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e-fellows.net hatte in München zum Power Breakfast mit zwei hochkarätigen Referentinnen geladen: Ulrike Biedermann von der Allianz und Nicola Voss von Accenture. Ulrike Biedermann ist nach ihrer Banklehre und dem BWL Studium in Köln bei der Allianz eingestiegen und arbeitet inzwischen als Referatsleiterin im Personalmarketing. Nach siebenmonatiger Babypause ist sie wieder voll eingestiegen und berichtete unter anderem über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die zweite Referentin, Nicola Voss, ist Managerin im Bereich Financial Services bei Accenture und hat damit schon die dritte Stufe der Karriereleiter in ihrem Unternehmen erklommen. Sie studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe und ist sehr viel im Ausland unterwegs gewesen.
 

Was ist Planung, was ist Zufall?
 Viele der Stipendiatinnen äußerten in der Vorstellungsrunde Erwartungen in Richtung "Wie klappt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?", "Welche Tipps gibt es zum Berufseinstieg?", oder auch "Wie viel von einer Karriere kann ich eigentlich planen und wie viel ist Zufall?" Frau Biedermann versicherte uns, dass sie ihre jetzige Position vor zehn Jahren, als sie bei der Allianz einstieg, nicht geplant hat, sondern sich vieles auch ergeben habe. Beide Referentinnen waren sich einig, dass man nicht darauf warten darf, die Sprossen der Karriereleiter "hochzufallen": Aktiv sein, nach neuen Aufgaben Ausschau halten und vielleicht auch ein bisschen Glück helfen, vor neue Herausforderungen gestellt zu werden und in einem Unternehmen bekannt zu werden.
 

Kind und Karriere - ein nicht unmögliches Ziel!
 Eine 13 Monate alte Tochter und zufrieden im Vollzeitberuf? Das geht, wie das Beispiel von Ulrike Biedermann zeigt. Nach sieben Monaten Babypause ist sie wieder eingestiegen. Angst, dass ihr Kind zu kurz kommt, hat sie nicht, denn "Organisation ist alles". Sie hat vor allem Spaß an der Arbeit und schöpft beim Spielen mit ihrer Tochter Kraft für ihre Herausforderungen bei der Allianz.
 

Selbstmarketing und gute Kommunikation
 Gutes Selbstmarketing und klare Kommunikation mit den Vorgesetzten sind die besten Voraussetzungen für den Aufstieg im Unternehmen, betonte Frau Voss. Auch sie hebt den Spaß an der Arbeit hervor, ohne den sie ihrem Job nicht so engagiert nachgehen würde. Sie arbeitet in der Managementberatung und ist während der Woche fast ausschließlich “out of town“ im Einsatz. Nach sieben Jahren bei Accenture konnte sie einen „Leave of Absence“ wahrnehmen und neun Monate in der Mongolei verbringen, wo sie für eine Entwicklungshilfe- organisation tätig war. Nicola Voss und Ulrike Biedermann waren sich einig, dass mit wachsender Berufserfahrung die Arbeitslast steigt und man sich eher früher als später Gedanken um die Familienplanung machen sollte. Der allgemeine Tenor war jedoch, dass der Spaß an der Tätigkeit, die man ausübt, am wichtigsten ist und der Rest sich ergibt, wenn man flexibel genug ist.
 
 Resümierend stelle ich fest: Ein tolles Frühstück mit Frauen, die sehr interessante Lebensläufe haben und von deren Erfahrungen und Tipps die e-fellows sicher profitieren können!

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