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Licht ins Dunkel der Beratung

Mit für uns unterschiedlichen Erwartungen kamen wir e-fellows zur Face-to-Face Veranstaltung in das Münchner Office von Accenture in der Maximilianstraße. Jeder von uns hatte bereits Vorstellungen vom IT-Berater Accenture, ehemals Andersen Consulting. Es galt jedoch an jenem Nachmittag, Licht in das Dunkel zu bringen und konkrete Einblicke in die Tätigkeit eines Beraters zu bekommen.
 

Was macht Accenture?
 Mit einer umfassenden Unternehmenspräsentation führte uns Frank Mang, Partner bei Accenture, in die Arbeitswelt und das Leistungsspektrum von Accenture ein. Dabei deckt das Spektrum neben der klassischen Strategieberatung auch Geschäftsprozessentwicklung, Outsourcing sowie die Systemintegration und IT-Implementierung ab. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Vorstellung der Beratertätigkeit. Aus diesem Grund waren neben Frank Mang (Bereich Financial Services) zwei weitere Berater aus anderen Industriebereichen anwesend: Susanne Menck, Senior Managerin Human Performance (Bereich Resources) und Markus Kirchner, Manager Supply Chain Management (Bereich Products). Mit der Vorstellung der Berater für verschiedene Branchen und dem Vortrag zeigten sich die Vielschichtigkeit und die unterschiedliche Branchenpräsenz von Accenture.
 

Was unterscheidet Accenture?
 Neben der klassischen Strategieentwicklung liegt der Fokus von Accenture vorwiegend auf der Umsetzung und der IT-Implementierung. Dabei verfolgt das Unternehmen den gesamten Projektablauf bis hin zur Ergebniskontrolle. Darüber hinaus war mein persönlicher Eindruck, dass Accenture eine besonders "menschliche" Unternehmensberatung ist. Die freundliche und ehrliche Atmosphäre, die von den Beratern ausging, ließ mich mein bisheriges Bild der Beratung revidieren.
 

Warum bei Accenture arbeiten?
 Da der Nachmittag auch einen Recruiting-Charakter beinhaltete, lag es auf der Hand, uns die Vorteile des Berateralltages nahezulegen. Neben abwechslungsreichen Projektaufgaben bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen zeichnet sich die Arbeit bei Accenture durch hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten aus. Sie sind laut Frank Mang kein "Kann", sondern ein "Muss". So sollte jeder Berater die Stufen vom Analyst über den Consultant, Manager, Senior Manager zum Senior Executive durchlaufen, wobei "die Luft in den oberen Levels dünner wird", so der Referent. Außerdem zeichnet die interdisziplinäre Teamarbeit mit internationalen Kollegen den Berufsalltag des Beraters aus. Mobilität und Belastbarkeit werden groß geschrieben. Dafür, betonte der 15 Jahre bei Accenture tätige Frank Mang, wird man im Gegenzug mit anspruchsvoller Projektarbeit sowie großer Verantwortung betraut.
 

Wie wird man "auf Projekt" geschickt?
 Uns e-fellows interessierte natürlich besonders, wie sich die Projektteams zusammenstellen und wie der Projektablauf aussieht. Nach der Vorstellung des Unternehmens standen uns Susanne Menck und Markus Kirchner in lockerer Gesprächsrunde zu diesen Fragen Rede und Antwort. Ein Team wird von der internen Human Resources Zentrale "gestafft", das die Teammitglieder nach Kompetenzen und Background zusammensetzt. Dabei geschieht eine gezielte Auswahl aus den 4.000 Beratern der Einheit Deutschland-Österreich-Schweiz. Sie werden je nach Dauer (meist 6-12 Monate) auf ein Projekt an die unterschiedlichsten Orte geschickt. Mitsprache bei der Projektentscheidung bzw. –wahl ist in seltenen Fällen möglich. Verständlicherweise werden Projekte am Wohnort aufgrund der Lebenssituation häufig bevorzugt. Dennoch ist es nicht selten, "dass man oft jeden Tag im Flugzeug sitzt", berichtete Susanne Menck aus eigener Erfahrung.
 

Wie sieht die Work-Life Balance eines Beraters aus?
 Die ungezwungene Gesprächsatmosphäre erlaubte es uns, einige persönliche Fragen an die Berater zu richten. So zeichnete sich bald ab, dass sich das Privatleben eines Unternehmensberaters vornehmlich auf das Wochenende beschränkt. Als besonderes Freizeiterlebnis hob Markus Kirchner die Eröffnung der Allianz-Arena hervor, welche er nur auf Grund eines derzeitigen Projektes in München besuchen konnte. Dennoch schienen beide Berater sichtlich von ihrem Job begeistert. Es sei eine individuelle Entscheidung, die Benefits einer solchen Unternehmensberatung wie Accenture in Anspruch zu nehmen oder sich mehr auf ein familiäres Leben zu konzentrieren.
 

Wie sieht der Berufseinstieg bei Accenture aus?
 Zur Beantwortung unserer Fragen zu Berufeinstieg, Praktikum, Trainee-Programm (6 Monate) und Auswahlverfahren stand uns Julia Tausch zu Verfügung. Sie erläuterte das Procedere von Bewerbung, Recruiting sowie internen Karrierechancen. Auch hier ließen wir keine Frage aus. Für alle, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, gibt die Karriereseite von Accenture einen guten Überblick über die Arbeit und den Einstieg bei Accenture.
 

Unser Nachmittag in der Beratung
 Nach der Dialogrunde hatten wir die Möglichkeit, bei Imbiss und Getränken noch offene Fragen mit den Referenten zu klären. Besonders gefreut hat mich der Austausch mit den anderen Stipendiaten von e-fellows.net. In den Gesprächen habe ich zudem positives Feedback über die Veranstaltung erfahren. Dennoch war zu spüren, dass nicht alle von dem stressbehafteten Berufsalltag eines Beraters angetan waren. In jedem Fall bot die Veranstaltung gute Einblicke in das Unternehmen Accenture, die Arbeit einer Unternehmensberatung sowie mögliche Karrierechancen. Ein Rundgang durch das Gebäude von Accenture rundete den Nachmittag ab. Für die erfolgreiche und aufschlussreiche Veranstaltung möchte ich mich herzlich bedanken.

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