begrüßte Ute Fehr die Teilnehmer und gab einen kurzen Überblick über den Ablauf des ACs. Nach der persönlichen Vorstellung der einzelnen Teilnehmer führte uns Hans-Jürgen Jeck durch eine kurzweilige Firmenpräsentation, in der er die Firmenphilosophie und die verschiedenen Tätigkeitsfelder von Roche vorstellte.
 

Lockerer Einstieg

 Während der anschließenden Präsentation des Management-Start-Up-Programms hatten wir Gelegenheit, erste Fragen rund um das Programm loszuwerden. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein gemeinsames Abendessen der Teilnehmer und Unternehmensvertreter. In einer sehr angenehmen und geselligen Runde diskutierten wir eifrig und tauschten Erfahrungen aus. Da ich eigentlich erwartet hatte, dass wir bereits am ersten Tag Übungen durchlaufen müssten, war ich positiv überrascht über den lockeren Einstieg.
 

Tag 2: Achtung, Sie werden beobachtet

 Nach einer kurzen Nacht starteten in aller Frühe die verschiedenen Übungen. Wir begannen mit einer Gruppenaufgabe: Die einzelnen Teilnehmer erhielten jeweils spezifische Teilinformationen und mussten gemeinsam eine Aufgabe lösen. Auch wenn es uns an diesem Tag nicht gelungen ist, eine Lösung zu erarbeiten, war es doch eine spannende Erfahrung. Auf die Gruppenübung folgten drei Einzelübungen: Jeder Teilnehmer musste ein Mitarbeitergespräch und ein Kundengespräch führen sowie in einer Fallstudie ein Marketingkonzept ausarbeiten.
 

Das persönliche Profil

 Zusätzlich füllte jeder Teilnehmer einen Fragebogen aus, mit dessen Hilfe ein Profil nach dem "Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung" ermittelt wurde. Nach der Veranstaltung bekam jeder von uns sein eigenes Profil ausgehändigt. Es war interessant zu sehen, wie man sich selbst zum Beispiel bezüglich Teamorientierung und Durchsetzungsfähigkeit einstufte. Zwischen den Einzelübungen hatten wir ausreichend Zeit, uns bei einem kleinen Snack zu unterhalten. Während der gesamten Veranstaltung herrschte eine sehr gute und freundliche Stimmung wodurch der Konkurrenzdruck völlig in den Hintergrund trat. Das AC endete gegen 13 Uhr mit einem Mittagessen - diesmal waren wir Bewerber nur unter uns. Wir ließen die beiden Tage Revue passieren und tauschten Kontaktadressen aus.
 

Mein persönliches Fazit

 Das AC bei Roche war mein erstes "echtes" AC und ich kann nur sagen, dass ich sehr positiv überrascht war. Das AC war sehr professionell gestaltet und alle Teilnehmer und Unternehmensvertreter waren sehr nett und aufgeschlossen. Meine Befürchtung, dass ich Übungen nach dem Muster des "grimmigen imaginären Königs" meistern müsste, trat zum Glück nicht ein. Etwas überrascht war ich, dass auch keine typische Postkorbübung auf dem Programm stand. Stattdessen setzte Roche realitätsnahe Übungen ein, wie zum Beispiel ein Mitarbeiter- und Kundengespräch oder die Präsentation einer Fallstudie. Ich kann nur jedem Interessenten empfehlen sich für diese Stelle zu bewerben und sich nicht von dem AC abschrecken zu lassen.

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